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Jedermann Fahrer.

Hier findest Du alle wichtigen Informationen zu den Teamfahrern des Jedermann-Teams. [mehr]


AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Skoda Velotour Eschborn Frankfurt.

Da ich sonst nur bei MTB Rennen teilnehme, ist das mein erster Ausflug bei einem Straßenrennen nach 2008 in der „Grünen Hölle“ am Nürburgring. Da ich hier zum erste Mal an den Start gehe, starte ich aus dem letzten Block Ø < 25km.
Ab 08.40 Uhr beginnt das Einrollen der 70 km Tour Richtung Start. Nach dem fliegenden Start, geht es von Eschborn aus gleich mit vollem Tempo zur ersten Runde durch die Frankfurter City, die bei der 70ziger Tour zweimal durchfahren wird. Ich suche mir gleich eine passende Gruppe aus und gehe das Tempo mit. Nach der ersten Runde, die ich mit einem 37iger Ø gefahren bin, bin ich schon in die vor mir gestarteten Startblöcke aufgeschlossen. Die äußeren Bedingungen im Taunus und Mainhatten sind gut, doch  in der zweiten Runde fängt es leicht zu nieseln an. Von nun an heißt es „ Vorsicht“, denn auf den regennassen und schmierigen Straßen hat es reihenweise spektakuläre Stürze gegeben. Nun noch einmal die City hinter mich bringen und ein paar kleinere Anstiege durch den Taunus meistern, dann erscheint auch schon das Schild „Ziel 1000 m“. Circa 300 m vor dem Ziel hat sich noch ein Massensturz ereignet und mehrere Fahrer sitzen oder liegen am Boden und werden betreut. Jetzt nochmal alles beim Schlusssprint geben, und das Ziel ist erreicht.
Mit einer für mich guten Platzierung im Mittelfeld, 184./322 in meiner Altersklasse und Overall 495./970, erreiche ich in 1:59.54 Stunden und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 35 km das Ziel in Eschborn.
Teamfahrer Dominic Reich (01.05.2014).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Wasgau MTB Marathon.

"Samstag, 12.10.13, nun schon zum 14ten Mal Saisonabschluss beim Wasgau MTB Marathon in Lemberg. Da es heute keinen Rennstress gibt werde ich die 65er Runde locker angehen und die hoffentlich wie immer schöne Tour durch den Wasgau genießen. Auch heute sind wieder einige Pro´s der Bikeszene wie Mike Kluge, Hanke Kupfernagel, Udo Bölts, Katrin Schwing am Start vertreten. Diese lassen sich auch gerne an den „Boxenstop´s“ zu einem Plausch ein und plaudern aus dem Nähkästchen. Um 08.30 Uhr fällt der Startschuss für die 105er Runde und da die Temperaturen nicht so berauschend sind und ich nicht bis 09.00 Uhr warten will bis die 65er startet, starte ich kurz nach halb Neun auf meine Runde. In der Nacht zuvor hat es stark geregnet und die ersten paar Kilometer lasse ich es langsam angehen. Bei KM 30, eine kurze Schrecksekunde. Beim Befahren eines Singletrail hat sich ein Ast unter dem Laub versteckt und ich mache unverhofft unsanft Bekanntschaft mit dem Waldboden. Nach kurzem abchecken des Bike´s und mir entdecke ich am linken Knie eine dicke schmerzende Beule, und auch mein Schädel dröhnt. Zögerlich taste ich die Beule ab, aber es scheint nur eine Prellung zu sein. Nun setze ich mit leichten Blessuren meine Fahrt Richtung Ziel fort. Im Ziel das ich nach 4:27 Stunden, 65km und 1500hm erreiche, stelle ich fest das mein Helm eine ziemlich tiefe Schramme davon getragen hat. Das war der letzte große Event für 2013 und nun heißt es für die kommende Saison 2014 die „Form ;-)“ zu halten."
Teamfahrer Dominic Reich (12.10.2013).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Rothaus RiderMan.

"EZ Riderman, Freitag 27.09.2013:
Der Tag stand im Zeichen der Schmerzen und des Leidens. Nachdem ich dieses Jahr leider nur auf drei Renneinsätze zurückblicken kann und diese auch eher in der ersten Saisonhälfte stattfanden (danach hat mich eine Verletzung lange behindert), war ich nicht sehr optimistisch. Die Strecke des Einzelzeitfahrens war die gleiche wie im Jahr 2012, also vom Start einen Kilometer anrollen und dann eine lange Rampe hoch mit Steigung im Schnitt 8-9% gefühlt 15%. Danach eine ewig lange Abfahrt mit einer kleinen Welle über eine Brücke zum Wendepunkt, dann diese lange Abfahrt wieder Retour und Anschließend die Rampe hinunter und Schuss ins Ziel. Im ersten Anstieg wurde dann ordentlich Gas gegeben, um eine gute Grundlage für eine gute Zeit zu legen. Und da begann der Fehler, in der Welle über die Brücke zum Wendepunkt war dann auch schon ziemlich die Luft raus. Die Abfahrt Retour zu fahren war dann nur noch quälen, die Lunge rasselte und schmerzte, die Beine taten ihr wenigstes für eine gute Zeit außer zu scherzen und so wurde die Vorjahreszeit um 40Sek verschlechtert. Immerhin strahlte die Sonne vom Himmel, womit das Liegen im Ziel dann wenigstens zum Genuss wurde.
 
1. Etappe Riderman, Samstag 28.09.2013:
Nach den Erlebnissen der ersten Etappe und einem Startplatz in Block C rechnete ich dann mit einer eher gemütlichen Fahrt in einer großen Gruppe, nachdem sich die Anfangshektik solcher Rennen gelegt hatte. Zu meiner großen Freude gesellte sich überraschend Teamkamerad Stefan Fries noch in den gleichen Startblock, wir hatten leider beide nicht auf dem Schirm das wir dort starten, und so ließ sich in einer Mischung aus Trashtalk und Mut zusprechen die Laune noch deutlich steigern. Mit diesem positiven Schub gings dann ins Rennen und der Start führte wieder über die Rampe aus dem EZ vom Vortag, welche schon früh selektiv auf die Felder der Jedermänner wirkte. Stefan und mir kam das sehr entegegen, wir hatten gute Beine und konnten uns durch die Massen nach vorne orientieren. Stefan bewies da ein sehr gutes Näschen und so befanden wir uns nach der rasanten Abfahrt im guten vorderen Drittel des Rennens. Die Strecke war insgesamt recht selektiv und die vielen kurzen giftigen Anstiege mit bis zu 16% Steigung zerteilten das Feld in viele Gruppen. Stefan und mich trennte es dann leider auch, aber uns trennen auch immerhin 25 Jahre Lebenserfahrung, Chapeau für seine Leistung. Meine Beine erwiesen sich aber als ganz gut und ich konnte den Kurs knapp nach den ersten 100 auf 111 beenden und näherte mich wieder meiner Endplatzierung aus dem Vorjahr. Entsprechend zufrieden konnte ich sein, zudem uns Petrus auch an diesem Tag herrlichstes Spätsommerwetter als Wegbegleiter schickte.
 
2. Etappe Riderman, Sonntag 29.09.2013:
Die letzte Etappe des Riderman dieses Jahr wurde dann auch wieder hoch motiviert angegangen. Stefan und ich hatten uns mittlwerweile die Startberechtigung für Block A erfahren, was einiges erhoffen lies. Vor dem Start wurden dann die Blöcke zusammengeführt und da die ersten 20km flach waren, war von einem hektischen Start mit den üblichen Positionskämpfen in einem knapp 700 Fahrer starken Feld auszugehen. An diesem Tag machte sich dann allerdings die mangelnde Rennpraxis bemerkbar und das hohe Tempo am Anfang führte zu steifen Beinen und im Positionskampf der ambitionierten Jedermänner ging Position um Position verloren. Die Strecke an diesem Tag nicht so schwer wie Tags zuvor, da die Anstiege doch meist moderat waren und die Rampen nicht so kernig. Persönlich war ich im zweiten Anstieg des Tages in einer Gruppe, aus der ich vor dem Gipfel rausfuhr und schnell einige Meter weg war. In der Abfahrt hatte ich dann allerdings ca 300m bis zu den nächsten Fahrern und die Jungs hinter mir waren ca 150m weg, eine Entscheidung musste also her. Leider ließ ich mich zurückfallen, da ich die Chance mit der Gruppe wieder nach vorne zu fahren und so ein par Kräfte zu sparen als sinnvoller erachtete. Blöde Entscheidung, denn die Kräfte dort waren leider nicht so groß wie erhofft und die Führungsarbeit war eine zwei Personenangelegenheit. So verloren wir Meter um Meter nach vorne und am Ende der Etappe stand dann Platz 188. Insgesamt hat es aber unglaublich viel Spaß gemacht, die Organisation ist absolut perfekt, jede Seitengasse ist mit Helfern besetzt und auch die Sonne begleitete uns wieder freundlich auf einem Groß der letzte Etappe. Stefan kam dann auch nur kurz nach mir ins Ziel und nächstes Jahr mit Teamfunk können wir uns da besimmt noch besser organisieren. Auch einen großen Dank an meinen Vater, der mich das ganze Wochenende betreut hat, exzellente Fotos schoss und mich auch nach dem ersten Tag immer verstand aufzubauen und zu motivieren. Bis nächstes Jahr!"

Teamfahrer Florian Kuhlmann (29.09.2013).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Trans Zollernalb.

"Endlich stand am vergangenen Wochenende das Saisonhighlight an: Die Trans Zollernalb, ein dreitägiges Mountainbikerennen auf der Schwäbischen Alb. Wie jedes Jahr war das Startfeld mit Hochkarätern wie Markus Kaufmann (deutscher Marathon-Meister), Robert Mennen und bei den Damen mit  Ester Süss (amtierende Europameisterin) besetzt.

Die erste Etappe war mit 60km und 1000 Höhenmeter eher einfach gestaltet, erfahrungsgemäß wird deshalb ein hohes Tempo angeschlagen. Daher stand ein intensives Warm-Up an, bei dem ich allerdings bald feststellte, dass meine Kassette locker war. Leicht gestresst musste ich deshalb Teammechaniker um Hilfe bitten, damit ich es noch rechtzeitig in den Startblock schafften konnte. Pünktlich um 14 Uhr ging es dann auf die Strecke. Dabei konnte ich mich in der ersten Verfolgergruppe hinter den Spitzenleuten einreihen. Aufgrund des hohen Tempos wurde es keine Etappe, bei der man sich einrollen konnte, stattdessen entwickelte es sich zu einem schnellen Rennen, bei dem eine Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 29km/h erreicht wurde. Dennoch konnte ich den ersten Tag als 15. in der Gesamtwertung und als 7. in meiner Klasse beenden.

Am zweiten Tag stand die Königsetappe mit 81km und 1700 Höhenmetern auf dem Programm. Auch an diesem Tag wurde von den Führenden ein extrem hohes Tempo angeschlagen. Zum Glück gelang es mit erneut, mich in die 1. Verfolgergruppe zu integrieren. Da wir allerdings gut mit einander harmonierten, gelang es uns, den Abstand zu den Spitzenleuten nicht zu groß werden zu lassen. Erst circa 10km vor der Zielankunft wurde unsere Gruppe an einem steilen Anstieg auseinander gesprengt. Die letzen Kilometer absolvierte ich in einer Dreiergruppe und konnte letztlich als insgesamt 12. und als 6. in meiner Klasse ins Ziel fahren.

Sonntags stand dann die letzte Etappe mit 73km und 1100 Höhenmetern an. Obwohl mein Warm-Up unter normalen Umständen aus mehreren Intervallen besteht, war nicht mehr als ein lockeres Einrollen möglich. Durch die Anstrengungen der letzen Tage fühlten sich meine Beine einfach nur wie Matsch an. Der Start erfolgte dann pünktlich um 10 Uhr. Da die ersten 2 km neutralisiert waren, wurden die einzelnen Gruppen erst bei dem nachfolgenden Anstieg sortiert. Wider Erwarten konnten meine Beine das hohe Tempo mitgehen, weshalb unsere Gruppe auch heute wieder ein relativ hohes Tempo fahren konnte. Ab Kilometer 40 ging es dann praktisch nur noch bergab in Richtung Ziel. Letztlich konnte ich an diesem Tag als 6. in der Gesamtwertung und als 4. in meiner Klasse ins Ziel fahren. Damit war ich nach allen drei Etappen insgesamt 10. und in meiner Klasse 5. Ganz herzlich möchte ich mich bei Thomas für die erfolgreiche Betreuung über die gesamte Saison bedanken: Ich weiß, ich habe Nerven gekostet. Aber auf meinen Kuchen warte ich heute noch! ;)"

Teamfahrer Pierre Meilick (22.09.2013).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht P-Weg-Marathon.

"Am 15.09.2013 stand der letzte "große" Wettkampf für mich an: Der P-Weg Marathon in Plettenberg. Da dieser Marathon sehr begehrt ist, waren alle 1000 Startplätze bereits 3 Wochen vor dem Start vergeben. Das bedeutete für mich erstmal abwarten, ob ich einen Nachrückerplatz bekomme.

Zum Glück bekam ich noch einen Platz, so dass mein Start über die 74 km / 2000 hm gesichert war. Ich reiste aufgrund der frühen Starzeit (09:00 Uhr) bereits am Samstag an und holte meine Startunterlagen ab. Dabei wurde mir mitgeteilt, dass ich aus dem letzten Startblock starten muss, da ich keine Vorergebnisse rechtzeitig einreichen konnte. Nach einer erholsamen Nacht im Hotel und einem guten Frühstück fuhr ich am Sonntag in Richtung Start/Ziel Bereich. Es hatte bis in die Nacht hinein geregnet (wie die Tage davor auch) und ich stimmte mein Material auf schlammige Verhältnisse ab.

Dann hieß es bis auf die letzte Minute aufwärmen und die Beine mit einem Mix von AminoSkin Power und AminoSkin Endurence präparieren. Pünktlich um 09:00 Uhr erfolgte dann der Start für die 74 km und 93 km Strecke. Gut aufgewärmt nutzte ich bereits den ersten Berg (nach ca. 800 m), um mich durch das Feld nach vorne zu schieben. Dann lief es bis zu Kilometer 40 recht gut und ich konnte viele Fahrer überholen. Dann kam mein Schreckmoment.

Ungefähr bei Kilometer 41 ging es in eine starke Steigung auf einem Singletrail. Dort rutschte mein Hinterrad auf einer nassen Wurzel ab und in folge dessen stürzte ich. Ich rappelte mich wieder auf, überprüfte mein Material und mich und stellte zum Glück nur ein lädiertes Knie fest. Weiter ging es auf die restlichen Kilometer und ich ließ mich von den vielen begeisterten Zuschauern und Helfern entlang der gesamten Strecke in Richtung Ziel tragen. Die techisch schwierige Passage bei Kilometer 63 passierte ich problemlos und schlußendlich kam ich nach 4:02 Stunden und ca. 80 Kilometern (die Strecke wurde aufgrund von Bauarbeiten an der B 236 verändert) ins Ziel. Im Resultat war das Platz 16 gesamt und Platz 8 in meiner Altersklasse."

Teamfahrer Michael Meyer (15.09.2013).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht VulkanBike Eifel-Marathon.

"Um 5h45 klingelte mein Wecker am Samstagmorgen (14.09.13). Der Blick durchs Fenster steigerte die Moral nicht, gleiches Bild wie die letzten Tage von einer verregneten Landschaft. =(
Ein doppelter Espresso mit einem ausgiebigen Biker-Frühstück gab mir die nötige Stärkung für den heutigen Tag, ich hatte mich zusammen mit meinem Trainingspartner Luc L. am VulkanBike Eifel-Marathon gemeldet. Diese Verantstaltung musste 2012 wegen organisatorischen Problemen kurzfristig abgesagt werden und erlebte nach einem Jahr Zwangspause ihr Revival. Die Streckenführung wird von der mit Maaren (ehemalige Vulkane) übersäten Landschaft geprägt, und stets stehen kurze knackige Anstiege, sogenannte Wadenbrenner, auf der Menukarte, genau mein Ding.

Gegen 7h00 holte mich mein Trainingspartner ab, um etwas Zeit zu gewinnen wurden die Mountainbikes bereits am Vorabend im PKW verstaut. Ab ging die ca. 2 stündige Anfahrt nach Daun in der Eifel. Unterwegs regnete es immer wieder mit heftigen Schauern und bei Ankunft in Daun lag die Moral fast am Boden. Die Startunterlagen wurden abgenommen, Bikes und Biker fertig gemacht und nach einer kurzen Aufwärmrunde fuhren wir in den letzten Startblock (bei einer etwas frühzeitigeren Anmeldung hätte man direkt hinter den Linzenzfahren starten können). Gegen 10h15 fiel der Startschuß für unseren Startblock und bei jetzt trockenen Bedingungen ging es auf die Halbmarathonstrecke, auf welcher es galt 60 km und 1300 hm zu überwinden. Nach einer kleinen Durchfahrt durch Daun ging es in den ersten mit Schotter übersäten Trail. Das Starterfeld zog sich langsam aber sicher auseinander. bei einer schmalen Tunneldurchfahrt war dann allerdings eine Zwangswartungspause angesagt, da die Biker einer hinter dem anderen den Tunnek durchfahren mussten. Weiter ging die Fahrt über doch recht schlammige Trails mit immer wieder steilen knackigen Anstiegen entlang der Maare. Die Biker wurden nur durch den feuchten Untergrund nass, von Oben kamm keine weitere Dusche.
Alles lief perfekt, das Bike gab alles her trotz dicken Schlammpackungen an den Antriebskomponenten. Ich fand schnell mein ideales Renntempo und in einer 4 Truppe ging es mit viel Druck auf dem Pedal durch die Eifellandschaft! Nach 3:11:32.1 erreichte ich das Ziel, Platz 66 in der Gesamtwertung und Platz 12 in der Alterskategorie, gar nicht so schlecht!"

Teamfahrer Luc Scholtes (14.09.2013).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht 14. Bank1Saar MTB Marathon.

"Sonntag, 08.09.13, der Wecker klingelt um 7.30 Uhr. Die ganze Woche war Sonne pur, doch heute prasselt der Regen ans Fenster. Da ich die Strecke in St. Ingbert kenne und diese sehr matschig sein wird, beschließe ich heute nicht zu starten und drehe mich noch mal um. Um 8.05 Uhr packt mich dann doch der Ehrgeiz. Schnell aus dem Bett, Katzenwäsche, Frühstück und dann mit dem Auto Richtung St. Ingbert.

In St. Ingbert angekommen, der Regen hat inzwischen nachgelassen, drehe ich noch eine Warmfahrrunde, dann Reihe ich mich in die Startaufstellung der Mittelstrecke mit 44km (30km Singletrail Anteil) und 1200hm ein. Punkt 10.00 Uhr erklingt der Startschuss. Die ersten 300m bergauf kann ich schon gleich einige Plätze gut machen, ein kurzes Stück bergab, dann eine 180° Kurve, beim herunterschalten und beschleunigen wickelt sich mein Schaltwerk um die Kettenstrebe. Nach kurzer Reparatur geht es weiter. Leider muss ich jetzt wieder von weit hinten angreifen. Am nächsten steileren Anstieg merke ich das die Kette nicht mehr auf das kleine Kettenblatt springt also lege ich kurzerhand die Kette per Hand nach unten. Bei nächster Gelegenheit drehe ich ein wenig an der Anschlagschraube vom Umwerfer und das Kettenblatt wechseln klappt wieder. Wie ich vermutet habe, ist die Strecke sehr matschig und von den Startern der Langdistanz die eine halbe Stunde vor uns gestartet sind, sehr ausgefahren. Aber ich beiße mich durch und nach 3:06:58h erreich ich mit dem 22.AK Rang das Ziel. Leider konnte ich mein Ziel unter 3 Stunden zu bleiben durch die Ausfälle nicht verwirklichen. Aber nun ich bin ich doch froh, dass ich heute Morgen meinen inneren Schweinhund besiegt habe und gestartet bin."

Teamfahrer Dominic Reich (08.09.2013).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Schwarzwald Bike Marathon.

"Aus beruflichen Gründen war ich leider gezwungen, in dieser Saison etwas kürzer zu treten, weshalb ich über mehrere Monate eine Wettkampfpause einlegen musste. Aber endlich war es am 08.09.13 wieder so weit und ich konnte in Furtwangen die Wettkampfatmosphäre spüren. Pünktlich morgens um 6 Uhr klingelte der Wecker, so dass wir rechtzeitig die Anreise nach Furtwangen antreten konnten. Nach 45-minütigem Warmfahren reihte ich mich 2 Minuten vor dem Startschuss in den Startblock ein, allerdings nicht ohne mich dabei bei der Rennaufsicht sehr beliebt zu machen.

Nach 2 Kilometern Neutralisation konnte sich eine circa 20-köpfige Spitzengruppe absetzen, bei der ich auch mitgehen konnte. Während es mir in den ersten 30 Minuten noch gelang, mitzuhalten, setzte sich eine weitere Spitzengruppe ab, die letztlich auch den Sieg unter sich ausfuhr. Dabei musste ich mich in die Verfolgungsgruppe zurückfallen lassen. Durch die anhaltenden Regenfälle in der vorausgegangenen Woche gestalte sich die Strecke als technisch sehr anspruchsvoll. Dennoch konnte ich als 17. in der Gesamtwertung und in meiner Altersklasse als 6. das Rennen erfolgreich beenden."

Teamfahrer Pierre Meilick (08.09.2013).

 

 

 

 

 

 

 

 

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Bodensee-Marathon & symBadischer Radmarathon.

"Zwei Tage – Zwei Radmarathons: Im Nachhinein betrachtet war es eine prima Idee innerhalb von 48 Stunden sowohl den Bodenseemarathon (220km) als auch den SymBadischen Radmarathon (201km) zu fahren. In beiden Fällen war ich erschöpft aber mit sehr guten Zeiten im Ziel.

Los ging es am Samstag morgen ab Meersburg mit dem Bodenseemarathon. Die jetzt bereits 41. Auflage ist ja traditionell gut organisiert, wenngleich die Startnummernausgabe in Meersburg ob der vielen Voranmelder/Nachmelder teilweise etwas überfordert schien. Egal! 5 Uhr aufstehen, essen, bereit machen, Punkt 7 Uhr Start. Es dämmert noch leicht als es in den Tag mit einem herrlichen Sonnenaufgang geht. Mein Trainingskollege und ich wollen beide Marathons mit dem Ziel "alles was geht" fahren. Die ersten beiden Stunden rollen mit 34km/h durchaus gut. Nennenswerte Wellen gibt es ja nicht – leider jedoch Gegenwind. Wie auch immer, es läuft sehr sehr gut. Doch einiges richtig gemacht im Training :) Nach den ersten Kontroll- und Verpflegungsstationen wird es dann etwas voll. Andere Teilnehmer die kürzere Strecken in gemächlicherem Tempo fahren kreuzen immer mal wieder. Spätestens auf dem Weg nach Stein am Rhein ist für die letzten Kilometer jedoch Tempobolzen angesagt. Die Beine sind im Ziel in Meersburg zwar müde, aber das dürfen sie auch. Nach 220km mit einem Schnitt von 32,5km/h.

In Meersburg gibt es die durchaus sehenswerte Medaille in Gold und leckere Verpflegung. Kurz danach sitzen wir bereits im Auto. Aminoskin Recovery (sehr gutes Frischegefühl nach dem sonnigen Tag!) auf die Beine und schon geht es in Richtung Schwarzwald.

Nach einer kurzen Nacht geht am Morgen wieder um 5 Uhr raus. Essen, Rad richten, an den Start. Im Gegensatz zu gestern morgen am Bodensee hat es hier in Ettenheim bei Lahr schon in der Nacht massiv gewittert. Auch jetzt – 06.15 Uhr – regnet es noch kräftig. Ich entscheide mich trotzdem für leichte Kleidung, Regenjacke und einer Schicht AminoSkin Endurance auf den Beinen. 06.45 Uhr der Start. Die Beine sind im Gegensatz zum Kopf sofort motiviert. Die 220km vom Vortag spüre ich erst nach rund 5 Stunden. Bei strömenden Regen sich die Anstiege des Schwarzwaldes hochquälen (3700HM insgesamt) ist aber vor allen Dingen eine Kopfaufgabe. Die Abfahrten sind teilweise gefährlich, da von der vorherigen Nacht noch Astmaterial auf der Straße liegt. Aber die sehr gute Organisation zu der auch die perfekte Verpflegung gehört, lassen zumindestens die Regenwolken im Kopf verschwinden. Obwohl mein Kumpel nach 3h ans auhören denkt und ich fortan alleine weiterfahre, läuft es erstaunlich gut. Nach knapp 07:30min netto erreiche ich komplett durchnässt aber glücklich als 4. der Radmarathonstarter das Ziel.

Selten hat sich eine warme Dusche besser angefühlt. Nach ausgiebigem Essen geht es auf den wohlverdienten Nachhauseweg, ausschlafen...
Ein hartes aber geniales Wochenende geht zu Ende."

Teamfahrer Christian Radde (08.09.2013).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Bodensee Radmarathon.

"Nur eine Woche nach dem Alpenbrevet hieß es den letzten Marathon der Schweizer Top Touren unter die Räder zu nehmen. Der Bodensee Radmarathon stand auf dem Programm. 213km mit nur 1051hm versprachen eine hohe Geschwindigkeit. Bei guten Wetterprognosen reiste ich wie gewohnt einen Tag vorher an, um auch die Gelegenheit zu nutzen noch eine Anschwitzrunde zu fahren. Am Abend dann Abholen der Startunterlagen und Bikecheck.

Punkt 7:00Uhr bei Sonnenaufgang war dann am Samstagmorgen Start in Altenrhein. Gleichzeitig war auch Start an den anderen Kontrollpunkten in Tägerwilen, Stein am Rhein, Meersburg, Ailingen und Sigmarszell. Somit verteilten sich die Teilnehmer gut um den ganzen See ohne den normalen Verkehr zu beeinträchtigen. Eigentlich eine gute Idee, nur schade, dass man dadurch nicht eine gemeinsame Finisherparty hat! Zunächst ging es bis Radolfzell in hohem Tempo flach am Ufer entlang. Nach kurzem Anstieg folgte die Strecke dann Richtung Staad, wo wir dann mit der Fähre nach Meersburg übersetzten. Hier dann der erste richtige Anstieg nach Riedetsweiler mit anschließender Labe. Die folgenden 45km wurden dann auf der deutschen Seite in welligem Profil durch das Hinterland vom See gefahren um dann in Langenargen wieder an das Ufer zu stoßen. In diesem Streckenabschnitt konnte ich gut in einem flotten Zug mitfahren. Ab Wasserburg sollte es dann noch einmal ins Hinterland hoch nach Sigmarszell zur letzten Kontroll- und Labestation gehen. Ab dort waren dann noch 33km bergab und flach bis ins Ziel zu absolvieren. Mit diesem Wissen brachen die meisten Fahrern in Gruppen auf um den Abschnitt in hohem Tempo fahren zu können. Im Ziel dann Ausgabe des Finishergeschenkes und Auffüllen der Kohlehydrat- und Hefespeicher. In Summe eine schöne schnelle Tour bei bestem Wetter, guter Verpflegung und top Organisation. Mit dieser Tour war dann das Gesamtziel für dieses Jahr erreicht. Finisher in 4 Marathons der Swiss Cycling Top Touren. Der Marathon in Zahlen: 213km, 1051hm, Wetter sonnig bei 17-23°C und mäßiger Wind. Bruttozeit 8:02h, Nettofahrzeit 7:06h, Durchschnittsgeschwindigkeit 30,0km/h."

Teamfahrer Bernd Hoffmann (07.09.2013).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht La Charly Gaul.

"Nach der Geburt unserer Tochter Ende Juli, wusste ich nicht so recht wie ich es zeitlich hinbekommen sollte regelmässig und gezielt zu trainieren. Eine Woche nach der Geburt holte ich das Rennrad wieder aus dem Keller, um die ersten Trainingskilometer abzuspulen. Der wenige Schlaf hatte meine Fitness leicht in den Keller sinken gelassen, doch ich probierte regelmässige Trainingseinheiten durchzuführen, auch wenn diese nicht mehr so lange waren wie vor der Geburt.

Mit einigen spezifischen Intervalltrainingseinheiten fühlte ich mich wieder auf meinem alten Fitnesslevel und ich beschloss per Nachmeldung (die Voranmeldung hatte ich leider um einen Tag verpasst, da ich doch einen harten und stressigen Arbeitsalltag hatte) am Jedermannrennen “La Charly Gaul” in Echternach (L) zu starten. Auf der Speisekarte stand die “kleine” Renndistanz von 100 km, welche aber laut Streckenprofil etwas anstrengender als 2011 sein sollte.

Um 10:15 Uhr erfolgte der Startschuss zur B-Distanz (100 km) am Marktplatz in Echternach. Ca. 900 Rennradler starteten über Kopfsteinplaster auf die Strecke. Viele begeisterte Zuschauer standen am Streckenrand und applaudierten die Starter, ein großartiges Gefühl. Direkt am Ortsausgang ging es in eine erste Steigung von 4,5 km und die ersten 200 Höhenmeter wurden überwunden. Dank dieser ersten Steigung zog sich das Fahrerfeld schnell auseinander und es bildeten sich einzelne Gruppen. Schnell war die richtige Gruppe gefunden und mit ca. 40 km/h “rannten” wir durch die Ortschaften Blumenthal, Reuland über Heffingen in das idylische Dörfchen Larochette, welches durch eine imposante Burgruine in einer leichten Anhöhe geprägt ist. Das Tempo blieb stets hoch und die Kilometer wurden schnell abgespult. Nach einer kleinen Flachpassage stand in meinen Augen die grösste Schwierigkeit des Tages an, über Moesdorf fuhren wir durch den Ort Scheierhaff über Oberglabach nach Angelsberg. Dieser Streckenteil wies maximale Steigungen von 17% auf und die Beine brannten regelrecht. Dank der Mixtur von AminoSkin Power mit AminoSkin Endurance war es aber wesentlich besser zu ertragen.

Den Ort Angelsberg erreicht, ging es in eine schnelle Abfahrt über Fischbach zurück zum idylischen Örtchen Larochette wo wir über Christnach in das Müllerthal, auch noch bekannt unter dem Synonym “kleine luxemburger Schweiz”, fuhren. Eine Anstiege waren erneut zu meistern und über Bech ging es über Osweiler und Rosport zurück nach Echternach. Dieser Abschnitt der Strecken war regelrechtes Wellblech, ein stetiges Auf und Ab verlangte mir noch einmal alles ab. Eine kleine Gruppe in der ich mich seit Larochette befand, teilte sich die Führungsarbeit, da wir neben dem Wellblechprofil noch mit gut merkbaren Gegenwind zu tun hatten. Nach 105 km und 1600 hm erreichten wir den Markplatz von Echternach wieder. Fazit: Form stimmt noch immer, 379. im Gesamtklassement von 800 Finishern und eine Fahrtzeit von 3:21:32 waren doch ganz in Ordnung, wenn man bedenkt dass ich einige Nächte mit nur 3 Stunden Schlaf hinter mir hatte. 2014 wird dann die Zeit verbessert."

Teamfahrer Luc Scholtes (01.09.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Challenge Vichy.

"Am Sonntag, den 1. September ist es soweit: es fällt der Startschuss zur diesjährigen „Challenge Vichy“, in deren Rahmen auch die ETU Europameister auf der Triathlon Langdistanz ermittelt werden. Ich bin froh, überhaupt dabei zu sein, denn nach Bandscheibenproblemen im Frühjahr hatten danach das mäßige Frühjahreswetter und im Sommer Probleme im privaten Umfeld ein ordentliches Training unmöglich gemacht. Eine Woche vor dem Wettkampf dann noch ein Hexenschuss. Konventionelle Behandlung und die Spritze am Tag vor der Abreise nach Frankreich haben tatsächlich 4 Tage später einen Start ermöglicht.

Die 3,8km Schwimmen liefen noch erwartet gut, auf dem Rad schlugen dann aber mangelnde Rad-Vorbereitung und gesundheitliche Probleme durch. Eine eigentlich recht einfache 180km Radstrecke kann durch Wind ganz schön unangenehm werden. Insbesondere dann, wenn man nach der ersten Stunde wegen Rückenproblemen nicht in die Aero-Position kann. Das Resultat ist eine ziemliche Quälerei, bei der man nachher mit total zerschossenen Oberschenkeln in den abschließenden Marathon geht. Irgendwie habe ich die schöne, aber nicht ganz einfache Strecke dann auch noch hinter mich gebracht und kann sagen: „Der Schmerz vergeht – der Stolz bleibt!“. Immerhin ist bei einem Triathlon über die Ironman-Distanz das Erreichen der Finish line jedes Mal eine große Herausforderung. In der Europameisterschaftswertung hat es zu Platz 45 in meiner Altersklasse gereicht. AminoSkin Recovery hat bei der Bewältigung des enormen Muskelkaters hervorragend geholfen!"

Teamfahrer Andreas Frings (01.09.2013).

 

 

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Alpenbrevet.

"Das Alpenbrevet. Nicht so berühmt wie der Ötztaler aber ebenfalls ein Klassiker aus der Königsliga. 3 Strecken zur Wahl. Ich hatte mich für die Mitteldistanz entschieden. Nach den guten Erfahrungen vom Engadiner Radmaraton mit der frühen Anreise ging es ebenfalls schon Donnerstag in Nacht los, so dass Innertkirchen bereits am Vormittag erreicht wurde. Somit war dann noch genug Zeit für eine Anschwitzrunde auf den Grimselpass. Wieder zurück ging es am Abend dann zur Einschreibung nach Meiringen. Gestärkt mit Kohlenhydraten erfolgte ein letzter Check des Bikes und dann ging es schon zur Nachtruhe.

Um 5:00Uhr dann schon raus aus den Federn, Frühstück und Fahrt nach Meiringen zum Start. Ich hatte mich für die Variante Einzelstart entschieden und so ging es ab 6:00Uhr im 10s Takt auf die Strecke. Anfangs noch dunkel wurde sich am Rücklicht der Vorausfahrenden orientiert. Nach wenigen Kilometern erfolgte in Innertkirchen am tiefsten Punkt der Runde auf 639m Höhe der Abzweig auf den Grimselpass. Langsam ging die Sonne auf und nach 33km / 2:28h wurde der Grimsel auf 2160m überfahren. In rasanter Abfahrt ging es nach Ulrichen runter auf 1360m. Ohne Flachpassage folgte der zweite Zacken des Tages. 1008hm waren auf 15km zu kurbeln. Steigungen bis 16% waren dabei zu überwinden. Nach gesamt 4:45h /64km war dann auf 2468m der höchste Pass des Tages, der Nufenen bezwungen. Nach kurzer Verpflegung folgte auch schon die Abfahrt nach Airolo auf 1191m. Härter geht’s nicht? Doch! Die nächste Passauffahrt sollte eine Länge von 23km haben. Die alte Gotthardpassstrasse wollte überwunden werden. Und die hat es in sich. Steigungen von 8-12% auf kleinschlägigem Pflaster zehrte an Kraft und Willen. Doch das Panorama am Pass sollte entschädigen. Nach gesamt 7:13h / 110km war der Pass auf 2114m erreicht. Und auch hier erfolgte sogleich die Abfahrt, jetzt aber zusammen mit dem Hauptverkehr der neuen Passstrasse. Dies war teilweise sehr gefährlich, da Radfahrer und Autoverkehr wenig Rücksicht aufeinander nahmen. Da wurde es schon mal eng in den Kurven. So war ich froh, in Göschenen von der Gotthardstrasse abbiegen zu können, um den letzten Pass des Tages, den Susten, unter die Räder zu nehmen. Über 1250hm mussten zum Schluss noch gemeistert werden. Bei vollem Sonnenschein war dies eine harte Prüfung. Krämpfe galt es mit Magnesium in Schach zu halten. 2:20h dauerte die Auffahrt, die nach mittlerweile 10:10h Gesamtzeit und 141km nochmals auf 2207m gescheitelt wurde. Geschafft! Was jetzt folgte war eine traumhafte Abfahrt nach Innertkirchen. Dann noch eine Teerblase von 75hm auf das Geishölzli und Schlussabfahrt ins Ziel nach Meiringen. Die Goldtour war nach Brutto 11:12h, Netto 10:27h, 175km und 5121hm gefinisht. Im Ziel war ne ordentliche Finisherparty im Gange und mit zwei Mitstreitern der Transalp wurde noch längere Zeit über das Erlebte geschnackt.

Fazit, das Alpenbrevet ist mit rund 2000 Teilnehmern nicht so ein Gedränge wie manch anderer Alpenmarathon. Traumberge wobei jeder seine eigene Charakteristik hat. Viermal geht es auf über 2000m, Erholungsabschnitte sind Fehlanzeige. Es geht nur steil auf und ab. Mit dem Profil gehört das Alpenbrevet zu den härtesten Touren meines Lebens. Gut organisiert, Verpflegung noch Verbesserungswürdig, kann man die Tour auf jeden Fall für Bergziegen empfehlen."

Teamfahrer Bernd Hoffmann (31.08.2013).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht SnowClimb am Kitzsteinhorn.

"Am Samstag, 17. August gab sich die österreichische Elite im Uphill ein “Stell dich ein” am Kitzsteinhorn. Aber nicht nur “Biker” zog es an den Start, sondern auch Größen aus dem IBU Worldcup, wie Tobias Eberhard.

Auf Grund meiner Ergebnisse vom Glocknerkönig durfte ich das Rennen aus dem ersten von drei Startblöcken aus aufnehmen. Nach kurzem neutralisierten Start, so mit 40 Sachen über Feld- und Radweg, schlängelte sich das 500 köpfige Starterfeld in die erste Steigung.

Anfangs noch auf Asphalt, schon bald aber auf Schotter. Weder die Sonne, noch die Steigung, im Schnitt 11% und Maximalwerte um die 20% hatten ein Erbarmen. Nach rund 50 Minuten hatte ich die ersten knapp 800 hm weggedrückt. Nach kurzer Abfahrt ging es in den zweiten Abschnitt. Hammer hart.

Letztlich kam ich nach 22 km und 1.500 hm in 1:42:58 völlig platt im Ziel an.
In der Gesamtwertung der Gletschertrophy reichte es zu Platz 19."

Teamfahrer Alexander Deutsch (17.08.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Sigma Sport Bike Marathon.

"Sonntag, 11.08.2013: 6.30 Uhr Abfahrt Richtung Neustadt an der Weinstraße. Auf halber Strecke angekommen, ist die Straße wegen Bauarbeiten gesperrt . Anlieger frei, einen Umweg fahren ist zeitlich nicht mehr möglich.  Probiere als „Anlieger“ die Baustelle zu durchfahren, und es klappt.  8.00 Uhr Ankunft in Neustadt. Nun erst einmal einen Parkplatz finden. Ist meine erste Teilnahme und ich kenne mich nicht sehr gut aus. Nach kurzer Suche habe ich einen Parkplatz gefunden. Jetzt werden erst einmal die Startunterlagen geholt.

Zurück beim Auto: Was ist das? Wo ist der Schlüssel vom Schloss?  Kurz überlegen! Der ist noch am Schlüsselbund vom Wohnwagen! Und der steht zu Hause. Mist! Wie bekomme ich das Bike vom Radträger? Heute ist nicht mein Tag! Wieder zurück zur Anmeldung! Aber niemand, nicht einmal die Feuerwehr oder Polizei, hat einen Bolzenschneider oder eine Eisensäge. Der Start rückt immer näher. Nach langem Suchen und Fragen finde ich einen netten Mann von den Neustadter Stadtwerken, der extra für mich in die Werkstatt fährt und einen Bolzenschneider holt. In der Zwischenzeit ziehe ich mich um und bereite das Bike für den Start vor.

Nachdem das Schloss nun endlich „geknackt“ ist, rolle ich zum Rathaus und reihe mich -wie auch schon Wolfram Kurschat- in die 550 Fahrer starke Startaufstellung der Mitteldistanz mit 56 km und 1500 hm ein. Die Elite mit Karl Platt und Katrin Schwing sind schon eine Stunde über die Langdistanz mit 103 km und 2800 hm unterwegs, als unser Rennen startet. Die technisch sehr anspruchsvolle Strecke führt über 90 % Single Trails mit Fels-, Wurzel-, Schiebe- und Tragepassagen, Steilstufen und teilweise sehr felsigen Auf-und Abfahrten durch die Mittelgebirgslandschaft des Haardts. Nach 4.17 Stunden und auf dem 106. Platz der AK erreiche ich das Ziel in Neustadt."

Teamfahrer Dominic Reich (11.08.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Velorace Dresden.
Teamfahrer Thomas Peukert.
Teamfahrer Stefan Fries.

"Die Elbmetropole Dresden machte sich am 4. August 2013 zum ersten Velorace schick und da durften wir AminoSkins natürlich nicht fehlen. Am Start waren von unserem Team: Günter Bögner, Jens Bliß, Robby Wilke, Robert Scholz sowie ich - Thomas Peukert.

Die Anreise erfolgte individuell. Ich fuhr schon am Freitagabend nach Dresden und verband das Ganze gleich mit einem Kurzurlaub bei Freunden in Coswig. Am Sonnabend konnten ab 12:30 Uhr die Startunterlagen gegenüber des italienischen Dörfchens in Dresden an den Elbterrassen abgeholt werden. Und das bei Sonnenschein und über 30 Grad. Es war wirklich eine sehr eindrucksvolle Kulisse (Semperoper usw.).

Mit Jens konnte ich mich für den nächsten Tag zum Rennen verabreden. Wir fuhren die kurze Strecke (60 Kilometer) - genau wie Günter Bögner und Robert Scholz. Unser Robby Wilke war wie immer auf der langen Strecke unterwegs.

Da der Start schon 8:30 Uhr erfolgte, klingelte der Wecker schon recht früh. Es folgten die üblichen Abläufe, die wir ja alle kennen (Bike fertigmachen, AminoSkin auftragen, Startnummer und Transponder befestigen etc.). Ein günstiger Parkplatz war trotz großräumiger und frühzeitiger Absperrung durch die Polizei auch recht schnell gefunden. Also ging es zügig in die Startaufstellung. Der Block A war schon stark besetzt, ganz vorn die Moskovskaya Cyclng Crew (Team Drinkuth). Alle sahen sehr motiviert aus. Hinter mir stellte sich Olaf Ludwig in die Startaufstellung (also war ich wenigstens am Start vor ihm ;-)). Mit Jens hatte ich Blickkontakt, er startete aus Startblock B und Robert aus C. Günter sah ich leider erst im Ziel.

Um 8:30 Uhr ging es dann pünktlich los. Es waren 3 Runden á 20 Kilometer zu fahren. Die Strecke begann mit ein paar aufeinanderfolgenden Kurven, das Feld zog sich sofort auseinander. Vorne wurde sehr zügig begonnen. Ich begann leider zu verhalten und sah nach einigen Kilometern, dass sich eine große Spitzengruppe gebildet hatte. Ich versuchte eine Verfolgergruppe zu organisieren, das klappte leider nicht so richtig. Also ging es erst einmal alleine hinterher und ich musste sehen, ob was von hinten kommt. Nach dem Streckenwendepunkt sah ich Roberts Gruppe zügig entgegenkommen, gleich dahinter Jens mit seiner Gruppe. Ich versuchte ein wenig von Gruppe zu Gruppe zu springen, aber es lief alles nicht so gleichmäßig.

In der zweiten Runde kam Roberts Gruppe von hinten und nahm mich mit. Robert teilte mir mit, dass Jens kurz nach Start ein technisches Problem hatte, aber er sei wieder unterwegs. Die Gruppe lief gut, 5 bis 6 Fahrer machten Tempo.

Und dann passierte es: Ich wechselte in die Führung Kopf runter und machte Tempo. Weiter vorn sah ich Streckenposten mit gelben Westen und hielt drauf zu.
Plötzlich brüllte Robert hinter mir. Ich schaute mich um und die ganze Gruppe bog links ab und ich fuhr gerade aus. Schei.......  Die gelben Westen war von der Polizei und nicht die Streckenposten. Blöd, denn an der Kurve gab es keine Streckenposten. Also hieß es Vollbremsung, umdrehen und hinterher. Ich sah meine Gruppe noch um die nächste Kurve davonziehen. Also wieder voll Speed alleine ranfahren (wäre ja auch sonst langweilig). Es dauerte mehrere Kilometer und viele Körner Kraft, aber ich hatte es dann geschafft und war wieder an die Gruppe rangefahren. Robert grinste nur und sagte: „Na es geht doch.“
In die letzte Runde ging es mit wechselnden Geschwindigkeiten, erst etwa 3 Kilometern vor dem Ziel wurde es richtig schnell. Ich orientierte mich an Robert, der für den Zielsprint einfach den Blick hat.

Er zog voll durch und ich versuchte dranzubleiben. Die ansteigende Zielgerade machte sogar Spaß und wir sind alle unfallfrei durchgekommen. Nach dem Zieleinlauf trafen sich alle AminoSkins, außer Robby Wilke, der in der Startaufstellung für die 100 km stand. Nach einem kurzen, aber regen Erfahrungsaustausch über das Rennen waren wir der Meinung, dass das Velorace in Dresden auch nächstes Jahr wieder auf dem Plan steht. Dann ist auch die neue Waldschlößchenbrücke in die Rennstrecke eingeplant. Also ich kann das Rennen und die Strecke sehr empfehlen.

Hier unsere Ergebnisse:
Günter Bögner      Gesamt   216    AK    11
Jens Bliß                            236            32
Robert Scholz                    140            23
Thomas Peukert                175            23
Robby Wilke                     190            23

Erstaunlich: Fast Alle landeten auf dem jeweils 23. Platz in ihrer Altersklasse."

Teamfahrer Thomas Peukert (04.08.13).

 

 

 

"Es kostete mich einiges an Überredungskunst meine Frau Ute zu überzeugen unseren Urlaub mit zwei Renneinsätzen in Bochum und Dresden zu verbinden.
Nach diesem ersten – und für mich schwersten Schritt (-: - lagen nun die beiden flachen Rennen vor mir. Nicht gerade meine Lieblingsdisziplin – dicht gedrängeltes Feld, hohe Geschwindigkeiten und daraus folgend viele Stürze (siehe Hockenheim) und zu guter Letzt brauche ich immer ein paar Anstiege um gute Platzierungen einzufahren.

Am Samstag den 27.Juli ging es dann auf nach Bochum. Hauptanlaufstelle war hier der Hauptsponsor die Sparkasse Bochum. Sogleich überprüfte ich die Starterliste wie unser Team – AminoSkin Cycling Team, vertreten war. Anna Otte ,Günter Eschert, sowie Sascha Löwer waren gemeldet, also ausreichend um in der Teamwertung gezählt zu werden.

Bei gutem Radwetter ging es am Sonntag auf dem schnellen Stadtkurs wieder um GCC Punkte. Ich startete aus dem B-Startblock. Hieraus bildete sich schnell eine Gruppe von ca. 15 Fahrern, die bereits nach der 2.Runde die Verfolgergruppe aus Block A eingeholt hatte. Zum Schluss der 80 Km langen Strecke begannen die üblichen Ausreißversuche – leider begleitet von Stürzen. Hier konnte ich mich im vorderen Feld etablieren und einen Gesamtrang 125 und AK Platzierung von 29 einfahren.

Mehr als zufrieden fuhren wir nun in Richtung Dresden. Am Sonntag den 04. August um 11.30 Uhr war dann der Startschuss zum 98km GCC Stadtkurs Rennen bei herrlichem Sonnenschein in Dresden. Da ich aus dem D-Startblock starten musste, gab es entgegen Bochum kaum eine Chance bis zu den vorderen Startblöcken aufzuschließen. Auch hier muss ich leider anmerken, dass es wieder zu Stürzen kam. Diese waren nicht an den sogenannten Gefahrenstellen wie man vermuten könnten – z.B. Straßenbahnschienen. Mit einer für mich doch guten Platzierung 189 Gesamtrang und Platz 59 in der AK ging es dann auf die Heimreise."

Teamfahrer Stefan Fries (04.08.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Erbeskopf MTB Marathon.

"Sonntag, 14.07.2013, 7.00 Uhr: Das Bike ist auf den Radträger geschnallt. Abfahrt nach Thalfang im Hunsrück. Es soll ein heißer Tag mit über 30°C werden. 8.30 Uhr in Thalfang angekommen, hole ich erst einmal meine Startunterlagen ab.  Anschließend schaue ich mir um 9.00 Uhr den Start zum Marathon mit 112 km und 3020 hm an. Nun bereite ich mein Bike und mich auf den Start zum Halbmarathon mit 63 km und 1700 hm um 10.00 Uhr vor.

Der Start um 10.00 Uhr verzögert sich um ca. 15 Minuten, weil es noch einige Nachmeldungen gibt, die noch in die Starterliste eingepflegt werden müssen. Noch schnell ein wenig AminoSkin Endurance aufgetragen, dann fällt auch endlich der Startschuss. Zuerst eine „Warmfahr“ Runde um Thalfang, um danach nochmals unter lautem Beifall der zahlreichen Zuschauer den Start und Zielbereich im Thalfanger Stadtpark zu durchqueren. Nun geht es über die technisch sehr anspruchsvolle Strecke mit vielen Single-Trails durch den Hochwald, Richtung Erbeskopf, die mit 816 m höchste Erhebung im Hunsrück und in Rheinland-Pfalz. Nach ca. 35 km auf dem Erbeskopf angekommen erwartet mich das Highlight des Tages, die rasante über 70 km/h schnelle Abfahrt über die Skipiste am Erbeskopf: Bremsen auf, Augen zu und durch.

Nach 800 m Abfahrt und 200 hm tiefer heil an der Skihütte angekommen,  folgen nun noch die letzen 30 km über Single-Trails und Wurzelpassagen Richtung Thalfang, das ich nach 4:16 Stunden erreiche. Jetzt erst einmal ein Ziel: Weißbier! Dann duschen und anschließend die geschundenen Beine mit AminoSkin Recovery behandelt."

Teamfahrer Dominic Reich (14.07.2013).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht DM Cross Country Bad Salzdetfurth.

"Am 13.07.2013 stand in Bad Salzdetfurth die Deutsche Meisterschaft MTB Cross Country u.a. der Hobbyklasse an. Für mich als "Marathon-Spezialist" ist dieses eigentlich kein fester Termin im Rennkalender, doch da hier die Meisterschaft in meiner Heimatregion ausgetragen wurde, spielte ich schon längere Zeit mit dem Gedanken daran teil zu nehmen.  Nach eingehender Streckenbesichtigung entschied ich mich dann am Freitag zur Nachmeldung.

Die Strecke selber ist technisch sehr anspruchsvoll gestaltet (künstliche Brücken, Kamelbuckel, Treppenabfahrt, Steilkurven, Drops, Hausdurchfahrt...) worden und fordert insgesamt sehr viel Kraft, da sie keine Phasen zum "ausruhen" enthält. Dafür wird man mit einer tollen Kulisse und super Stimmung entschädigt. Aus meiner Sicht ist die Strecke im Jahr 2013 noch anspruchsvoller geworden als im Vorjahr. Dieses kann natürlich dadurch begründet sein, dass die MTB Elite-Klasse am Sonntag die gleiche Strecke unter die Räder nahm (mit einem zusätzlichen Anstieg) und da waren u.a. immerhin namhafte Teilnehmer wie Manuel Fumic, Moritz Milatz, Wolfram Kurschat oder Sabine Spitz am Start.

Pünktlich um 14:00 Uhr erfolgte dann für mich der Start über die fünf angesetzten Runden. Die erste Runde ging ich für meine Verhältnisse sehr schnell an, wodurch ich mich zuerst einmal im ersten Drittel behaupten konnte. Leider hatte sich ein vor mir fahrender Fahrer in einer technischen Passage verschätzt und kam den folgenden Berg nicht hinauf, dadurch bedingt musste ich auch vom Rad runter und ca. 20 Meter laufen. Dieses kostete mich erstmal 3 Plätze und einige Sekunden, da ein Überholen auf den folgenden Streckenabschnitten kaum möglich war. In der zweiten bis vierten Runde hatte sich dann das Feld sortiert und ich konnte an den Anstiegen mehrere Fahrer überholen, welche ihrem hohen Anfangstempo und der Strecke tribut zollen mussten. In der fünften Runde hieß es dann für mich nur noch sturzfrei durchkommen, da ich sowohl nach vorne als auch nach hinten Platz hatte. Diese Situation ermöglichte es mir auch den Zieleinlauf in der schönen Altstadt von Bad Salzdetfurth zu genießen. Im Ergebnis hieß das Platz 17 in meiner AK.

Für mich war es ein tolles Erlebnis vor so einer Kulisse und so vielen Zuschauern fahren zu dürfen und es war daher bestimmt auch nicht mein letzter "Ausflug" in den Cross Country Bereich. Es war einfach ein tolles Rennen was die Organisation, die Strecke, Zuschauer und die Kulisse betrifft."

Teamfahrer Michael Meyer (13.07.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Engadiner Radmarathon.

"Mit dem Engadiner Radmarathon stand die erste harte Prüfung der Saison an. Anreise und Startbeutelabholung war bereits Samstag und nach einer Siesta wurde die Zeit für eine Anschwitzrunde auf Ofenpass genutzt. Am Abend dann Pastaparty und Fahrerbriefing. Lange Gesichter, als die Tourleitung ankündigte, dass das Zeitlimit für die erste Runde mal eben um 30min gekürzt wurde. Damit mußen also die ersten 100km mit einem 25er Schnitt gefahren werden um für die zweite Runde zugelassen zu werden.

Morgens dann bei frostigen 12°C Startaufstellung. Punkt 7:00Uhr Startschuss und im Renntempo ging es in den ersten Berg, den Ofenpass. Mit dem Zeitlimit im Nacken verausgabten sich viele auf den ersten Kilometern und reihenweise standen Fahrer am Rand und mußten sich übergeben. Auf halber Höhe zum Ofenpass dann die Einfahrt in den Tunnel zum Zollfreigebiet Livingno. Rund um den Stausee wurde mächtig aufgedreht und schon stand mit Forcolapass der erste 2000er des Tages an. Nach kurzer Abfahrt war dann sofort in den nächsten Pass, den Bernina. 48km waren geschafft und nun folgte die lange Talabfahrt über Ponterresina, La Punt nach Zernez. Zeitlimit geschafft? – Kein Problem! Vor Überfahren der Zeitnahme blieb noch genug Zeit schnell von lang/lang auf kurz/kurz zu wechseln. Inzwischen waren bei Sonnenschein die Temperaturen auf 20°C geklettert. Ab Schusch war dann der Spaß vorbei. Mit dem Fluela war eine harte Nuss zu knacken. Jetzt merkte ich auch, dass ich auf der ersten Runde einige Körner verbraucht hatte, die ich jetzt bitter nötig hatte. Nutzte aber nichts, Berg ist Berg also Tempo raus. Nach der Passhöhe auf 2383m stand die lange Abfahrt nach Davos und weiter zum tiefsten Punkt nach Alveneu an. Hier wurden die Energiespeicher gefüllt, bevor es von rund 900m Höhe auf den letzten Berg des Tages ging. Mit dem Albula war noch mal ein richtiger Riese zu bezwingen. Über 1400 Höhenmeter mußten in großer Hitze bezwungen werden. Erste Krämpfe wurden mit Magnesium behandelt und die letzten 500 Höhenmeter waren Finalkampf. Mit den Kräften am Ende wurde der Pass überfahren. Letzte Labe und schon wurde die Abfahrt nach Zernez in Angriff genommen. Gegen 17:45 war dann der Zieleinlauf. Kurz vor Limit noch angekommen. Die Vorfreude auf die Finisherparty sollte schnell getrübt werden. Siegerehrung war bereits um 15:00Uhr, als eigentlich noch die meisten Fahrer auf der langen Strecke unterwegs waren. Punkt 18:01Uhr fuhr der Besenwagen durch das Ziel. Kurze Ansage über Lautsprecher dass der Marathon damit beendet sei und man sich auf einen neuen Anlauf in 2014 freue. 18:05 wurde die Musik abgedreht und mit dem Abbau begonnen. Die letzten Finisher hatten noch nicht mal Zeit sich mit Speisen und Getränken zu versorgen. So kann man aber nicht für eine Teilnahme begeistern. Der Marathon in Zahlen: 5 Pässe (Ofenpass, Forcula, Bernina, Fluela und Albula) mit insgesamt 3780hm auf 213km Länge. Temperatur 12-28°C, im Tal teils kräftiger Gegenwind. Fahrzeit 9:37h, Durchschnitt 22,1km/h."

Teamfahrer Bernd Hoffmann (07.07.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Circuit Cycling Hockenheimring.

"Voll motiviert machen wir uns auf dem Weg zum Hockenheimring. Das Wetter passt, die Stimmung ist gut und auch fühle ich mich in Topform. Angekommen hätten wir gerne eine Warmup-Runde gefahren. Leider war es dieses Jahr wegen eines Motorradrennens nicht möglich. Also warten und mit einem Kaltstart ins Rennen. Bin in Startblock A und es knistert voller Ungeduld. Alles wartet auf den Start der sich um einige Minuten verzögert. Meine Nervosität steigt, dann geht es los, ganz schnell, fast zu schnell, aber ich kann mich in einem Feld halten. Es läuft gut. Bin voll konzentriert und bis in die Zehenspitzen angespannt. Viele aggressive Fahrer sind auf der Bahn...

Dann in Runde 5 passiert es. Ein Massensturz in meinem Feld. Vor mir, neben mir und hinter mir scheppert es nur noch. Ich komme ins straucheln und kann mich so gerade noch fangen. Schnell weg hier....Glück gehabt. Das Rennen wird abgebrochen weil der Rettungshubschrauber landen muss. Eine Stunde später ein Neustart. 4 Runden liegen noch vor mir. Schnell erreiche ich wieder meine Geschwindigkeit. Habe kein gutes Gefühl... die Fahrer haben nichts gelernt.

Letztendlich erreiche ich aber doch Platz 2 Ak und Platz 8 in der Gesamtwertung. Ob ich dieses Rennen nochmal fahre weiß ich noch nicht. Sehr schade."

Teamfahrerin Heidrun Voigt (06.07.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht EZF Bad Saulgau & Alp Extrem Marathon.

"Am Samstag, den 29. Juni 2013 machte ich mich bei – wie in diesem Jahr so oft – strömenden Regen auf nach Bad Saulgau. Hier hatte ich mich angemeldet ein Zeitfahren von 31,5 Km mitzufahren und unser Team zu vertreten. In Bad Saulgau war zu dem Regen ein noch böiger Wind dazu gekommen- alles was man braucht um ein solches Zeitfahren zu absolvieren. Da ich diese Disziplin nicht trainiere, fiel es mir besonders schwer, bei diesem Wetter, auf unbekannter Strecke und zudem über 31,5km alles aus mir rauszuholen.

Aber wer A sagt muss auch B sagen - AminoSkin Power auf die Beine und los ging es. Das Ergebnis war AK Platz 61 von 82 Startern (mit guten 10 Minuten hinter der Spitze!).

Da ich jetzt schon 300km von zu Hause weg war und für den Sonntag gute Wetteraussichten prognostiziert wurden, war die Überlegung, noch nach Ottenbach zu fahren und den Alp Extrem Marathon zu bestreiten. Dies – so dachte ich mir – ist eine gute Vorbereitung für den Tannheimer Marathon.

In Ottenbach angekommen, galt es nun noch einen Startplatz zu bekommen (Anmeldeschluss Feb. 2013). Nach einer kurzen Unterredung mit einer sehr freundlichen Dame, hatte ich meine Startnummer. Hier nochmals mein Dank für die unkomplizierte Hilfe. Am Sonntag ging es dann bereits um 05.30 Uhr – mit 3000 Starter - auf die verschiedenen Marathon Strecken 190 / 210 / 260km. Da diese Schleifen ein nicht zu unterschätzendes Höhenprofil haben, fiel meine Entscheidung auf die 210km mit ca. 3.500hm Strecke. Bedingt durch die gute Organisation und das gute Wetter war dies eine sehr schöne Veranstaltung. Dank der AminoSkin Sportlotionen konnte ich am Montag sogar wieder einen Functional Kurs absolvieren!"

Teamfahrer Stefan Fries (30.06.13).

 

 

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht KitzAlpBike.
Teamfahrer Michael Meyer.
Teamfahrer Alexander Deutsch.

"Im Rahmen meines Urlaubs war es endlich so weit, mein Saisonhöhepunkt stand an. Der KitzAlpBike Marathon am 29.06.13 im Brixental (in der Nähe von Kitzbühel). Die Besonderheit bestand dieses Jahr darin, dass die Profis am gleichen Tag und auf der gleichen Strecke ihren Weltmeister ermittelten.

Also ging es schon am 28.06.2013 nach Kirchberg wo ich meine Startunterlagen abholte. Gemeldet hatte ich für die Medium plus Strecke. Diese beinhaltet auf einer Strecke von 50 km 2300 Höhenmeter. Leider hatte es die ganze Woche über stark geregnet und auch in der Nacht vor dem Rennen regnete es noch reichlich. Am Morgen des Rennens war es zum Glück trocken, doch die Temperaturen auf den Bergen sollten nicht über 8 Grad steigen. Im Startbereich angekommen traf ich noch meinen Teamkollegen Alexander Deutsch, welcher die Medium Strecke in Angriff nehmen wollte. Da er Teile der Strecke noch am Vortag abgefahren war, versorgte er mich noch schnell mit einigen wertvollen Tipps bzgl. der Streckenbeschaffenheit ( Danke dafür Alexander!).

Pünktlich um 11 Uhr fiel dann der Startschuss für die Strecken Medium, Medium plus und Extrem. Wie immer war das Feld nervös und raste von Beginn an los. Dann folgte der erste Berg hinauf zur Choralpe. Bei mir lief es recht gut und ich kam 15 Minuten schneller oben an als im Vorjahr. Es folgte der erste Trail in Richtung Rettenbach, welchen ich gut bewältigte. Dieser war noch weitestgehend trocken, was mich hoffen lies, dass die weiteren es ebenfalls wären. Nach der Trailabfahrt erfolgte die Streckenteilung und für mich ging es hinauf zur Ehrenbachhöhe. Während der Auffahrt fing es dann an zu regnen. Dieses störte mich nicht doll, da der Berg hinauf meistens über Schotterpisten führte. Oben angekommen hieß es dann hinab über Trails in Richtung Ziel. Jetzt merkte ich auch am eigenen Leib, dass diese Strecke technisch so ausgelegt wurde dass sie auch die WM Teilnehmer fordert.

Es ging über Brücken, Wurzeln und Rinnen kombiniert mit Schlamm und Wasser in Richtung Ziel. Nach der ersten Bodenprobe registrierte auch ich, dass die Beschilderung "Gefahrenstelle" auch wirklich eine solche kennzeichnet. Mein Bike und ich blieben schadlos und damit das auch für den Rest der Strecke so blieb, schob ich mein Bike bei den zahllosen weiteren "Gefahrenstellen". Wie sich herausstellte war die Entscheidung an diesen Stellen zu schieben goldrichtig, da viele Teilnehmer das Ziel nicht erreichten. So endete das Rennen für mich nach 4 Stunden und 1 Minute. Das war im Resultat gesamt Platz 54 und AK 28. Für mich geht das total in Ordnung, da ich bisher noch nie eine technisch so schwere Strecke bewältigt habe. Dank AminoSkin Recovery konnte ich sogar noch die WM Atmosphäre nach meinem Rennen genießen!"

Teamfahrer Michael Meyer (29.06.13).

 

 

 

"KitzAlpBike – es war mal wieder soweit. Nach einem Jahr Pause zog es mich wieder nach Kirchberg (Tirol). Besonders Highlight 2013 war die UCI MTB Marathon WM im Rahmen des Bike Festivals. Als Nichtprofi ist es schon beeindruckend, was für ein Rennen so alles auf die Beine gestellt wird. Da stand der “normale” Marathon ja fast schon im Abseits, obwohl durch die WM die Zahl der gemeldeten Teilnehmer erstmals über der 1000’er Marke lag.

Das dieses Rennen trotz aller Bekanntheit immer noch in einem überschaubaren Rahmen abläuft, liegt nicht zuletzt an den vielen, technisch oft nicht einfachen Singletrails. Erschwerend hinzu kam, dass es seit einer Woche geregnet hatte und die Wiesen und Wurzelpassagen eher einer Rodelbahn glichen. Daher habe ich mich auch noch kurzfristig auf die Medium (35 km/1300 hm) umentschieden.

Mit AminoSkin Power auf den Beinen rollte ich den Startblock. Pünktlich um 11:00 erfolgte der Start und das Feld fuhr fast geschlossen mit 45 km/h Richtung Brixen. Dann ging es in den langen Anstieg. Hier zog sich das Feld dann doch deutlich auseinander. Die Choralpe war bei km 18 nach 1000 hm und 1:14.15 erreicht. Den letzten steilen Wiesenhang, eigentlich eine Skipiste, säumten jede Menge begeisterter MTB Fans und feuerten nochmal kräftig an. Nun ging es zunächst auf Forstwegen sehr schnell bergab. Technisch schwieriger, wurde es dann auf dem ca. 4 km langen Wiegalm-Trail. Nochmal kurz und knackig bergauf und durch enge, verwinkelte Wald- und Wiesentrails ins Ziel, welches ich nach 2:03.23 erreichte. Mit dem 6. Platz (75) in der AK M40 und 58. (243) Overall darf ich zufrieden sein."

Teamfahrer Alexander Deutsch (29.06.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Black Forest Ultra Bike Marathon.
Teamfahrer Luc Scholtes.
Teamfahrer Dominic Reich.

"Nach meiner Anreise am letzten Freitag mit einem Kollegen nach Kirchzarten war endlich der ersehnte Renntag am Sonntag gekommen. Ich nahm zum 4. Mal am Black Forest Ultra Bike Marathon teil und versuchte mich erneut auf der Marathon-Distanz, sprich 2050 hm verteilt auf 77 km.

Morgens um 06:00 Uhr klingelt der Wecker, endlich mein A-Wettkampf steht an für den ich mich den letzten Winter und den doch recht miesen und oftmals verregneten Frühjahrsanfang im Training abgerackert hatte. Nach einem ausgiebigen Biker-Frühstück, dem Einreiben der Beine mit einer Kombination von AminoSkin Endurance und Power, wurde das Material ein letztes Mal gescheckt und gegen 08:00 Uhr rollte ich in Richtung Startaufstellung, welche wie jedes Jahr in der Fussgängerzone von Kirchzarten stattfand. Startblock 27 erreicht und aufgestellt. Um 8:15 Uhr starteten die Lizenzfahrer aus Startblock 24 auf die Marathondistanz. Gegen 8:22 rollte mein Startblock in Richtung Startaufstellung und der Countdown von 10 auf 0 wurde runtergezählt. Punkt 8:25 Uhr erfolgte unser Start.

Zusammen mit ca. 100 weiteren Bikern wurde das Tempo direkt hochgehalten auf den ersten beiden Kilometern. Durch meine dreifache Teilnahme in den Vorjahren kannte ich die Streckenführung recht gut und ließ es etwas gemütlicher Angehen und fuhr so nicht mit den ersten Fahrern unseres Startblocks in den ersten Berg hinein. Ich hatte mir fest vorgenommen nicht alle Körner auf den ersten 19 km mit 800 hm zu verschießen. Über Holzeck und den Hinterwaldkopf erreichte ich nach ca. 1:15 Fahrtzeit die Lochhütte Fürsatz, erstes „Hindernis“ gemeistert und ich fühlte mich sehr gut. Auf einer kilometerlangen Abfahrt, welche ich in meinem Training leider nicht fahren kann, ging es über Schotter nach Hinterzarten. Kurz die Trinkflasche aufgefüllt und weiter ging die Reise zum Titisee. Die zweite Herausforderung über den Raimartihof bis nach Rinken war anstrengender als der erste Berg, weniger Kilometer und Höhenmeter trotz allem mehr Steilstücke mit drin. Kurze Abfahrt und weiter hoch über Stollenbach. Drei Anstiege von insgesamt vier waren gemeistert. Von Oberried aus stand noch ein Steilstück über Rappeneck auf dem Menu, die Beine fühlten sich nach wie vor super an. In einer rasanten Abfahrt ging es vorbei am Campingplatz von Kirchzarten bis ins Sportstadion, wo das Ziel war. Überglücklich kam ich nach 4:07 Stunden Rennzeit an und hatte meine Bestzeit von 2011 um Sage und Schreibe 21 Minuten verbessert! Danke AminoSkin! Die Sportlotionen haben neben dem harten Training zu diesem Resultat geführt!"

Teamfahrer Luc Scholtes (23.06.13).

 

 

 

"Sonntag:  6 Uhr Wecken, Blick aus dem Fenster, sch… ade es regnet, aber der nette Biker von nebenan prognostiziert mir laut Handy App. ab 10.00 Uhr besseres Wetter. Nun erst einmal gefrühstückt, die Beine mit AminoSkin behandelt und dann ins Raddress geschlüpft. Nach einer kleinen Warmfahrrunde um Kirchzarten treffe ich mich um 8.00 Uhr mit der Family am Start und halte auch einen Startbock vor mir nach Luc Ausschau, aber der ist leider noch nicht da. Also Reihe ich mich in Block 28 ins ca. 100 Fahrer starke Starterfeld ein.

8.15 Uhr, die Marathondistanz,  ca. 2000hm und 77km, wird gestartet. Auch nach der 7. Teilnahmen steht mein Puls ständig auf 95U/min. Ein Startblock nach dem anderen rollt zum Start. 8.30 Uhr bin ich endlich an der Reihe, Radcomputer gestartet und los geht´s. Kurzes einrollen, dann geht’s zum ca. 17km langen Aufstieg zum Hinterwaldskopf. Danach geht es leicht wellig abwärts Richtung Hinterzarten zur ersten Verpflegung. Jetzt geht es über Titisee und Bärental am Feldberg Richtung Raimartihof und hoch zum Rinken zur zweiten Verpflegung. Am Rinken geht es nun ca. 2km auf einem Forstweg steil bergab und danach ebenso so steil wieder bergauf zur dritten Verpflegung am Stollenbach. Am Stollenbach herrscht wie jedes Jahr, wieder Volksfeststimmung. Die Zuschauer stehen dicht gedrängt an der Strecke, um den Biken am kurzen aber steilsten Stück der Marathondistanz mit lauten Beats an zu feuern. Oben angekommen stehen die Oberschenkel fast vor dem Kollaps. Nun noch leicht bergauf dann geht es in heißer Schussfahrt Richtung Oberried. Jetzt noch ca. 4km bergauf zum Rappeneck, dann geht es nur noch bergab zum Ziel. Nach 5:03 Stunden und leider 6 Minuten langsamer als 2012 erreiche ich das Ziel in Kirchzarten. Nun erst einmal ein Bad in AminoSkin Recovery."

Teamfahrer Dominic Reich (23.06.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Säntis Classic.

"Nur eine Woche nach der Transalp hieß es die Form an einem Radmarathon zu überprüfen. Der Radlathlon in Weinfelden sollte auch gleichzeitig der erste Serienmarathon aus den Top Touren der Swiss Cycling für 2013 sein. Gegenüber anderen Marathons hat der Radathlon die Besonderheit, dass die ersten 70km in verschiedenen Leistungsgruppen im geschlossenen Verband gefahren werden. Danach wird der Start/Zielbereich durchfahren und es geht in freier Fahrt auf die 130km Runde der Säntis Classic.

Start war nach Tourbriefing um 6:45Uhr. Angekündigt war ein 28er Schnitt aber die Guides meinten es gut und es wurde durchgängig mit 32-35km/h gefahren. Die Gruppen wurden mit 5min Abstand gestartet und hatten eine Begleitung von 2 ortskundigen Guides und zwei Begleitmotorrädern, die an den Kreuzungen die Strecke sicherten. Leider gab es bei der Ortskunde so einige Probleme. Dies hatte zur Folge, dass durch falsche Routenwahl ca. 20km abgekürzt wurden und die erste Verpflegungsstelle noch gar nicht aufgebaut war. Ausserdem hatten wir die anderen Gruppen überholt. Diese waren auch nach 20 Minuten noch nicht angekommen. Es war zwar sonnig aber nur 14°C. Nach kollektivem Jammern konnten die Guides dann endlich überzeugt werden weiter zu fahren. Kurz vor Weinfelden dann die grandiose Idee der Guides noch eine Schleife anzuhängen um die entgangenen Kilometer wettzumachen. Das ging dann aber auch in die Hose. Auf landwirtschaftlichen Wegen wurde über Stock und Stein gefahren.

Nach der Durchfahrt in Weinfelden wurde dann der geschlossene Verband aufgelöst und jeder konnte in seinem Tempo die Schleife über die Schwägalp in Angriff nehmen. Dieser Teil der Runde war dann wesentlich besser organisiert und hatte auch landschaftlich deutlich mehr zu bieten. Der Marathon wurde von vielen Teamfahrern als Vorbereitung für schwere Alpenmarathons genutzt. In Summe kamen dann 191km und 2090hm zusammen, die in einem 26,2er Schnitt abgefahren wurden. Im Ziel dann noch eine schöne Finisherparty mit Liveband. Die Form war hervorragend und war eine erste Bestätigung, die für weitere Marathons in der Saison Mut machte."

Teamfahrer Bernd Hoffmann (16.06.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Velo Challenge Hannover.
Teamfahrer Florian Kuhlmann.
Teamfahrer Marco Krebs.

"5.00 Uhr ging der Wecker. Nach dem erquickenden Gang ins Bad gabs ein schnelles aber nährstoffreiches Frühstück, eine ordentliche Portion AminoSkin auf die Beine, bevor es 5.45 Richtung HBF Bielefeld und um 6.24 mit dem RE gen Hannover ging. Rechtzeitig zur letzten Möglichkeit die Startunterlagen um 8.00 eingesammelt und ab auf die Straße die Müdikgeit aus den Beinen fahren. Schon vor dem Start wurde klar, dass es windig wird, eine ordentlich steife Brise kam stetig über den Maschsee hinein. Immerhin hatten wir das Glück, dass es nicht regnen sollte und zuminest zeitweise sonnig war.

Nach dem Start gab es die übliche Unruhe in so einem großen Feld und es war fast unmöglich sich günstig zu platzieren. Doch nach einigen Abkürzungen über Fußgängerwege war ich im zweiten drittel des Feldes angelangt und es ging ganz gut Richtung erstes Drittel nach vorne. Nachdem die Anfangsphase doch sehr hektisch war, hatte sich das Feld auch einigermaßen beruhigt, auch begünstigt durch den Wind. Dann kam es allerdings an einer Verkehrsinsel, ca. 10 Fahrer vor mir, zu einem größeren Sturz und das Feld teilte sich. Anschließend bildeten sich viele kleine Grüppchen, aber ich wollte unbedingt wieder nach vorne. Dazu tat sich dann eine dreier Gruppe auf, mit einem Banausen von Strassacker und noch einem Kölner Vereinsfahrer ging es dann gegen den Wind und die Tempobolzer im vorderen Feld. Wir gaben mächtig Druck auf die Pedale und konnten auch einige Gruppen wieder einsammeln, fuhren aber weiter zu dritt unser Tempo und so blieben wir dann auch zu dritt bis zum ersten Hügel. Dort konnte ich mich dann lösen und schloss zu einer weiteren großen Gruppe nach vorne auf. Insgesamt war das Rennen bis dahin durch den Wind bretthart und auch mit einem hohen Tempo gefahren. An der Kuppe wurde die Verpflegung geflissentlich ignoriert und es ging in den weiteren hügeligen Verlauf. In der Gruppe konnten wir uns schnell verständigen und zogen mit ca. 10 Mann einen gut funktionierenden Kreisel auf.

Allerdings kam dann das, was man wohl als 'Rookie-mistake' kennt, ich hatte nicht genug gegessen und getrunken und wie ich eben noch von dem geflissentlichen Ignorieren der Verpflegung schrieb, so sollte ich das bei ca. Kilometer 70 bitter bereuen. Als es Richtung zweitem Hügel ging, kam der gefürchtete 'Hungerast' und ich musste die Gruppe ziehen lassen. Zu den obligatorischen nadelstichartigen Krämpfen addierte sich der Kampf mit dem Wind und ich nahm die Beine erstmal hoch...Das Positive an der Sache, da ich nun alleine unterwegs war und im Bummeltempo auf die nächste Gruppe wartete konnte man die Atmosphäre richtig genießen. Überall wo Leute waren, wurde einem zugejubelt und die Laola von mir freudig erwiedert. Jedermannradsport wird hier in der Region wirklich toll zelebriert!

Nach dem letzten welligen Abschnitten wurde ich dann von einer großen Gruppe aufgefahren und habe mich gleich ganz hinten einsortiert und bis ins Ziel nur noch 'gelutscht'. Im Zielsprint wollte ich dann nochmal anziehen, aber mein linker Quadrizeps dankte es mir mit einem mächtigen Krampf, so dass der Sprint der Gruppe von hinten zu genießen war. Im Ziel gabs dann jede Menge Wasser und die Trikotasche wurde mit reichlich Bananen und Müsliriegeln angefüllt. Als dann die Jungs von MerkurDruck und Co. schon frisch geduscht durch den Zielbereich flanierten, war klar, dass vorne ne Fabelzeit gefahren wurde. Knapp 42km/h von der Spitze bei dem Wind, chapeau und Gratulation an die Sieger und auch alle Ankommer, denn das war heute nicht leicht!"

Teamfahrer Florian Kuhlmann (16.06.13).

 

 

 

"Dieses Jahr gehörte die Velo-Challenge erstmalig zur Jedermann Rennserie des "German Cycling Cup". Sportlich gesehen auf jedenfall eine Aufwertung des Rennens. Um 9:25h erfolgte der Startschuss und wie es bei großen Jedermannrennen so ist, gings gleich richtig zur Sache. Aus dem Stand hoch auf Tempo 50, gepaart mit den üblichen Positionskämpfen. Die folgenden Kilometer über Hemmingen, Harkenbleck, Pattensen, Gestorf und Mittelrode sind schnell erzählt: Immer wieder Wechsel zwischen Tempo 30 und 50. Also antreten, beschleunigen und wieder abbremsen. Je nach dem, ob jemand Führung fahren wollte oder nicht.

Hinter Mittelrode änderte sich die Situation, da es im vorderen Teil des Feldes einen Sturz gab und der Wind sehr stark wehte, waren somit beste Bedingungen für eine Windkante geschaffen. War das Rennen vorher hart , dann wurde es jetzt hammerhart. Es entstand eine 500m lange auf dem weißen Strich des rechten Straßenrand fahrende Einerreihe, in der immer wieder Löcher entstanden, die es zu Stopfen galt. Als die Spitze in Eldagsen einfuhr bildete sich eine ca. 150 Mann große Spitzengruppe die auch den ersten Berg zur "Holzmühle" in Angriff nahm. Vorne heraus immer wieder einzelne Attacken, die aber immer wieder zugefahren wurden.

Weiter ging es hügelig über Coppenbrügge, Bad Münderbis nach Messekamp ohne große Vorkommnisse. Und ab ging es in den Deister rein. Bislang ging meine Devise auf bis zum Deister "relativ" kräftespend zu Haushalten aber auf einem Schlag war alles anders. Beim Umschalten aufs kleine Kettenblatt flog meine Kette ab und ich mußte mich von der jetzt noch ca. 100 Mann starken Spitzengruppe verabschieden. Ich versuchte noch mit aller Macht an die Gruppe noch zu kommen um ihr den Nienstätter Pass gemeinsam zu bewältigen. Am Ende fehlten mir vielleicht noch 15 Meter. Wie sagt der Volksmund, manchmal fehlen nur wenige cm über Sieg und Niederlage. Also nahm ich den Nienstätter Pass und die nächsten 10-15km allein in Angriff bis eine ca 30 Fahrer große Gruppe mich einholte.
Die der Fahrt über Redderse, Gehrden und Ronnenberg bekam ich einige Krämpfe, da hat leider die überhastete vergebliche Aufholjagt doch Spuren hinterlassen, also hieß das Motto jetzt, durchhalten und durchbeißen.

Auf den letzten 20km bis zum Maschsee passierte dann erwartungsgemäß nicht mehr viel. Am Maschsee angekommen, begannen dann die Spielereien für den "Zielsprint". Ja, auch um Platz 100 wird noch gesprintet! Es geht ja schließlich um für manch einen Fahrer um die Ehre. Die gesamte Breite der Straße wurde genutzt. Und so kam es wie es kommen mußte, mit ungefähr 50 km/h, 300Meter vor dem Ziel tuschierten sich vor mir 2-3Fahrer. Es kam zum Sturz, wobei ich auch nicht mehr ausweichen konnte und der darauf folgende Fahrer auch noch mit voller Wucht, mich und mein Rad mitnahm.

Im Endeffekt hatte ich einen gebrochenen Carbonrahmen, Hautschürfenungen an sämtlichen Körperstellen und  eine Solo-Ziel Einfahrt. Wobei ich mit meinen 139 Platz durchaus zufrieden bin."

Teamfahrer Marco Krebs (16.06.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Garmin Velothon Berlin.

"Heute gibt’s von mir einen kleinen Bericht über den gestrigen Garmin-Velothon Berlin, Am Sonnabend traf ich kurz Thomas Peukert, mit dem ich ein Schwätzchen hielt. Leider waren wir in verschiedenen Starblöcken, sodaß wir nichts zusammen planen konnten. Für mich war die 60km-Runde angesagt, die ich möglichst schnell absolvieren wollte. Das heißt, es galt, eine schnelle Gruppe zu finden, deren Tempo mir paßt. Bei ca. 5.000 Teilnehmern ist das nicht so schwer ;-)

Vollgestopft mit Brennstoff und eingecremt mit „Power“ konnte es abgehen.
Es ging um 08:00 Uhr ab Potsdamer Platz/SonyCenter bei bestem Wetter sogleich zügig mit rund 40m/h los. Im Nu fand ich einen Fahrer, der sich die ersten km als eine gute „Lokomotive“ zeigte, damit ich warm werden konnte, denn „Kaltstart“ ist nicht mein Ding.

An der ersten längeren Steigung am Spandauer Damm wurden viele plötzlich deutlich langsamer. Das wiederholte sich bei den kommenden Steigungen ständig. Man ist wohl eher flaches Geläuf gewohnt ;-) Hier konnte ich meine gewohnt hohe „Bergfrequenz“ fahren und die Gruppe etwas ziehen. Geben&nehmen halt… . Dann kam eine etwas schnellere Gruppe, an die ich mich anhängte und die nächsten 30km blieb. Perfekt: Tempo wurde immer schön hochgehalten und wir sind abwechselnd nach vorn gefahren.  Überholt wurde, was das Zeug hielt. Auf dem Tempelhofer Feld fing man aber an, zu „bummeln“, was den Schnitt letztlich drücken sollte. Weil ich gerne höhere Trittfrequenzen fahre, war bislang relativ wenig Kraft vonnöten, sodaß ich nach 2/3 der Strecke gut dabei war. Mein Mitfahrer, der die dicken Gänge drückte, wechselte sich gut mit mir ab, sodaß beide etwas davon hatten.

Ca. 10 km vor dem Ziel überholte uns eine sehr schnelle Gruppe, an die wir beide uns sofort anhängten: mit 50km/h durch das sommerliche Berlin auf abgesperrten Straßen; das ist Radsportfreude pur! Mit denen sind wir schön bis ins Ziel gekreiselt, was für mich dann dicke Gänge bedeutete – hat ausgereicht, weil wir 8 Fahrer waren. What a day!

Ergebnis: 56.Platz AK Sen.III (von 1018 StarterInnen) und 503. im Gesamt (5.000 StarterInnen) des 60km-Feldes mit einem 38er Schnitt.
Hinterher traf ich, bei der Transponderabgabe, auf Sascha Löwer, mit dem zusammen ich das verdiente (alkfreie) Weißbier genoß und einen entspannten Abschluß hatte.

Glückwunsch an dieser Stelle an Thomas Peukert, der mit einem 41er Schnitt auf den 4.Platz in unserer AK Sen. III fuhr und 34. im Gesamt wurde!"

Teamfahrer Jens Bliß (09.06.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Glocknerkönig.

"Am Sonntag in der früh um 01:30 machte ich mich auf die 300 km Anreise nach Bruck. Dort traf ich mich mit Heidrun Voigt und mit Alexander Deutsch vom Team. Schnell noch die Startunterlagen abholen und mich ein bisschen warm fahren, dann war es schon kurz vor 07:00 Uhr und ich musste mich in den Startkorridor begeben. Dank guter Ergebnisse aus den Vorjahren durfte ich aus der 1. Startgruppe starten. Heidrun und Alex mussten das Rennen vom3. Startblock aus in Angriff nehmen.

Gleich nach dem Start fuhr das Spitzenfeld über 40 km/h die nur leicht ansteigende Straße bis nach Fusch, dort kam dann die erste steile Rampe ca. 10% bis an die Mautstelle Ferleiten. Von dort ging es nur noch steil bergauf immer mit ca. 10 – 12 % Steigung. Zwei kurze flachere Passagen verschafften kaum Erholung. Bei der Verpflegungsstelle kam dann Alexander von hinten und feuerte mich nochmals an und ich versuchte längere Zeit sein Tempo zu halten, aber ich musste ihn doch ziehen lassen. Die letzten 15 Minuten sieht man schon das noch weit entfernte Ziel am Fuscher Törl. Bei 90 – 95 % der max Herzfrequenz hechelte ich dem Ziel entgegen, das ich in der Zeit von1:47:51 Std erreichte. 27 Kilometer mit 1694 Höhenmeter waren bei super Wetter und relativ warmen Temperaturen geschafft. Dies reichte für den 39. Platz in meiner AK.

Alexander war mit 1:43:02 Std doch einiges schneller und belegte in seiner AK den 68. Platz. Die beste Platzierung fuhr Heidrun in 1:57:27 Std mit dem 9. Platz in ihrer AK heraus. Oben wurden wir von Martin in Empfang genommen und er hat auch das zufriedene Trio fotografiert.

Gewertete Teilnehmer     Herren: 2008        Damen: 220
AK 4: Alexander Deutsch 694    Platz 68    Platz ges. Herren    242
AK 5: Hermann Dopfer    430    Platz 39    Platz ges. Herren    328
AK 4 Heidrun Voigt          98     Platz 9      Platz ges. Damen    23"

Teamfahrer Hermann Dopfer (09.06.13).

 

 

"Endlich war es soweit, Glocknerkönig Zeit. Das Bergrennen im Salzburger Land.
Für mich war es eine doppelte Premiere. Erstmals am Großglockner und das erste Rennrad-Rennen, sonst fahre ich eigentlich nur MTB-Rennen. Aber nochmal zurück zum Anfang.

Anreise am Samstag bei traumhaften Sonnenschein, außer den teilweise wegespülten Straßen erinnerte nichts mehr an die sintflutartigen Regenfälle der Vorwoche. In Bruck schnell einen Parkplatz gesucht, Startunterlagen abgeholt und ab zur Vorbelastung in den unteren Teil der Strecke. Wie der Zufall es will traf ich dort Heidrun und Martin Voigt, die sich schon am Vortag die komplette Strecke gegeben haben. Bei Cafè und Pasta haben wir schnell die Teamtaktik für das Rennen besprochen und auch schon Hermann Dopfer, der erst am Renntag anreiste, mit eingeplant.

Sonntag, 09.06.2013 – Raceday. Bereits ab 6:00 Uhr füllte sich die Startaufstellung. Schnell noch ein bisschen warmfahren, AminoSkin Power auf die Waden und dann rein ins Getümmel.  Pünktlich um 7:00 Uhr und bei angenehmen Temperaturen, stellten sich 2800 Starter der Herausforderung auf 27 km und 1694 Höhenmeter. Gleich nach dem ersten Anstieg entschädigte das Traumpanorama für alle Leiden, obwohl man das erst im Ziel so richtig genießen kann. So hatte jeder von uns am Berg sein eigenes Schicksal zu bewältigen und waren dann am Fuscher Türl wieder vereint."

Teamfahrer Alexander Deutsch (09.06.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Challenge Kraichgau.

"Nach der bei mir radfreien Winterzeit fiel der geplante Trainingsstart erst recht häufig sprichwörtlich ins Wasser (wem erzähle ich das…) und wurde dann durch Bandscheibenprobleme behindert. Nach einem Duathlon mit AminoSkin-Kollegen Dirk Kunze und einem Sprint-Triathlon machte ich mich letzten Freitag dann mit sehr wenig Rad-km auf den Weg zu meinem ersten harten Wettkampf für dieses Jahr. Die Challenge Kraichgau glänzt mit anspruchsvollen Rad- und Laufstrecken und wird als Kult-Wettkampf auch regelmäßig von den Triathlon Stars der Langdistanz-Szene als Formtest für die Ironman Rennen genommen.
 
Freitag und Samstag luden wunderschönes Wetter zu einem Neo-Test im See und gemütlichem Shoppen auf der Tria-Messe ein. Auch wenn man sein Equipment vollständig wähnt, irgendetwas findet man dort immer – und wenn es das x-te Paar Laufschuhe ist. :)

Voller Vorfreude wurden dann am Samstag abends nach kurzer Radtour die letzten Vorbereitungen getroffen. Am Sonntag früh war die Welt dann auch noch in Ordnung, allerdings nur so lange bis man in der Wechselzone angekommen war. Beim Aufpumpen des Rades ging ein heftiges Unwetter runter und man war in kürzester Zeit komplett durchnässt. Dies galt leider auch für sämtliche mitgebrachten Wechselbeutel und auch die gesamte Wechselzone stand in kurzer Zeit an vielen Stellen tief unter Wasser. Wegen des Gewitters musste dann auch noch der für 9 Uhr geplante Wettkampf-Start erst um eine halbe Stunde und dann um eine weitere halbe Stunde verschoben werden. Etliche der inzwischen komplett durchgefrorenen Athleten entschlossen sich in dieser Zeit zum Startverzicht und checkten ihre Räder wieder aus.

Um 10 Uhr ging es dann doch endlich los und im Wasser war es deutlich angenehmer als vorher am Ufer. Mit dem Wissen um die fordernde Radstrecke ließ ich es ruhig angehen, habe aber dabei offensichtlich zu viel geträumt und bin mehrfach deutlich von der geraden Strecke abgekommen. Da meine GPS Uhr auch im Wasser funktioniert, habe ich mir später am PC meine Umwege anschauen können. Da es insgesamt weit über 200m waren, ist da offensichtlich noch Optimierungsbedarf. Auf dem Rad musste man die erste Hälfte sehr vorsichtig fahren, da die nasse Straße speziell in den Kurven recht rutschig war. Die herauskommende Sonne hat dann aber die Straße abgetrocknet und ich konnte auf der zweiten Hälfte der Strecke die wunderschöne Landschaft etwas genießen. Allerdings haben die mehr als 1.300 Hm der Strecke am Ende dafür gesorgt, dass meine Aufmerksamkeit mehr dem Laktat-Pegel meiner Oberschenkel als der Landschaft galt.

Da der abschließende Halbmarathon auch noch mehr als 100 Hm hatte, musste ich auf der letzten der 3 Laufrunden zur Vermeidung von Oberschenkelkrämpfen auch noch 2 kurze Wandereinheiten einlegen. Letztlich lief der Halbmarathon aber doch ganz gut, so dass ich mit einer Gesamtzeit von 5:51h diese Challenge erfolgreich ins Ziel gebracht habe. Für diese Umstände bin ich damit sehr zufrieden.
 
Die nächste Challenge heißt „Challenge Vichy“, liegt im südlichen Frankreich und wird Anfang September dann über die komplette Ironman-Distanz gehen. Bis dahin werden Wetter und Rücken hoffentlich ein geordnetes Radtraining zulassen."

Teamfahrer Andreas Frings (09.06.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Münz Transalp.

"1. Etappe Montabaur – Lampertheim 157km 1537hm:
Ein Tourbeginn wie man ihn sich nicht wünscht. Der Wetterdienst sagte Unwetter voraus und so ging es nach dem Tourbriefing in den Geschäftsräumen von Münz Teambekleidung auf die erste Etappe. 51 Teilnehmer, 4 Bikeguides, ein Begleitmotorrad, ein Skoda Teamfahrzeug und ein Sprinter für Gepäck und Verpflegung. Eingepackt in Winterdress und Regenbekleidung wurde bei 7°C dem Regen getrotzt. Durch das Gelbachtal zur Lahn, weiter durch den Taunus nach Oestrich auf die Fähre. Langsam trocknete es ab. Noch durch den Rheingau, nochmals über den Rhein zum Etappenziel nach Lampertheim. Der erste Tag war geschafft aber die Stimmung auf Grund der weiteren Wettervorhersage gedämpft.

2. Etappe Lampertheim – Kirchheim unter Teck 188km 1689hm:
Es schüttete wie aus Eimern. Bereits nach wenigen km der erste Plattfuß in der Gruppe. 100m weiter traf es mich. Kurze Zeit später der 3. 4-7 in meiner Gruppe sollten noch folgen. Es war überhaupt kein Vorankommen. Die Kälte machte das ganze unerträglich. Am liebsten wäre ich hinter mir selbst hergefahren. Dann hätte ich einen vernünftigen Windschatten und vor Allem ein Schutzblech vor mir gehabt. Nach 70km ging dann nichts mehr. In the middle of nowhere gestrandet in einem Lottoladen. Die Ladenbesitzerin war so freundlich ein Taxi zu organisieren und mit uns eine Stunde den Feierabend nach hinten zu schieben, um uns nicht erneut der Kälte auszusetzen. Vielen Dank noch mal für die nette Unterstützung! 120km Taxi. Der Tiefpunkt war erreicht. Abends haben drei Fahrer aufgegeben und die Heimreise angetreten. Drei Radläden wurden komplett von allen Bremsgummis geplündert. Mensch und Maschine waren am Ende. Die Hotellobby wurde nach dem Essen mal eben in einen Fahrradwerkstatt umgewandelt. Da staunten die Besitzer, Personal und andere Gäste nicht schlecht.

3. Etappe Kirchheim unter Teck – Kempten 160km 1770hm:
Beim Frühstück regnete es noch aber die Prognose sah nicht so schlecht aus. So wurde der Start eine halbe Stunde nach hinten geschoben um wenigstens mal trocken losfahren zu können. Immer noch unter 10°C ging es los. Bereits nach 5km wieder der erste Defekt in der Gruppe – Plattfuß. Dann der Albaufstieg. Eigentlich war die Strasse gesperrt aber wir mogelten uns vorbei. Im Folgenden waren Fahrbahnüberflutungen mit Steinschlag und umgestürzte Bäume zu meistern. Kurz darauf war eine Ortsdurchfahrt wegen Überflutung gesperrt. Aber heute konnte uns nichts aufhalten. Gegen Mittag klarte es auf und die ersten Sonnenstrahlen der Tour waren zu sehen. Die schwäbische Alb wurde flott unter die Räder genommen. Mittagspause von Münz mal wieder klasse organisiert. Doch dann wieder ein Rückschlag. Mein Plattfuß 2 mit 8mm Riss in der Karkasse vom Vorderreifen. Wir hatten ja jetzt Übung. MTB Pad in den Reifen, Schlauch rein und nach 7min ging es weiter. Wir näherten uns dem Allgäu und 20km vor dem Etappenziel setzte wieder Regen ein. Die Gruppenorder wurde aufgelöst und jeder fuhr so schnell er konnte zum Zielhotel. Glücklich wer mit Navi ausgestattet war!

4. Etappe Kemten – Igls am Brenner 175km 1794hm:
Schauer und Sonne wechselten sich ab. Noch trocken los, hatte ich nach wenigen km einen Kettenklemmer. Folge oder Ursache ein Knick in der Kette, der ein permanentes Springen auf dem Ritzelkassette verursachte. In der ersten Pause wurde dann mal genauer hingesehen. 2 Aussenlaschen der Kette waren gerissen (gerade mal 500km gelaufen!). Weiterfahren unmöglich. Jeff unser Motorradbegleiter wurde sofort beauftragt eine Kette zu besorgen. Zu essen gab es also nichts. Stattdessen wurde die Kette ausgenietet und auf Ersatz gewartet. Zum Glück war unsere Gruppe als erste gestartet und so konnte ich nach dem Kettenwechsel mit der 4. Gruppe weiterfahren. Es ging über Garmisch nach Mittenwald. Plötzlich ein lautes Ping und am Hinterrad verabschiedete sich eine Speiche. Was denn noch??? Bremse auf und mit Schlag ging es weiter. An den nächsten Verpflegungsstelle vom Zimmerkollegen das Hinterrad eingesetzt, da dieser an dem Tag mit Magen/Darm nicht fahren konnte. Lief dann endlich ohne Defekte weiter über Zirl, Innsbruck nach Igls. Mit den Kräften völlig am Ende. Den ganzen Tag überhaupt nichts gegessen weil die Pausen für die Pannenbehebung genutzt wurden. Danke an die unterstützenden Kräfte von AminoSkin die über Nacht eine tolle Regenerationsarbeit leisteten. Am Abend war dann wieder Schrauben angesagt. Reifenwechsel und Ersatzspeiche ins Hinterrad.

5 Etappe Igls – Colfosco 155km 3300hm:
Start bei Sonne – ein Wunder! Flott ging es über den Brenner über einen tollen Radweg nach Sterzing und weiter nach Brixen zur Mittagsjause. Dann der Anstieg des Tages. 28km Bergfahrt auf das Würzjoch in die Dolomiten. Nach rasanter Abfahrt ging es nochmals über 18km Berganfahrt dem Etappenziel in Colfosco am Grödner entgegen. Alle waren platt aber glücklich ob des Wetters und dem defektfreien Tag.

6. Etappe Colfosco – Kaltern 106km 1950hm:
Kurz und knackig sollte die Etappe sein. Der Tag begann mit Magen/Darm. Bei 6°C und Sonne wurde das Grödnerjoch angegangen. Nach kurzer Abfahrt dann hoch auf´s Sella Joch. Ab 1800m lag noch durchgängig Schnee. Die Beine wollten heute gar nicht. Nach der Abfahrt nach Canazei nur noch im Windschatten gelutscht bis Vigo di Fassa. Am nächsten Anstieg auf den Karer Pass endlich mal in den Flow gekommen.  Ab jetzt lief es deutlich besser. Wie geölt in die Abfahrt geworfen. Pause in Welschnofen und dann den härtesten Anstieg des Tages nach Deutschenofen in Angriff genommen. Was für ein Ekelberg! In Pertersberg der letzte Pass des Tages. Highlight des Tages war die Abfahrt nach Ora im Etschtal. Mit jedem Meter wurde es wärmer. Im Tal dann sonnige 27°C. Noch ein kurzes Stück Radweg und schon war das Etappenziel am Kalterer See erreicht.

7. Etappe Kaltern – Riva del Garda 132km 2625hm:
Heute ging es auf die Schlussetappe. Dank 17°C am Morgen konnte erstmals durchgängig kurz-kurz gefahren werden – endlich! Gut gelaunt ging es los. Von der ersten Kurbelumdrehung an lief es wie geschmiert. Der erste Pass, der Mendel, ging an mich. Lange Abfahrt bis nach Demulo voll gefahren. Munteres Auf und Ab durch das Hinterland und die Apfelplantagen vom Val di Nos. Dann ab Crescino der nicht enden wollende Anstieg zum Molvenosee. Immer wieder harte Antritte um Vorne zu bleiben – geglückt! Am See noch mal gestärkt folgte eine Abfahrt nach Ponte Arche bevor es über Fiavé zum letzten Anstieg der Tour, auf den Passo di Ballino ging. Jetzt nur noch eine Rasante Abfahrt über den Tennosee nach Riva ins Ziel der Transalp. Jede Gruppe wurde in der Zieleinfahrt am Hafen gefeiert. Jetzt war die Freude unbeschreiblich. Nach einem Gruppenfoto ging es dann ins Hotel. Und am Abend war die obligatorische Finnisherparty angesagt.

Epilog:
Nach 1.073km und 14.665hm mit unglaublichen Wetterkapriolen und Materialausfällen im Ziel angekommen. Am letzten Tag zur Regenerierung noch eine kleine Cappuccinorunde unter die Räder genommen bevor die Bikes sicher in Kartons verstaut per LKW die Heimreise antraten. Bis auf einige Fahrer, die noch ein paar Tage am See verbrachten (mich eingeschlossen) ging es für die restlichen Teilnehmer und das Münz Team am nächsten Morgen per Bus zurück nach Montabaur. Der Organisator und das Begleitteam von Münz hatten einen hervorragenden Job gemacht. Dank an alle, die diese Transalp bei widrigsten Umständen zu einem tollen Event gemacht haben. Ganz grosse Klasse auch der Zusammenhalt unter den Fahrern und den Guides. So eine Tour schweißt zusammen und viele Freundschaften wurden geschlossen. Alle freuen sich schon auf gemeinsame Trainings nach der Tour."

Teamfahrer Bernd Hoffmann (08.06.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Les Trois Ballons.

"Der Zeltplatz erwacht. Außer mir sind noch ca. zwei Dutzend Holländer und Belgier auf den Platz in Plombieres-les-Bains ausgewichen. Die Nacht war kurz aber gut – jetzt geht es in Richtung Luxeuil-les-Bains. 213km, rund 4500HM sind die kernige Ansage für den heutigen Tag. Dank der sehr sehr guten Organisation dieses – ja faktisch als Rennen ausgetragenen – Marathons, ist die Startanfahrt und ein Halteplatz kein Problem.

Der anvisierte Start um 07.15 Uhr verschiebt sich rund 15 Minuten – die Gründe versteht wohl nur der stark nuschelnde Stadionsprecher. Wie auch immer – das Wetter ist gut, die Beine ausgeruht und Spaß machen soll es ja heute auch noch. Ein tolles Rennen, welches ich schon immer mal fahren wollte nehme ich heute „einfach mal so“ mit – herrlich.

Es geht los – auf wirklich gut „verkehrsberuhigten“ (=mehr oder weniger komplett gesperrt) Strassen machen sich rund 4000 Fahrer auf den Weg. Die ersten 30km werden die einzigen flachen des Tages sein. Nach 30min in einer total verrückten Gruppe aus vorwiegend Flachlandtirolern mit einem Schnitt von 45km/h geht es in den wohl übelsten Berg des heutigen Tages, den Col de Chevres. 10,5 km lang – sehr ungleichmäßig und am Schluss mit 11% im Schnitt auch ordentlich steil. Wie auch immer, es läuft prächtig für meinen Kollegen Mats und mich. Wir überholen einige die entweder jetzt schon dem Berg Tribut zollen oder den ersten Berg des Tages langsam angehen lassen. Oben angekommen geht es sofort in die rasende Abfahrt. Abfahrt wird hier groß geschrieben! Tatsächlich handelt es sich um ein im Anfang 18% steilen Abfahrtsweg, ca. 3m breit und teilweise mit ordentlich Rollsplit überzogen. Während sich rund 30 Fahrer unserer Gruppe bekreuzigen, platzt bereits der erste Reifen. Wenig später sind es einige mehr – sei es durch massive Bremshitze oder einfach Platten. Trotzdem auch ein Lob hier an die Organisation, die zumindestens sämtlich Querwege beim passieren von Radfahrern für Autos einfach schließt.

Wenig später folgen der Ballon d'Alsace und der Col de Hundsruck. Beide lang aber gut zu fahren. Die Beine halten immer noch. Schwieriger wird es beim Grand Ballon. Mittlerweile ist es heiß geworden. Es gibt kaum Schatten auf den 16km (le petit Galibier) nach oben. Jetzt ist kämpfen angesagt. Mats fällt etwas zurück, während bereits die ersten aussteigen. Endlich oben auf dem Grand Ballon sind auch meine Beine ordentlich „angesägt“. An die letzten 4km kann ich mich nicht wirklich erinnern – Kampf war es!

Werfe mich trotzdem in die Abfahrt, die ich aufgrund der bisherigen Erfahrungen deutlich vorsichtiger angehe. Das führt dazu, dass Mats beim Col d'Oderen wieder aufschließt. Nach diesem wird es deutlich einfacher. Welliges Gelände mit drei „Mini-Cols“ (allerdings bis 16%) - dann geht es in Richtung Ziel. Mit einer prima Zeit von 08:55h bin ich voll im Plan. Auch im Ziel ist die Organisation perfekt – wenige Minuten nach dem Zieleinlauf habe ich bereits eine Goldmedaille um den Hals und eine riesige Box Nudeln in der Hand. Chapeaux an die Organisatoren.
Zurück auf dem Zeltplatz gibt’s nach dem duschen eine Extraportion AminoSkin Recovery. Für die Beine in diesem Zustand eine absolute Wohltat! Chapeaux auch hier für die Entwickler!"

Teamfahrer Christian Radde (08.06.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Bike Four Peaks.

"Ich wollte immer schon die Transgermany fahren – leider wurde daraus nichts, weil ich 2005 schwer krank wurde und nie wieder Rennen fahren sollte, schon gar nicht dieser Kategorie. Damals hab ich mich gefragt, warum ich es immer aufgeschoben habe – heute weiß ich, dass es ein großer Fehler war. 8 Jahre danach, hab ich es getan – 3 Jahre trainiert und mich vorbereitet und dann am Sonntag vor der Anreise die Internetmitteilung des Veranstalters: Die Veranstaltung sei gefährdet wegen Überflutung durch die starken Regenfälle – in vielen Etappenorten Katastrophenalarm… sie stünde kurz vor der Absage… super!

Am Montag morgen warteten Andre und ich auf einen weiteren Hinweis auf der Webseite des Veranstalters  – eigentlich sollten wir schon 3 Stunden auf der Autobahn sein. Um 12:00 Uhr erreichte ich endlich die Eventagentur in Hamburg: „ Fahren sie los, es wird aller Voraussicht nach stattfinden. In Lofer sei ein Erdrutsch gewesen, aber man würde Streckenänderungen vornehmen. Die Mitarbeiter der Agentur aus Hamburg würden auch erst heute Nachmittag in Hamburg losfahren.“ So fuhr ich nach Hildesheim zu Andre, wo wir um 13:30 Uhr Richtung Ruhpolding losfuhren. Auf der Autobahn trafen wir tatsächlich Ley Events – o.k., die kommen auch, dann könnte es ja doch stattfinden. Die A8 vor Ruhpolding war komplett überflutet, die Ausweichstrecke aber auch nicht gerade trocken – 5°C und Dauerregen, wir rechneten mit dem Schlimmsten.

Dienstag 04.06.2013:
Wir holten unsere Startunterlagen ab und rollten 1,5 h flach im Tal in Beinlingen, Regenjacken und Neoprenüberschuhen – 9°C Regen! Warm ist was anderes und wie Rennen fahren in den Klamotten?

Mittwoch 05.06.2013
1. Etappe: Ruhpolding – Lofer/ 68,73 km/ 1900 hm
Andre musste im Block C starten, mich hatte man in B einsortiert. Wir waren zu spät im Startblock, wodurch wir auch recht weit hinten standen. Wetter super sonnig!!! Die ersten 20 km wurde auf Asphalt „neutralisiert“ gefahren, jedoch hatten einige Starter eher im Sinn sich nach vorn durchzuboxen. Das war in einem nervösen 750 Starter großen Feld mit Führungsfahrzeug bei 20 km/h absolut gefährlich. So kam es zu Unfällen und ersten Ausfällen von Startern. Nach 20 km standen wir im Stau. Die Wiese hoch mit so vielen Leuten – keine Chance. Der zweite Trail das gleiche, nur dass auch noch die Red Marschalls mit ihren Motorrädern mit drin standen und rückwärts wieder raus wollten! Bergwertung unter den Top 15 der Damen lief die erste Etappe gut an und endete mit dem 20. Platz im Einlauf, womit ich nicht im Ansatz gerechnet hatte bei der internationalen Profikonkurrenz und 60 weiblichen Startern. Mittelfeld wär schon super gewesen. Andre war kurz nach mir im Ziel und auch zufrieden mit seiner Zeit – insbesondere, wenn man die Stauzeit mit berechnet. Die Räder sahen aus wie Sau – Bike-Wash mit Feuerwehrschläuchen war nicht so der Bringer.

Donnerstag 06.06.2013
2. Etappe: Lofer – Kirchberg / 75,35 km / 2514 hm
Wieder zu spät im Block – ganz weit hinten. Erste Teilnehmerausfälle durch Magen-/ Darminfektionen. Alles Teilnehmer, die Leitungswasser in die Trinkflaschen gefüllt hatten? Die Flutkatastrophe hatte das Trinkwasser verunreinigt – Andre und ich waren so schlau am Vortag Wasser auf der Tankstelle gekauft zu haben. Die Etappe deutlich härter als am Vortag – insbesondere der Anstieg auf den 2000er. Schieben wurde zum neuen Sport nicht nur bergauf, sondern auch bergab – ja, man ließ uns den berühmten UCI Trail nach Kirchberg runterfahren. Der ist trocken schon eher was für Enduroräder, aber nicht für Hardtails – so verschlammt wie er an dem Tag war, hieß es runterkraxeln und selbst das wurde zur Tortour. Mal schnell in 30 Min ins Tal? Fehlanzeige. Andre versuchte erst zu fahren, überschlug sich dann einmal satt und zog dann auch Laufen vor. Zum Trost sei gesagt, auch die Profis fuhren längst nicht alle da runter, es sei denn sie wechselten das Rad zuvor. Wir hatten aber nur eins dabei! Völlig fertig und verdreckt im Ziel – Bike-Wash mit Hochdruck (*aua* mein Rad) und zur Massage. 20. Platz – Wow – Andre hatte sich auch verbessert.

Freitag 07.06.2013
3. Etappe: Kirchberg – Kaprun / 82,12 km / 2440 hm – Königsetappe
Die schwerste und längste Etappe der Four Peaks. Ehemalige Transgermanyfinisher äußerten sich, dass Four Peaks deutlich härter sei als die Transgermany – mir war am Start schon übel – etwas angematscht und nervös zappelte ich im Startblock lange 45 Minuten herum bis endlich die Erlösung kam bzw. die Tortour begann. Der erste Berg die Hölle. 2000er übernommene Transalpetappe. “Ihr werdet fahren bis ihr laufen müsst – ALLE!“ Ja, kam sogar noch besser: Stufen die so hoch waren, dass ich mein Bike nicht draufheben konnte mit 1,60m Körpergröße. Ich dachte ich sterbe. Ab der 3. Stufe halfen mir 2 Dänen mit dem Rad, anschließend kilometerlanges Schieben in 50 cm Schneedecke in unendlichen Serpentinen. Es sah aus, wie ein Treck auf einer Himalaya – Expedition. Ich versuchte nicht zu hart zu fahren, am Ende kam noch mal der „Maiskogel“ mit 10 km Anstieg und ich wollte ein Überzocken schon vorher vermeiden. Die Abfahrt wieder einer dieser tollen Trails. Laufen *kotz*. Nach Vollgas durchs Tal mit Windschattenfahren hinter der Irin, setzte ich mich am „Popcornberg“ deutlich ab, überholte auch die Österreicherin laut Roadbook km 72 höchster Punkt Maiskogel – what the hell ??? – ganze 3 km mehr waren es – na sauber – Roadbook fehlerhaft. Die Sonne brannte, die ersten plagten sich mit Krämpfen. Die Abfahrt nach Kaprun wieder ein Trail, fahrbar, aber nichts für schwache Nerven: 1 Fahrfehler und 500 m Absturz – ich ging kein Risiko ein. Andre brach der Sattel im Trail – er konnte aber ohne Probleme das Ziel erreichen. Viel Sitzen ging in dem Streckenabschnitt generell nicht. 21. Platz – huch ? – unendliche 5:58h ? Über die Massage meiner Waden möchte ich hier nicht reden – waren Schmerzen wie bei Presswehen mit Ein- und Ausatmen – das bergauf und -ab Gelaufe war gar nicht gut. ;)

Samstag 08.06.2013
Zieletappe: Kaprun – Neukirchen / 74,07 km / 1804 hm
Andre hatte es endlich raus, wieso die 5 Damen vor mir am Berg stets schwächelten, ich vorfuhr und dann waren die doch wieder vor mir. Lösung: Alle 10 km eine Flasche aus Betreuungsfahrzeugen. Rocky Mountain wechselte von Hardtails auf Fullys aus Carbon und ich ruderte mit Alu Hardtail und 3 Litern Wasser im Camelbag hinterher – O.K. – einfach kann ja jeder! Es ging total flach los, dann kam wieder so einer Sado-Maso Nummer mit bergauf Laufen. Mindestens 30 Minuten durch diesen fiesen Wald – gut für die Waden – der Leader hatte einen Platten und zockelte mit uns durch den Trail – die Rocky Mountain Mädels ließen sich von einem Fahrer den Weg bereiten, der mich ständig hinderte vorbei zu fahren – ey, macht, was ihr wollt – ich will nur ankommen!
Der letzte Anstieg Wildkogel wurde abgeändert, weil auf dem Gipfel zuviel Schnee lag. Somit mussten wir 2 km mehr fahren und natürlich gingen die hoch!! 38°C Hitze auf dem Anstieg – sengende Sonne – standen wir wie die Eimer den Berg hoch – es gab niemanden, der nicht Kontakt zu „Mutti“ hatte – an einem Bergbauerhof schütteten die Anwohner Wasser aus Schläuchen aus – ich kippte mir den ganzen Becher ins Trikot – kurze Kühlung. Die Abfahrt wieder ein nicht befahrbarer Trail. Nachdem ich mich in einer Kurve überschlug und auf die Schulter fiel, zog ich wieder Laufen vor. Ich sah ein Rad in einem Baum hängen und den Fahrer an einer Hand am Abgrund. Manchmal ist Laufen besser. Nach 4:20 h rollte ich über die Ziellinie, konnte mir den 20. Rang in der Gesamtwertung sichern. Ich wollte nur ankommen und dann schaff ich das vordere Drittel – geil! Bei der Verleihung vom Finishertrikot dann auch noch von der Rennleitung gesagt zu bekommen: „Echt starke Amateurleistung“ hat mich dann doch etwas stolz werden lassen – aber viel wichtiger: Ich bin sie gefahren – ich kann es und ich fahre sie 2014 auch WIEDER! Mit Andre, weil es mit dem am meisten Spass macht!

Ergebnisse:
Monika Reker     Fahrzeit gesamt: 19:58 h           20. Platz Damen
Andre Döring     Fahrzeit gesamt: 20:42 h        193. Platz Masters

Ziel war Four Peaks „anständig“ zu finishen und das ist mir doch mehr als deutlich geglückt !!! – Andre auch!"

Teamfahrerin Monika Reker (08.06.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Schleizer Dreieck.

"Meine Überlegung zur Absage von Freitag - ich hatte keine Motivation bei Unwetter (Regen und Sturmböen waren angesagt) - wurden am Samstagmorgen relativiert. Die Schleizer Rennleitung hat trotz der Unwetterwarnungen das definitive „GO“ angesagt und sogar gutes Wetter prognostiziert!

Also Wohnmobil gepackt und los ging es bei gutem Wetter im Saarland in Richtung Schleiz. Doch bereits auf der Autobahn Richtung Würzburg gab es sintflutartigen Regen und die Rennstrecke in und um Schleiz war in dichtem Nebel eingehüllt, was meine Motivation, ein Rennen zu fahren, gen Nullpunkt sinken ließ.

Am Sonntag, pünktlich vor dem Start, hat dann Petrus die Schleusen richtig geöffnet und machte auch noch ordentlich Wind dazu. Also das „optimale Radwetter“ für das Rennen. Wetter und die recht selektive Strecke forderten für viele die letzten Reserven zu mobilisieren. Meine Planung, eine „gute Gruppe“ zu finden, habe ich bereits nach den ersten Kilometer verwirklichen können. Mit gut 10 Gleichgesinnten bewältigten wir die 145 Km trotz der widrigen Umstände – ohne Stürze – ca. eine halbe Stunde hinter der Spitze.

Mit meiner Platzierung Gesamt 86 – AK 19 war ich mehr als zufrieden. Nach dem Rennen gab es zuerst eine warme Dusche und natürlich eine Runde AminoSkin Recovery auf die Beine. Zum Schluss möchte ich anmerken, dass die Organisation trotz dieser widrigen Verhältnisse vorbildlich war."

Teamfahrer Stefan Fries (02.06.13).

 

 

 

 

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht 24h MTB Rennen Alfsee

"Es stand das erste 24-Stunden Rennen für Andre und mich auf dem Plan und das war zugleich die offizielle Deutsche Meisterschaft. Die ganze Woche zuvor hatte es bereits geregnet, die Bodenverhältnisse übel - wir rechneten mit dem Schlimmsten und packten Handtücher, Regenjacken und Wechselklamotten ein, soviel wie ins Auto ging - nicht zu vergessen Gummistiefel! ;-)

10:00 Uhr     
Abholung Startunterlagen und Aufbau Fahrerlager - noch kommt von oben kein Wasser!

12:30 Uhr    
Testrunde mit Andre - Boden schwer und zum Teil schlammige Trails, die erste Metallrampe steil - nur mit Schwung aufzufahren, die Zweite zu Laufen, da Anfahrt über steilen Trailanstieg ohne Anlauf - die Dritte vorerst ohne Probleme, es sei denn andere Teilnehmer blockieren die Auffahrt. Die Seedeiche mit 20% Anstieg sind jetzt schon extrem rutschig, aber noch gut hochzufahren. Die Vorstellung von angesagtem Dauerregen verwerfen wir vorerst lieber.

14:00 Uhr    
Andre startet - noch alles trocken!

16:00 Uhr     
1. Wechsel. Nach einer Stunde setzt Regen ein, der nicht mehr aufhört.

20:00 Uhr    
Ich löse Andre raus - Helmlampe - zweite Lampe noch nicht, da erst ab.

21:00 Uhr
Lichtpflicht. Regenjacke - es schüttet und die Wege werden matschiger. Die Anfahrten auf die Rampen sind so schlammig, dass teilweise der Schwung zum Auffahren fehlt. Für die MTB-Starter wird es zum Cyclocrossrennen. Ein Trail auf der anderen Seite des Sees besteht aus knöchelhohem Schlamm - unter den Fahrern auch im Versorgungszelt "Nutella-Weg" genannt. Bereits im zweiten Wechsel überhole ich die Starterin vom Pro-Team Univega, die fahrtechnisch nicht mit den Verhältnissen klar kommt. Im Fahrerlager unterhält man sich, dass die ersten 5 zweier Mixed Teams zum Teil schneller fahren als die reinen zweier Männer-Teams. "Krasses Duell", höre ich nicht nur einmal. Erste Teams geben das Rennen auf und reisen ab.

22:00 Uhr    
Andre ist dran - die Wechselzeit wird zur Tortur ohne professionelle Betreuung. Das Rad völlig verdreckt, steh ich im Regen in der Kälte an der Bike-Dusche Schlange. Nach 10 Minuten bin ich an der Reihe. Das Rad kurz abgespritzt, frier ich dermaßen, dass mir nur der Lauf zur Dusche übrig bleibt - im Übrigen bin ich so dreckig, dass ich duschen muss - 20 Minuten weg. Verschlammte Überschuhe und Regenjacke säuber ich unter der Dusche für den nächsten Lauf. Laufradwechsel - keine Chance mehr mit "Racing Ralf" auf dem Deich. Technischer Dienst am Rad.
Scheibenbremse jault nur noch, Kette läuft nur noch trocken auf Schlamm. 2. Lampe am Rad montieren, Essen - Flaschen und Material für den nächsten Durchlauf vorbereiten - 10 Minuten auf einen heißen Kaffee bei Katja - unsere Nachbarn im Fahrerlager. Danke Euch, Ihr habt echt nett unterstützt. Dann rein in die nassen Bike-Schuhe...

24:00 Uhr
Ich löse Andre raus, der aussieht als käme er von einem Schlachtfeld! Erste Metallrampe nicht mehr fahrend zu bewältigen. Hochlaufen mit Rad aufgrund von fehlendem Tritt nur schwer möglich. Diverse Teilnehmer stürzen. Im Trail sind bei den Schlamm- und Lichtverhältnissen Schlaglöcher kaum zu erkennen. Auf dem Deich krasser, eiskalter Gegenwind - Windschattenfahren ist aufgrund der Rundenlänge und der Verteilung des Fahrerfeldes nur selten möglich. Der Nutella-Weg ist kaum noch befahrbar - teilweise wie fahren auf der Rolle, die Räder drehen durch und das Rad hat keine Traktion. Wer absteigt steht im Schlamm, der oben in den Schuh läuft.

01:00 Uhr
Es schüttet - das Wasser läuft aus den Schuhen. In einer Deichabfahrt rutscht mein Hinterrad weg und ich kann mich noch gerade abfangen - der Vordermann stürzt übelst. Bei einer Deichauffahrt klemmt meine Kette auf halber Höhe - ich falle rechts um und rutsche den gesamten Hang mit Rad runter. Anschließend gehe ich kein Risiko mehr ein und laufe die Anstiege hoch wie die meisten Teilnehmer auch. In 2 Wochen wird "Four Peaks" gestartet - bloß keine Verletzung durch Sturz einfangen! Die Rettungswagen rollen.

02:17 Uhr
Ich fahre über den Transponder und die Rennleitung steht vor mir: "Rennabbruch bis morgen früh um 8 Uhr!" In der Wechselzone treffe ich auf Andre und Jörg - Hunger - erstmal warme Nudeln im Versorgungszelt essen - heiße Dusche - ab in den Bus mit Heizlüfter und bis 7 Uhr schlafen. Es rollen Rettungswagen durchs Fahrerlager und sammeln Verletzte ein.

7:00 Uhr
Etwas zermatscht macht Andre sich startklar. Ergebnisse??? Keiner kennt den Stand des Rennens. Generell schlechter Internetempfang vor Ort. Durch das Wetter geht teilweise nicht einmal normales Telefonieren per Handy. Wir frühstücken kurz im Versorgungszelt, dann such ich die Ergebnislisten. Rang 5 von 13 zweier Mixed Teams nach Rennabbruch. 24 Runden mit sehr guter Zeit, der Cross-Achter hat auch nur 26 Runden. Noch ist alles drin, jedoch fehlen ganze 6 Stunden Fahrzeit. Vorteil für die anderen Teams, die überwiegend schnelle Kurzdistanzfahrer im Rennen halten, die im Gegensatz zu uns um 2 Uhr zum Teil krass am Limit waren, aber sich durch die Rennunterbrechung gut erholen konnten.

8:00 Uhr
Andre fährt 3 Runden. Die Strecke sei geändert, alle Schlammpassagen raus, auch die erste Brücke. Univega fährt ohne Frau, um noch zu punkten. Es regnet nicht mehr!

9:30 Uhr
Die neue Runde liegt mir, ich hab überhaupt kein Problem, finde sogar endlich mal meinen Rhythmus, was in der Schlammwüste davor überhaupt nicht möglich war. Locker zieh ich 3 Runden im gleichmäßigen Tempo durch - in Runde 2 allerdings komme ich plötzlich in Unterzucker - durch Trinken mit Zusatz kann ich eine totale Unterzuckerung mit Leistungsabfall abwenden ohne Tempoverlust.

11:00 Uhr
Andre ist dran. Ich wechsel und lauf sofort ins Versorgungszelt, wo ich auf Ex eine halbe Flasche Cola trinke, um die totale Unterzuckerung abzuwenden. Die Lebensgeister kehren zurück. Zweites Frühstück.

12:30 Uhr
Letzter Wechsel. Ich könnte noch 6 Stunden so weiter fahren. Die Rundenzeiten waren super, aber leider ist das Rennen zu Ende.

14:00 Uhr
Zieleinlauf: 5. Platz deutsche MTB- Meisterschaft im 24-Stunden Rennen mit 36 Runden. Erneut zweitschnellste Fahrerin national im Rundendurchschnitt bei einer deutschen Meisterschaft. Die 12 Stunden Indoor Meisterschaft in Rotenburg war also keine Eintagsfliege!!! Knappe Kiste unter den Bedingungen ohne professionelle Betreuung zu den anderen 4 Teams und somit für uns ein echt respektables Ergebnis.

Zudem härteste Bedingungen - tolles Training für alle noch folgenden 24-Stunden Rennen - egal was kommt, schlimmer kann es nicht mehr werden!

Am Montag nach dem Rennen wurde aufgrund der Regenfälle in Südniedersachsen Katastrophenalarm ausgelöst - die Keller liefen voll - die Autobahnen überschwemmt!!! Da mussten wir dann nicht mehr fahren :P"

Teamfahrer Monika Reker & André Döring (26.05.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht 9. Saarschleifen Bike Marathon.

"Am frühen Sonntag morgen klingelt um 5h45 mein Wecker. Nach einem ausgiebigen Sportlerfrühstück mit Schoko-Amaranth-Müsli, Toastbrot und einem guten starken Kaffee bin ich hellwach. Bikeklamotten angezogen, letzte Sachen zusammen gekramt und gegen 7h20 sitze ich im Auto, um zuerst meinen Trainingspartner Claude in Heffingen (L) abzuholen und anschliessend nach Orscholz direkt hinter Remich an der Deutsch-Luxemburgischengrenze zu fahren.

Auf dem Tagesmenu stand die 9. Ausgabe des Saarschleifenb Bike Marathons, wo wir uns beide an der "Mittleren Schleife", sprich 53 km und 1225 hm, eingeschrieben hatten. Die ganze Woche war starken Regenergüsse über Luxemburg nieder gegangen, so dass wir uns bereits auf einige gehörige gratis Portionen Fanga eingestellt hatten. In Orscholz angekommen wurden die Startpakete abgenommen und die Bike inklusive Fahrer auf das Rennen vorbereitet. Mit AminoSkin Power auf den Beinen sollten diese das anstehende Rennen bestens meistern, was natürlich der Fall war. Mittlerweile war auch der erste Nieselregen eingetreten und es stand fest, dass wir nicht nur eine Dusche von unten, sondern zusätzlich von oben bekommen sollten. Gegen 10h00 begannen wir unsere dem Aufwärmen indem wir einige Runden um das Cloef-Atrium, Start- und Zielbereich wie jedes Jahr von diesem MTB-Event, fuhren.

Um 10h20 fuhren wir in den einzigen Startblock und warteten bei doch sehr kühlen 6° C den Startschuss ab, welcher pünktlich um 10h30 erklang. Das Tempo auf den ersten Kilometern war wie jedes Jahr recht schnell, vorherige Rennbesprechung ergab allerdings, dass wir das Tempo nicht direkt mitgehen sollten, um uns nicht bereits zu sehr zu verausgaben. Grosse Teile der Strecken waren sehr gut zu fahren, die starken Regenereignisse der letzten Wochen, zauberten allerdings auch viele Trails in wahre Rutschbahnen. Das gleiche galt auch für alle Uphills über Trails, die so sehr verschlammt waren, dass schon ein gewisses Maß an Technik erfordert war, um den idealen Tritt zu finden und an den langsam fahrenden Bikern vorbei zu kommen.

Vor Rennbeginn hatte ich mir fest in den Kopf gesetzt auf Sicherheit zu fahren, ein schlimmer Sturz sollte vermieden werden und die weitere Bikesaison sollte nicht frühzeitig beendet werden. Meine Bestzeit aus dem Jahre 2011 von 3:05:57,3 konnte ich leider nicht unterbieten. Dieses Jahr reichte es "nur" für eine Zeit von 3:28:48,4, bei den vorliegenden Streckenerhältnissen doch noch eine akzeptable Zeit. Ich fuhr in der Gesamtwertung auf Platz 162 und in meiner Alterskategorie auf Platz 49.

Nach dem Rennen erfolgte erstmals die Bikewash, das Material wurde wieder an diesem Wochenende stark strapaziert, gefolgt von einer Duscheinheit für die Biker. Direkt nach diesem "Wellness" wurde die Regeneration der Beine mit AminoSkin Recovery in die Wege geleitet. Mit einer großen Portion Nudeln mit Tomatensoße, einem alkoholfreien Bierchen und anschließendem Kaffee, traten wir gegen 16h00 wieder die Heimreise an. Zuhause wartete dann noch etwas Arbeit in Form der Wäsche der Teamkleidung, die allerdings wieder nach anfänglichen "Schrubbeinheiten" und folgender Maschinenwäsche wieder wie neu strahlt. Der nächste harte Trainingsblock und das Saisonhighlight "Blackforest Ultra Bike Marathon" können kommen."

Teamfahrer Luc Scholtes (26.05.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht airportweeze cross.

"Am vergangenen Wochenende (25./26.05.2013) fand am Flughafen Weeze das erste Airport Cross statt. Samstags waren die Biker dran und tags drauf die Läufer. Da für mich an diesem Wochenende teilweise noch andere Bike-Rennen anstanden, bin ich dort „nur“ auf dem Bike angetreten. Mit dabei war auch Jenni von unserem Partner emotion Sportswear. Da dieser Event das allererste Mal stattfand waren wir uns alle nicht ganz sicher, was uns dort erwarten sollte. Es war nur so viel klar… es geht um den Flughafen und das auf einer Länge von gut 38 km.

Für mich stand am nächsten Tag noch ein Enduro-Rennen in Belgien an und daher ging ich das ganze etwas entspannter an. Mattes war da etwas ambitionierter und wollte die Strecke in 1:30 h bewältigen. Da dieses, wie sich unterwegs rausstellte, doch etwas sehr ambitioniert war, war er mit seiner Zeit von 1:55:11 doch sehr zufrieden. Immerhin ergab dieses einen 61. Gesamtplatz und Platz 18 in der Altersklasse SEN1. In dieser Klasse war auch ich unterwegs. Mit einer Zeit von 2:06:28 war es Platz 31 (105 gesamt). Jenni kam bei den Damen auf einen guten 8. Platz.

Es war insgesamt eine recht lustige Veranstaltung (es ging auch zweimal über die Kirmes des zeitgleich stattfindenden Flughafenfestes). Und das bei herrlichstem Sonnenschein, was angesichts des Wetter an den Tagen vorher und auch nachher schon fast ein kleines Wunder war. ;-)"

Teamfahrer Bernhard Hinsken (25.05.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Pfingstbaumrennen Riesenhütte.

"Endlich ist es auch in Bayern dank schneefreier Wege wieder möglich, Rennen durchzuführen. Obwohl es der Wettergott auch hier nicht unbedingt gut mit uns meinte, konnte das Rennen innerhalb einer Regenpause bei 5-6°C gestartet werden. Für mich war es sozusagen die Generalprobe für den in 3 Wochen stattfindenden “Glocknerkönig”.

Mal testen was die Beine so her geben. Kurzes Aufwärmen, die Beine noch mit AminoSkin “Power” versorgt und ab in den Startblock. Auf Schotter, mal durch den Regen ausgewaschen, mal festgefahren ging es 7,8 km und 730 hm mit bis zu 25% steilen Rampen nach oben. Nach 0:41:29 reihte ich mich zufrieden auf dem 15 Platz (gesamt) ein.

Mein Fazit: Test erfolgreich. Mit AminoSkin “Recovery” die Regeneration eingeleitet, geht es ab morgen in den letzten Trainingsblock. Der Glockner kann kommen. Mal sehen wie es dort mit einer Teamtaktik aussieht. ;)"

Teamfahrer Alexander Deutsch (20.05.13).

 

 

 

 

 

 

 

 

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht neuseen classics.

"Am Sonntag, den 19.05.2013, war es mal wieder soweit: Die Neuseen Classics „rund um die braunkohle“ bei Zwenkau standen wieder an. Letztes Jahr habe ich dieses Rennen zugunsten unserer Silberhochzeit ausgelassen. Doch dieses Jahr wollte ich unbedingt wieder daran teilnehmen.

Durch eine dreimonatige Krankheit sowie das „super“ Winterhalbjahr hatte ich mich zum Antesten der Wettkampfsaison für die 30 km-Strecke entschieden. Da das Rennen schon um halb acht startete, war eine zeitige Anreise nötig. Zusammen mit meiner Frau und meiner Tochter als treue Unterstützerinnen kämpfte ich mich also bei nebligem Wetter bis Zwenkau, damit ich um 6:30 Uhr die Startunterlagen abholen konnte.

Mit Robert Scholz, der einen Doppelstart hinlegte und sowohl das 30 km-Rennen als auch die 70 km (ja ja unsere jungen Wilden) fuhr, verabredete ich mich zum gemeinsamen Start. Unser Robby Wilke wollte die 140 km unter die Räder nehmen und reiste erst später an.

Es folgten die übliche Vorbereitungen: Rad fertig machen, AminoSkin auftragen (sehr gut) und Transponder befestigen. Robert und ich trafen erst wenige Minuten vor dem Start im Startblock ein. Es gab eine ganz kurze Absprache zwischen uns, aber bei einem 30 km-Rennen gibt’s eh nur Vollgas. Wir arbeiteten uns noch in der Startaufstellung ein wenig nach vorn. Ich konnte gerade noch die AminoSkin-Jacke ausziehen und dann folgte auch schon der Startschuss.

Robert pflügte mit mir als Wimpel hinten dran durchs Feld und nach drei bis vier Kilometern hatte sich schon die Spitzengruppe mit etwa 25 bis 30 Fahrern gebildet. Da sich mein Mitstreiter Robert einiges für das Rennen vorgenommen hatte, musste ich sehen, dass ich bei dem Tempo mithalten konnte. In der Gruppe lief es sehr gut und jeder wusste, wie man im Pulk Rennen fährt (auch nicht immer selbstverständlich).

Kurz vor dem Ende der ersten Runde (das Rennen war in zwei 15 km-Runden aufgeteilt) lösten sich zwei Fahrer und fuhren nach vorne raus. Sie waren jedoch immer in Sichtweite, ca. 10 Sekunden vor uns. Ich verständigte mich kurz mit Robert und er war der Meinung, dass die beiden eh nicht wegkommen. Der Pulk wurde etwas langsamer, keiner wollte so richtig vorfahren und als Zwenkau wieder in Sichtweite kam, ging es los: Auf einmal wurde der Pulk wieder sehr schnell. Unsere beiden Ausreißer waren aber nicht mehr einzuholen.

Auf der Zielgeraden versuchte ich noch Roberts Hinterrad zu halten, aber der Junge hat einfach Dampf, nichts mehr für Senioren 3 wie mich. Robert wurde noch 6. in der Gesamtwert und 2. in seiner Altersklasse. Ich rollte als 18. der Gesamtwertung und völlig überraschend als 1. der Senioren 3 über den Zielstrich. Ich hatte das so nicht erwartet, aber es war wirklich ein geiles Gefühl in unserem AminoSkin-Trikot einen Siegerpokal zu empfangen. Während der Siegerehrung war Robert aber schon wieder „on the Road“: auf der 70 km-Strecke.

Didi Senft, der Tour de France-Teufel, war bei den diesjährigen Neuseen Classics „rund um die braunkohle“ auch dabei und heizte die Stimmung an. Beim Start der 140er sah ich noch Robby Wilke aus unserem Team mit seinem neuen Bike als Tiefflieger über die Startlinie fliegen. Er bekam mich sogar noch mit, als ich ihn anfeuerte.


Mal sehen, was die anderen über die Rennen schreiben und welche Eindrücke sie hatten. Für mich war es ein sehr gelungenes Rennen und ich freue mich auf den Velothon in Berlin und die 60 km- Strecke."

Teamfahrer Thomas Peukert (19.05.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht UCI MTB World Cup Albstadt.

"Mit dem Gonso Classic am 18.05. in Albstadt startete ich verhältnismäßig spät in die Saison. Das Rennen fand dieses Jahr im Rahmenprogramm eines Weltcup-Rennens im Mountainbike-Cross-Country statt und wurde daher von vielen Weltcup-Fahrern genutzt, um eine Vorbelastung für den nächsten Tag zu erhalten. Die Rennstrecke ging über 46km und 1100 Höhenmeter, und obwohl es die ganze Woche über geregnet hatte, hatten wir Glück mit dem Wetter: Bei 20°C strahlte die Sonne.

Da in der Innenstadt gestartet wurde, waren die ersten zwei Kilometer zwar neutralisiert, dennoch war das Angangstempo extrem hoch, weil viele Weltcup-Fahrer mit am Start waren. Deshalb musste ich nach ca. 20 Minuten von der Führungsgruppe abreißen lassen und war von da an relativ auf mich allein gestellt, weil das Feld schon weit auseinandergerissen war.

Die Strecke wies einige Passagen auf, die in Folge des Regens der vergangenen Tage technisch anspruchsvoll wurden.  Dennoch konnte ich das Rennen als Siebter beendet. Im Großen und Ganzen war ich mit der Leistung zufrieden, da es mein erstes Rennen in diesem Jahr war."

Teamfahrer Pierre Meilick (19.05.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Harzer MTB Event.

"Pünktlich um 06:00 Uhr klingelte mein Wecker. Der Blick aus dem Fenster bestätigte leider die Wettervorhersage, in welcher Dauerregen angekündigt war. Nach einem „Rennfrühstück“ machte ich mich auf in den Harz nach Altenau. Dort angekommen wurden meine schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Dauerregen, starker Wind und 5 Grad. Das ist nun wirklich nicht mein Wetter… also entschloss ich mich noch einmal 10 Euro zu investieren und meldete von 80 km auf 40 km um.

Das ist zwar für mich zu kurz aber ich wollte schon immer mal ein „Sprintrennen“ fahren. Also hieß es alles oder nix und so reihte ich mich in der dritten Startreihe ein. Pünktlich um 10:30 Uhr fiel dann der Startschuss und das Feld spurtete los. Da ich ein eher schlechter Starter bin, verlor ich auch gleich einige Plätze - es reichte aber noch, um an der ersten Engstelle bei den Schnelleren dabei zu sein. Dann lief es auf einmal und am ersten Berg fand ich zunächst meine Gruppe. Ab Kilometer 10 funktionierte dann meine Schaltung nicht mehr richtig und das „Runterschalten“ wurde zur Glückssache. Die Quittung bekam ich im nächsten Trail, als meine Weggefährten noch an einem Langsameren (aus der 80 Kilometer Strecke, Start war 30 Minuten eher) vorbei kamen - ich doch zunächst dahinter festhängte. Nun war ich auf einmal auf mich alleine gestellt. Der Regen und der Wind zogen mir förmlich die Kraft aus dem Körper und ab Kilometer 30 spürte ich meine linke Hand nicht mehr vor Kälte. Vom Empfinden her waren meine Beine gut, doch dann kam leider ca. 5 Kilometer vor dem Ziel der Expresszug vom Rapiro Racing Team von hinten angeschossen. Wie beim 4er Mannschaftsfahren zogen sie zunächst an mir vorbei. Also nochmal alles mobilisieren und dran bleiben. Bis zum Ziel konnte ich mich noch an zwei von ihnen vorbei quetschen. Völlig durchnässt und durchgefroren und bis in die letzte Pore verschlammt war ich im Ziel froh nicht noch eine zweite Runde fahren zu müssen und freute mich über die zusätzlich investierten Euros.

Das Ergebnis passt für mich auch . Gesamt 24 , AK 15 von insgesamt 160 Teilnehmern auf der „kurzen“ Runde. Schade mit einer funktionierenden Schaltung wäre bestimmt auch Top 10 drin gewesen."

Teamfahrer Michael Meyer (12.05.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Rund um Köln.

"Samstag, 11.Mai. Perfekte Vorbereitung für Rund um Köln. Ein letztes kurzes Training mit 3 Sprints im Renntempo, damit mein Körper morgen weiß was auf ihn zukommt. Dann letzter Radcheck und ein letztes Carboloading: eine Tüte Gummibärchen.

Dann war er da. Der 12. Mai. Um halb sieben klingelt mein Wecker. Der erste Blick aus dem Fenster war nicht viel versprechend... Regen... wie letztes Jahr. Okay, keine Panik. Erst mal frühstücken und dann sehen wir weiter. Um 9.15 Uhr Abfahrt nach Köln und immer noch Regen. Auch bei der Ankunft.

Meine Motivation ist im Keller. Startaufstellung in Block A lässt hoffen. Es ist trocken aber kalt und windig. Ich schaue mich um und sehe Günther Eschert und einen weiteren Teamkollegen, komme aber nicht durch.

Pünktlich zum Start setzt der Regen wieder ein, aber ich merkte ihn nicht mehr, war so beschäftigt mit mir und der Windböe die mich direkt am Anfang packte. Aber dann hatte ich meinen Rhythmus gefunden und zog das Tempo an. Es lief gut. Die kleinen Anstiege knackte ich ohne Mühe und konnte auf den letzten Kilometern noch Gas geben. Das letzte Feld war sehr eng. Eine Mitstreiterin hätte ich gerne noch eingeholt, aber das Feld ließ es nicht zu. Ich kam nicht raus. Egal, ich bin ohne Sturz angekommen - kein Risiko.

AK Platz 3 und gesamt Platz 7... und am Ende schien sogar die Sonne für uns."

Teamfahrerin Heidrun Voigt (12.05.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Westfalen-Preis Dortmund Brackel.

"Vatertag, 5 Uhr Morgens, was für eine unchristliche Zeit, sehe aus dem Fenster, Gewitter. Hmmm Lust auf ein Rennen heute????

Naja gehen wir mal das Risiko ein, Sachen packen und ab ins Auto und ich habe natürlich meine Frau als moralische Unterstützung dabei. Sind um sieben Uhr da und parken direkt am Start, so wie ich es liebe. Mein Gemüt wird besser, denn die Sonne scheint mir ins Gesicht. Also Rad fertig machen, Startnummer abholen und dort auch der erste Stress. TN die das Startgeld überwiesen haben mussten nochmals zahlen, angeblich wurde das Startgeld nicht überwiesen, nun da kann man mal denken was man möchte!

Die Runde abfahren, Gefahrenstellen besichtigen und in die Startreihe einreihen. Meine Frau, direkt neben der Startlinie, schreit mir zu, dass noch Platz an der Startlinie wäre, ich solle mich doch ganz nach vorne stellen. Doch ich weigere mich! Nun sehnlichstes erwarten der Startfreigabe durch Herr Krause, 5 Minuten vergehen und Herr Krause, der vorher nicht aufzufinden war, kommt angerannt. Erst dachte ich die wollen uns solange da stehen haben, bis es anfängt zu regnen. Startschuss und mal wieder schlecht in die Pedale gekommen, das zieht sich dieses Jahr wie ein Kaugummi. Volldampf und wieder vorne einreihen. Erste Runde easy, bis auf ein Radfahrer der dachte er müsse im Pulk bei ca. 50 Sachen in der Mitte einfach stehen bleiben. In diesem Moment sah ich mich schon als totales Wrack unter 20 Räder auf der Strasse liegen aber ich konnte noch mit einem Slide ausweichen.

Erste Runde vorbei, habe mich gut vorne gehalten, da schreit meine Frau, so dachte ich es im ersten Moment "geh ganz nach vorne". Tja das habe ich getan und für andere die Führungsarbeit geleistet, schön doof im nachhinein. Das hat Körner gekostet. Die nächsten 5 Anstiege zum Start/Ziel, da hätte ich wörtlich kotzen können. Letzte Runde, Feld wird unruhig, will mich für eine Platzierung gut Positionieren, den Sieg brauche ich nicht, will ja weiterhin im GCC antreten und mal wieder habe ich mich für die falsche Seite entschlossen. Da hatte ich einen ganzen haufen Senioren Master vor mir. Schlussendlich wurde Julian Horstmann 2. (die grosse Hoffnung im GCC) und es hat nicht geregnet und naja, meine Frau hatte auch Ihren Spass!"

Teamfahrer Herbert Schwaninger (09.05.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Rund um den Finanzplatz Eschborn.
Teamfahrer Thomas Walter.
Teamfahrer Konstantin Lotz.
Teamfahrer Robby Wilke.

"Am vergangenen Mittwoch, den 01.05.2013, war es für mich soweit - mein erstes Jedermann-Rennen überhaupt und somit auch mein erstes Rennen für das AminoSkin Cycling Team stand in Eschborn an. Gemeldet hatte ich bereits frühzeitig für die 70km Distanz. Am Vorabend wurde alles gerichtet und ins Auto gepackt, sodass am Renntag nur noch Duschen auf dem Programm stand. Pünktlich um 05:50 Uhr holte mich der Wecker aus dem Tiefschlaf, dann ging es schnell zum Duschen, letzter Check ob nichts vergessen wurde und schon ging es pünktlich um 06:30 Uhr los gen Eschborn.

Nach ca. 50minütiger Fahrt kam ich Velotour-Gelände an. Die frühe Anreise machte sich bezahlt und ich fand schnell einen guten Parkplatz. Danach ging es sofort zur Ausgabe der Startunterlagen. Zurück am Auto waren Umziehen und Rennrad vorbereiten auf dem Plan. Danach war noch Zeit für etwas Small-Talk mit anderen Teilnehmern auf dem Parkplatz. Gegen 08:30 Uhr ging es dann Richtung Startblock. Hier war dann wieder Small-Talk und etwas Frieren angesagt, Start war ja erst um 09:10 Uhr. Ich startete aus Block 3 Gruppe J - der 25kmh-Einstufung durch den Veranstalter sei Dank....So stand ich also ziemlich weit am Ende, mit ungefähr 800 Fahrern vor mir. Recht pünktlich um 09:10 Uhr wurde dann die Absperrung geöffnet und es ging auf die Strecke. Anfangs stecke ich ziemlich fest im Getümmel. Nach circa zwei Kilometern entschied ich mich zum Verlassen dieser Gruppe, das das Tempo doch überschaubar war. Überraschend schnell konnte ich in der Folge die Löcher zu vorausfahrenden Grüppchen schließen, oft fanden sich auch immer wieder Mitstreiter mit gleicher Ambition. So ging es für mich erfreulich schnell vorwärts. Im letzen Drittel hatte ich dann „meine“ Gruppe gefunden, mit welcher es dann Richtung Ziel ging. Das Ziel erreichte ich nach 1h53min34sek und belegte so in einem wohl nicht ganz fehlerfreien Klassement Rang 118 von 872 beziehungsweise in meiner Altersklasse Rang 29 von 229.

Ich bin für mich sehr zufrieden mit diesem Ergebnis, da ich mit der Hoffnung auf eine Zeit von zwei Stunden, maximal zwei Stunden und fünf Minuten, angetreten bin. Insgesamt hatte ich sehr viel Spass und freue mich schon auf Köln. Dank AminoSkin Recovery werden auch die Beine bis dahin wieder bei 100% sein."

Teamfahrer Thomas Walter (01.05.13).

 

 

Vorbereitungswoche:
"Die Woche verlief ausgezeichnet. Ich konnte im schönen Mainz noch ca. 300km auf dem Rad absolvieren und dank der welligen Strecke Kraft sammeln für die anstehenden Anstiege der doch sehr starken Strecke im Taunus. Die Beine fühlten sich nach jeder Trainingseinheit dank AminoSkin Recovery sehr gut an und mental fühlte ich mich ebenfalls fit."

30.04.13:
"Der Tag der Radunterlagen und Startnummern. Organisatorisch das beste an diesem ganzen Event. Ich hatte eine Diskussion mit dem Veranstalter, da er mich wirklich in die Gruppe E gesteckt hatte und auch nicht mehr tauschen wollte. Leicht frustriert dankte ich ihm trotzdem und fuhr nach Hause. Im Beutel von Skoda waren viele kleine Präsente drin, die für so eine Massenveranstaltung nicht immer üblich sind. Abends fingen dann die ersten Komplikationen an, Fieber und Schüttelfrost trübten die Stimmung vor dem Rennen. Schnell Antiphlogistika eingenommen und mit ätherischen Salben die Brust eingerieben, bevor es ins Bett ging."

Renntag:
"Morgens wachte ich nass geschwitzt auf, aber das Fieber und der Schüttelfrost waren weg. Nase konnte man ja auf dem Rad auch putzen dachte ich mir. Ich schlief bei meinem Vater in Oberursel und konnte mich somit gemütlich auf den 14km nach Eschborn einrollen.

Den Start hatte man nicht mitbekommen, aber zuerst fuhr ja auch Gruppe A los. Als wir starten durften und das Tor aufging, kam ein wenig Wettkampfgefühl auf und es ging los.

Ich konnte mit einer Gruppe mitfahren, die zum Glück sehr stark war. Unseren Schnitt von 42 km/h hielten wir bis Oberursel gut durch und konnten uns so an allen vorbei drängeln. Die ersten 40km verliefen somit sehr gut nach Plan und ohne große Anstrengungen. Ich kenne die Strecke über den Feldberg auswendig, daher fiel es mir auch leicht dort das Tempo zu machen bis zur Spitze. Mit durchschnittlichen 26 km/h ging es dann hoch in die letzte Kurve. Oben waren die Straßen nass, sehr kalt und sehr nebelig. Man konnte phasenweise nur 15 Meter sehen. Die Abfahrt war daher sehr spannend. Mit Spitzengeschwindigkeiten von 86 km/h ging es dann den Feldberg abwärts Richtung Glashütten. Die Kurven waren teilweise erst sichtbar als man kurz davor war und generell war es sehr anstrengend sich permanent auf die Strecke zu konzentrieren. Bis dahin lief noch alles gut und der Nase musste ich noch nicht viel Tribut zollen. Nach den folgenden Anstiegen wurde die Luft jedoch immer weniger, die Kraft sank in den Beinen und die Motivation ließ deutlich nach.

In Sulzbach wurde es dann endlich auch wieder schön warm und angenehm zu fahren, doch meine Gruppe verließ mich auf dem Feldberg davor. So musste ich von den letzten 20km noch 15km alleine fahren. Das zog mir natürlich den Stecker und ich hatte gemerkt, dass ich nicht voll Anschlag fahre, da ich, geprägt vom Triathlon, irgendwie im Kopf hatte, noch laufen zu müssen.

5km vor Ende holte mich eine Gruppe ein, in der ich mich noch anhängte und relativ locker ins Ziel rollte. Insgesamt ein gutes und solides Rennen. Dennoch bin ich nicht zufrieden mit meiner Leistung. Ich hatte einen Schnitt von 32kmh/h auf der Strecke, wobei es deutlich besser gelaufen wäre, wenn die Vortage nicht von Krankheit geplagt worden wären. Im großen und ganzen, unter Betrachtung der verschiedenen negativen Komponenten, lief es sehr gut. Im Ziel angekommen holte ich mir eine Bratwurst. Die hatte ich mir irgendwie verdient, dachte ich. Nach dieser kurzen Pause machte ich mich wieder auf den Weg nach Oberursel: Gemütliches Ausrollen in der Sonne.

Am Tag danach war keinerlei Muskelkater zu spüren, was mich zu dem Schluss bringt, das auf jeden Fall noch mehr gegangen wäre. Nächstes Jahr werde ich wieder starten und in Hamburg dieses Jahr über die 155km mehr Gas geben."

Teamfahrer Konstantin Lotz (01.05.13).

 

 

"Der 1.Mai und damit auch Rund um den Finanzplatz Frankfurt/Eschborn ist schon ein paar Tage her. Trotzdem möchte ich noch einen kurzen Bericht über das Rennen posten. Nachdem ich die Saison mit verschiedenen kleineren Rennen (Kriterium, Rundstreckenrennen) eingeläutet hatte, war Frankfurt der erste Höhepunkt. Klar, aus Startblock E heraus, hielten sich die Ambitionen in Grenzen aber die Erwartungen an das eigene Leistungsvermögen nach den vielen Trainings-KM (5000km/ Jan-April 2013) war schon da. Also einfach mal schauen wie es läuft und ab ging’s auf die 104km. Die ersten 15km waren sehr schnell abgespult und die Vernunft, in Form meiner Pulsuhr, klopfte gegen den Helm. Also mal ganz ruhig, denn da waren ja noch ein paar "Hügel" zu bewältigen. Und ich tue mich schwer mit Hügeln - zumindest die Dinger schnell hochzufahren! So machte ich erst mal einen Ruhigen und überholte trotzdem immer weiter, obwohl ich schon an gefühlten 300 Leuten vorbei gefahren bin. Und tatsächlich blinkten in Oberursel die ersten Buchstaben aus dem vorderen Alphabet auf den Startnummern, mir ins Auge. Dann kam er der Aufstieg zum Feldberg. Na das geht ja prima! Ich habe schnell meinen Rhythmus gefunden und mich so mit meinen 87kg den "Hügel" hochgeschoben. Irgendwann war ich oben und dachte ich wäre im Spätherbst unterwegs und nicht am 1. Mai. Was für ne Suppe und Kälte! Ärmlinge hoch und raus aus dieser Waschküche. Als ich durch die Ortschaften fuhr, war ich erstaunt, wie viele Leute hier standen und alle Fahrer anfeuerten, die am Rennen teilnahmen. Ist ein schönes Gefühl, auch wenn ich schon so viele Rennen gefahren bin - tolle Stimmung!

Vor dem Rennen sagte mir ein Trainingskollege: der Feldberg ist nicht so schlimm, die zwei Berge die danach kommen, die haben es in sich. Er musste es wissen, denn er ist das Rennen schon gefahren da hieß es noch Henninger Turm! Die Aussage erwies sich als richtig, denn am Ruppertshainer hatte ich schon richtig zu tun um mich über dessen Kuppe zu schieben. Ich war froh, dass ich für Frankfurt das Laufrad mit dem Rettungsritzelpacket  11-28 gewählt hatte. Ich gebe zu, mit 39-25 wären mir die Beine explodiert! Ich war happy, das ich einigermaßen über den Taunus gekommen bin - besser als ich gedacht hatte. Bin eben kein Bergfahrer!

Im flachen Gelände  gab es dann nur noch Eines, Gruppe suchen, Vollgas und versuchen soweit nach vorne zu fahren wie es geht. Wie es dann so ist suchten und fanden sich einige „Schnelle“ zusammen und wir rasten in Richtung Ziel. Auch wenn es nur um die goldene Ananas ging, nen Zielsprint muss sein! Ich fand eine super Position, beobachtete meine Mitstreiter und wartete ab. An der 200m Marke fuhr dann der Erste los und ich konnte mich in den Windschatten saugen um dann nach rechts rauszufahren. Leider kam mein „Gegner“ dann von links direkt rüber in mein Vorderrad gerast, so dass ich kurz rausnehmen musste und als Zweiter der recht großen Gruppe reinkam. Im ersten Moment habe ich mich geärgert. Aber ich erinnerte mich schnell daran welcher Jahrgang ich bin und ich mich hier mit jungen Burschen gemessen habe. Platz 168. AK aus Startblock E geht für mich in Ordnung und das Schönste ist, ich habe mich nicht quälen müssen, bin kontrolliert gefahren und hatte zum Schluss das Gefühl, das Rennen hätte auch noch ein Stück länger sein können. Nach dem Motto: Wenn so ein alter Diesel erst mal läuft-läuft er! Ich hatte einen riesigen Spaß!"

Teamfahrer Robby Wilke (01.05.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht BioRacer MTB Marathon Bad Harzburg.
Teamfahrer Michael Meyer.
Teamfahrerin Monika Reker.

"Am 28.04.2013 war für mich der verspätete Einstieg in die MTB Marathon
Saison gekommen. Nach super Tagen mit Sonne satt und Temperaturen von über
20 Grad hatte der Wettergott leider kein Mitleid mit den anderen Teilnehmern
und mir. Von Freitag bis Sonntag kurz vor dem Start regnete es fortwährend und das Thermometer zeigte lediglich 4 Grad an. Das machte die ansonsten auch schon nicht leichte Strecke noch schwieriger, bis hin das einige Passagen nicht fahrbar waren. Pünktlich um 10:00 Uhr fiel dann der Startschuss und die Teilnehmer und ich nahmen die 3 Runden á 19 km in Angriff.

Leider hatte ich mich zu weit hinten im Startblock eingereiht, so dass ich
an der ersten Engstelle, "der Treppe", von einem langsameren Fahrer
aufgehalten wurde und vom Rad runter musste. Also hieß es erst mal schieben,
da ein Aufsteigen auf den nächsten 100 Metern nicht möglich war. Ich fand dann eine Gruppe, in der ich super mitfahren konnte und die technisch auf ähnlichen Niveau war. Zusammen nahmen wir die folgenden Kilometer unter die total verschlammten Räder. In der zweiten Runde fuhr ich dann auf meine Teamkollegin Monika Reker auf, die 15 Minuten vor mir gestartet war und 5 Runden (!!!!!) bewältigen wollte. RESPEKT!
 
Da nach vorne nicht mehr viel ging und nach hinten auch nichts passieren
konnte, hieß es für mich heil und defektfrei durchzufahren. Dies gelang
mir dann auch ganz gut und ich erreichte nach 3 Stunden und 32 Minuten das
Ziel. Das hieß im Resultat AK Platz 38, Gesamt 65.
Dieses Rennen wird mir aufgrund der Verhältnisse als eines des härtesten in
Erinnerung bleiben und ich bin mehr als froh das ich heil durchgekommen bin."

Teamfahrer Michael Meyer (28.04.13).

 

 

"Es war nicht mein Tag - so könnte man den Start beim 5. Bad Harzburger Bioracer Marathon 2013 kurz und knapp beschreiben. Als der Wecker um 6 Uhr klingelte, ging es eigentlich schon los : VERSCHLAFEN - na bravo! Coffee to go, ein Brötchen im Auto und 2,5 h Fahrt in den Harz. Die Nacht über hatte es im Harz aus Eimern gekübelt und die Nässe eine Schlammwüste im Wald hinterlassen. Bei Ankunft erfuhr ich gleich, dass die Strecke ziemlich übel sei.Toll, ich hatte auf Ultra/ 5 Runden/ 95km und 2800 hm gemeldet - gut, dass ich da noch nicht wusste, was mich erwartete. Nummernausgabe war mal ausnahmsweise schnell erledigt, weil auf 5 Runden keiner anstand...komisch :P ! Kurz vor dem Start fällt mir ein: Shit, Transponder im Auto vergessen und hetz zurück. Gerade im Startblock drin, ging es auch schon los und zack - Kette ab und richtig schön in den Kurbelarm festgetreten. Ich schaffte es 5 Minuten später mit Unterstützung die Kette zu befreien und ging als Letzte ins Rennen! Das Frühstück war längst durch, der Anschluss ans Starterfeld nach 4 km geschafft, fuhr ich die erste Runde, dieses ohnehin nicht einfachen Marathons, noch recht zügig in 1:13 h durch - stellte aber da schon fest, dass spätestens ab der 3. Runde die Schlammspiele eröffnet sein würden.

Die 19 km lange Runde begann mit einem langen Anstieg, wovon 3 sehr steile Trailanstiege von bis zu 20 % gleich zu Beginn richtig Körner kosteten. Später folgten auf der Höhe lange und schnelle Abfahrten, die bei Temperaturen von nur 3-4 Grad am Renntag, die Muskulatur richtig schön auskühlen ließen, so dass bei dem dann folgenden sehr langen Anstieg durch Trittwechsel und Kälte leicht Krämpfe auftreten konnten - mich erwischte es in der 4. Runde einmal - andere Teilnehmer hatten auch ihre argen Probleme. Zwei technisch anspruchsvolle Trails, ein völlig verschlammter Weg mit Gehölzresten vom Waldrücken mit Bachdurchfahrt folgten bis zum Runden-durchlauf auf der Harzburger Pferderennbahn.

Die ersten 2 Runden folgte mir die spätere Drittplatzierte, jedoch war mir das Tempo für Marathon unter den Strecken-verhältnissen auf Dauer zu hoch und ich ließ sie fahren. In der 3. Runde vergaß ich im Rundendurchlauf neue Riegel mitzunehmen und musste mit reinen Kohlehydraten in der Trinkflasche und einem Squeezy Gel komplett 19 km durchfahren - dass mit Frühstück um 6 Uhr im Auto, war grenzwertig. Zum Glück hatte es aber keine Folgen. Ich überholte in der dritten Runde meine Mitstreiterin, die offensichtlich ihrem Tempo Tribut zollen musste und fuhr gut durch. Kurz vor dem 3. Rundendurchlauf lag ich noch recht gut in der Zeit, hatte nur 10 Minuten Differenz zu Liv Bachmann vom Stevens 1a Crossteam, die auf 3 Runden Zweite wurde. Zeitlich lag ich damit für Long Distance noch recht gut unter den Bedingungen. In der 4. Runde war der Parcours eine Schlammwüste, die Schaltung klemmte, Streckenabschnitte waren teilweise nur noch zu laufen - das Rennen eine echte Tortur. Die Konkurrenz hinter mir bereits aus dem Rennen, schlug ich mich die vierte Runde nach 5:29 h durch, wollte auch noch in die 5. fahren, was mir aber vom Veranstalter wegen Rundencut im Reglement untersagt wurde.

Unter trockenen Bedingungen bin ich die 5 Runden 2011 mit deutlich schlechterem Trainingszustand in 5:40 h gefahren - jetzt 4 Runden in 5:29 h ... aufgrund der erschwerten Bedingungen wurde trotz Rundencut die Ultra-Distanz der Damen verdient gewertet - Platz 2 für mich. Alles andere stieß auch selbst bei den Männern auf wenig Verständnis - deren Kategorien auch erhebliche Rennaufgaben zu verzeichnen hatten. In 5 Jahren Harzcup war es das erste Mal so extrem!

Zum Reglement sei gesagt, der Rundencut ist so knapp bemessen, dass man als Frau im Grunde genauso schnell auf Langdistanz fahren muss, wie die Podiumskandidatinnen auf Mitteldistanz - dabei kann man sich keine Panne leisten, andernfalls ist selbst bei trockenen Bedingungen das Zeitlimit schwer zu halten. Und es wird weder in der Distanz noch im Zeitlimit zwischen Frauen und Männern differenziert  - Letztere fahren von Natur aus schneller. Laut Veranstalter wurde mir mitgeteilt, dass eine Veranstaltungsauflage an dieser knappen Zeitbarriere Schuld sei. Erklärt auch warum sich so wenig Frauen an die Ultra-Distanz herantrauen. Zumindest hatte das Schlammszenario in diesem Jahr zur Folge, dass der Veranstalter die Damenwertung Ultra für 2014 überdenken will - längst überfällig im Harzcup...immerhin finishte die P-Weg Siegerin 2012 nicht einmal komplette 5 Runden :-)!!

Danke für die sonst tolle Veranstaltung - macht weiter so!"

Teamfahrerin Monika Reker (28.04.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht FI´ZI:K GRANFONDO.
Teamfahrer Hans van der Elst.
Zieleinlauf FI´ZI:K GRANFONDO.

"Vom 27. bis 29. April habe ich meinen Gewinnwochenende der Firma Fizik genossen. Inklusive war die Teilnahme am GranFondo Fizik am 28. April im Städtchen Marostica in der Nähe von Vicenza.

Das Rennen wurde in den Ausläufern der Dolomiten ausgetragen. Auf dem Kurs konnte man zwischen einer langen (150km, 3000hm) und einer kurzen (100km, 1700hm) Distanz wählen. Auf Grund der Witterung entschied ich mich nach 90 km nur die kurze Distanz zu fahren. Oben am Berg lag noch Schnee und es waren Temperaturen um die 5 Grad, nach dem langen Anstieg und Temperaturen im Tal um die 20 Grad, waren die Muskeln froh um diese Entscheidung.

Viele Italiener, klein und leicht und kaum Leute aus anderen Ländern kennzeichnen dieses Event. Gerade am Start gehen die los wie die Feuerwehr, ohne Rücksicht wird gedrängelt und geschoben und man muss höllisch aufpassen nicht zum Sturz zu kommen. Am ersten Anstieg mit einer Steigung von ca. 8% wird gefahren als ob am Ende des Anstiegs schon das Ziel ist. Ich entschied mich, es ruhig anzugehen, denn aufgrund meiner Werte (190 cm, 98 kg), muss ich mit meinen Kräften am Berg haushalten. Eine richtige Entscheidung, da ich am zweiten langen Anstieg viele Fahrer überholen konnte, selber aber kaum überholt wurde (die waren natuerlich schon weg :) ).

Ich nutze die Pause am Ende des Anstiegs, um aufzutanken. Die Zeit läuft natürlich weiter, aber ich brauche auch Brennstoff. Am Ziel angekommen, belegte ich den 818. Platz von 1206. Sieht nicht gut aus, aber die Zeit war in Ordnung. 3.48 mit einem 27er Schnitt bei 1740 hm.

Die Organisation des GF war sehr gut. Alle Kreuzungen wurden gesperrt und ich überlege wirklich, ob ich nächstes Jahr wieder die Reise nach Italien machen werde, um dort teilzunehmen."

Teamfahrer Hans van der Elst (28.04.13).

 

 

 

 

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Tour d´Energie Göttingen.

"Premiere des AminoSkin Cycling Team beim German Cycling Cup:
 
Zum Auftakt der GCC Saison 2013 haben wir – Heidrun und Martin Voigt, Florian Kuhlmann, Ingo Falke, Günter Eschert und Stefan Fries –  uns zu unserer Premiere als AminoSkin Cycling Team in Göttingen zur Tour D’Energie getroffen.
 
Nach einer kurzen Besprechung war das gemeinsame Ziel gesetzt, ein gutes Team Ergebnis ein zu fahren und natürlich „sturzfrei“ ankommen.
Dies war uns allen sehr wichtig um das AminoSkin Cycling Team im Rahmen des German Cycling Cup zu etablieren.
Da sich die Teammitglieder teilweise zum ersten Mal bekannt gemacht hatten, war diese Aufgabe umso beachtenswerter, eine Team Strategie zu besprechen.
Trotzdem hatten wir den Plan, dass ich Florian, auf seinem Weg in die Spitzengruppe, folgen sollte (da wir beide aus Block B starteten) und wir auf diesem Wege Heidrun (Start aus Block A) mitnehmen.
Positiv gestimmt, und mit AminoSkin ENDURANCE auf den Beinen ging es in die Startblöcke.
Nach dem fliegenden Start machte Florian mächtig „Dampf“, um Anschluss an die Spitzengruppe zu finden.
Hierbei fuhren wir dann auf Heidrun auf, die ein klasse Tempo in dieser Spitzengruppe fuhr.
Nach kurzem Zeichen versuchte ich Heidrun, wie besprochen, Windschatten zu spenden.
Aber am ersten Anstieg wurde unser Team gesprengt.
Alsdann musste jeder von uns sein eigenes Tempo in diesem leistungsmäßig guten Rennen fahren.
Ein erstes Ergebnis des AminoSkin Cycling Teams, das sich sehen lassen kann.

Im Einzelnen wurden folgende Zeiten erreicht:
Florian Kuhlmann       2:39:19
Stefan Fries               2:46:03
Heidrun Voigt            3:00:20
Günter Eschert          3:08:12
Martin Voigt              3:09:15
Ingo Falke                4:04:10.
 
Mit Hilfe von AminoSkin werden wir die GCC Szene rocken!"

Teamfahrer Florian Kuhlmann, Stefan Fries, Heidrun Voigt, Günter Eschert, Martin Voigt und Ingo Falke (28.04.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Canyon Pure Cycling Festival.

"Zum 3. Mal wurde im Rahmen des Pure Cycling Festivals ein Bergzeitfahren auf der Stoppomatstrecke von Canyon / TV Kärlich ausgetragen. Von Koblenz aus hat man ein Anfahrt von 15km entlang der Mosel bis zum Eingang ins Aspelbachtal. Die Stoppomatstrecke selbst hat eine Länge von 8,4km mit 322hm und einer durchschnittlichen Steigung von 4,2%. Die meisten Starter waren bereits gegen 13:00Uhr zusammen mit den Profis, wie dem mehrfachen deutschen Meister im Cross Country, Wolfram Kurschat und Eric Zabel, auf die Strecke gegangen. Ab 14:00Uhr setzte dann Regen ein. Ich selbst ging als letzter Starter um 15:00Uhr auf die Strecke. Bei 7°C,  strömendem Regen und voller Winterausrüstung war das kein Zuckerschlecken. Gerade noch am frieren, hätte ich am liebsten nach dem ersten km alles weggeworfen. Am Zielautomaten war die Startkarte derart aufgeweicht, dass ein Abstempeln nicht mehr möglich war. Am Ende wurden dann 24:20 in die Liste eingetragen. Damit habe ich Platz 15 von 19 erreicht. Immerhin mehr als eine Minute schneller im Vergleich zum Vorjahr. Die Profis dagegen haben neue Fabelzeiten in den Asphalt gezaubert. Kurschat hat den Allzeitrekord auf 16:51 geschraubt und Zabel bleibt auf gewohntem Niveau mit 17:47. Frauen – warum auch immer – waren leider keine am Start. Erster Formtest bestanden. Jetzt wird noch auf Gewicht getrimmt und dann geht´s schon bald auf die Transalp."
Teamfahrer Bernd Hoffmann (27.04.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Mill-Man-Trail.

"Am Sonntag, den 21. April 2013 hatte ich mich dazu entschieden bei der 2. Ausgabe des Mill Man Trail in Echternach (Luxemburg) teilzunehmen. Bei der 1. Ausgabe in 2012 hatte ich mich an der 70 km Strecke abgerackert, 2013 sollte mehr gehen und ich startete für die 100 km Strecke. Es handelt sich bei diesem Event um einen Marathon ohne offizielle Zeitnahme. Leider ist die Organisation eines solches Events in Luxemburg von einigen Behörden nicht so einfach genehmigt zu bekommen.
 
Aber beginnen wir erst einmal ganz von vorne:
 
Um 5h15 klingelt mein Wecker, nach einem ausgiebigen Sportlerfrühstück, werden die letzten Sachen zusammengekramt, das Mountainbike auf das Auto geladen und die halbstündige Anfahrt nach Echternach angetreten. Gegen 7h00 erreiche ich zusammen mit meinem Trainingspartner Claude den idylischen Echternachersee, wo wir uns gemeinsam für die Marathondistanz anmelden. Nachdem wir alle Startunterlagen inklusive kleinem Starterpresent erhalten haben, wurden die Moutainbike mit der Startnummer bestückt und wir radelten uns bei doch noch kalten 6° C warm. Um 8h00 fiel der “Startschuss” für den Massenstart der 70 und 100 km Strecke. Ca. 280 Biker begaben sich auf die Strecke, nach kurzer Einrollrunde rund um den See ging es gleich in den ersten Anstieg. Dieser war nicht so steil und führte uns auf eine erste Anhöhe. Die ersten 10 km verlief die Strecke über etwas breitere Forstautobahnen bis wir in den ersten richtig geilen Trail mit massiv Flow gelangen. Ein ständiges Auf und Ab über Trails, Forstautobahnen und etwas geteerten Weg führte uns immer mehr in den Kern der “kleinen Luxemburger Schweiz”, sprich dem Müllerthal. Von dieser Gegend Luxemburgs trägt übrigens das Event seinen Namen. Es folgten allergeilste Trailpassagen, mal weniger mal mehr technisch, eine gehörige Portion Flow war natürlich über fast 70% der Strecke anzutreffen. Immer wieder kleine kurze, aber umso knackigere Anstiege saugten einem regelrecht die Körner aus den Beinen. Nach 70 km gelangten ich zusammen mit meinem Trainingspartner Claude wieder im Startbereich. Nach einem kleinen Verpflegungspunkt ging es auf die letzte Schleife von 30 km der Strecke. Nach einem doch bereits sehr anstrengendem Anstieg nach den ersten 70 km gelangten wir wieder auf die Anhöhen von Echternach, von wo aus die Reise weiter über geteerte Feldwege und noch einige Trails vorbei an Herborn, Mompach über Osweiler und Rosport wieder nach Echternach ging. Nach 5h20 Fahrtzeit hatten wir die 100 km geknackt mit 2200 hm Anstiegen in den Beinen. Dies ist nicht so enorm viel, doch das stetige Auf und Ab geht ganz klar an die Körner. Nach einer wohltuenden Dusche wurde die Kohlenhydratspeicher wieder mit ausreichend Pasta aufgefüllt und die Rückfahrt nach Hause stand auf dem Programm. Erstes größeres Ziel für 2013 ist geschafft, die Marathons mit offizieller Zeitnahme können kommen."

Teamfahrer Luc Scholtes (21.04.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Rund um Düren.

Früh aufstehen hieß es letzten Sonntag, genau um 6:15 Uhr klingelte schon der Wecker, denn Start für das erste (mir) wichtige Rennen dieses Jahr war schon um 8:40 in Kreuzau. 

Rund um Düren - Ein echter Klassiker mit langer Tradition und schon seit vielen Jahren eines meiner absoluten Lieblingsrennen. Zum ersten Mal fuhr ich hier 2003, in meinem ersten Jahr als Rennfahrer und musste das Feld leider doch sehr schnell ziehen lassen. Trotzdem hat mich dieses Rennen nie mehr losgelassen, unbedingt wollte ich hier einmal ganz oben auf dem Treppchen stehen. Bei meiner zweiten Teilnahme im Jahr 2005 hätte dies auch schon fast geklappt, hier wurde ich Zweiter in der C-Klasse. Darauf folgten einige Versuche, mal mehr mal weniger aussichtsreich, das Rennen in der Elite/ Profiklasse ganz vorne zu beenden, was leider nie geklappt hat. 

Ich gebe dem tellerflachen Rundkurs, der bei den Großen am Ende noch gefahren werden muss, bis heute die Schuld daran. Ob es "ohne" wirklich anders gekommen wäre... Wer weiß. 

Nun stand ich also dieses Jahr wieder am Start bei "meinem" Rund um Düren. Wie schon 2005 in der C-Klasse, nur mit Start in Kreuzau anstatt Düren-City, aber immernoch mit einer offenen Rechnung. 

Kurz nach dem Start, am ersten Anstieg nach Gey fuhren ersteinmal drei Rennfahrer weg, waren aber gegen Feld von Anfang an relativ aussichtslos. Trotzdem hielten sie sich relativ lange an der Spitze und wurden erst nach der zweiten, berüchtigten Durchfahrt durch das Kalltal und dem sehr steilen Anstieg nach Rollesbroich wieder gestellt, nachdem mein Teamkollege Christian Mießen mit einer Attacke versucht hatte das Feld in kleine Gruppen zu sprengen. Von hier an war das Rennen also wieder völlig offen und entgegen all meiner Erwartungen und Pläne waren noch sehr viele Rennfahrer in einer großen Gruppe zusammen. 

Um nicht mit einem "hätte ich doch mal was versucht" nach Hause fahren zu müssen, attackierte ich auf einem eigentlich eher ungünstigen, leicht welligen Stück mit Rückenwind, kurz vor dem Ort Schmidt und konnte mich mit 2 weiteren Fahrern überraschend vom Feld absetzen. Noch etwas über 30km waren zu fahren und eine größere Gruppe von Fahrern durch die lange, technisch wenig anspruchsvolle Abfahrt nach Zerkall eigentlich deutlich im Vorteil gegenüber einer Mini-Gruppe wie der unseren.

Trotzdem konnten wir mit einem guten Vorsprung in den letzten Anstieg des Tages nach Bergstein hineinfahren und setzten unseren Weg ab da zu zweit fort. Mit viel Kampfeswillen konnten wir etwa 15 Sekunden Vorsprung über den Berg retten um von da aus auf die letzten etwa 15km des Rennens zu gehen.

Mir war sofort klar, dass wir nur mit einer "alles oder nichts" Fahrweise eine Chance hätten und feuerte Marc (Mensebach), meinen Mitstreiter, an wirklich alles zu geben. Im Prinzip haben wir einfach nur noch auf unsere Fahrräder eingeprügelt, in der Hoffnung, dass es bis zum Ziel reicht. 

Nachdem Marc meine Attacke etwa 3km vor dem Ziel neutralisieren konnte, musste ich mich auf meinen Sprint verlassen und konnte das Rennen endlich für mich entscheiden. 

Meine Rechnung ist also beglichen, zumindest im "kleinen" Rennen. Nach meinem Aufstieg in die B-Klasse, denke ich als Rennfahrer aber natürlich direkt wieder an das nächste Ziel: Auch mal im "großen" Rund um Düren vorne sein - trotz Rundkurs am Ende ! 

Nächste Woche steht für mich ersteinmal die "Tour zum Regenbogen" (http://www.tour-zum-regenbogen.de) auf dem Programm - Radeln für den Guten Zweck, auch ein schönes Ziel. 

Berichte und Bilder folgen dann wieder hier.

Euer Thomas (21.04.13)

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Ötzi Alpin Marathon.

"Naturns in Südtirol wirbt mit 315 Sonnentagen im Jahr – doch leider hatten die Organisatoren des Ötzi Alpin Marathon (eigentlich ein Triathlon bestehend aus MTB, Berglauf und Skibergsteigen) zum 10. Jubiläum diesmal kein Glück mit dem Wetter. Am Samstag wurde bereits angekündigt, dass aufgrund der Lawinengefahr am Gletscher bei 80cm Neuschnee die dritte Teildisziplin Skibergsteigen auf die gegenüberliegende Talseite verlegt werden muss und der Wettkampf erst am Sonntag statt finden kann.

Am Sonntag wurde dann noch aufgrund des starken Regens, Nebel und Steinschlaggefahr die Bikestrecke ebenfalls gekürzt und somit ging es nach einer halben Stunde Startverzögerung endlich um halb elf auf die Radstrecke. Diesmal ging es direkt auf der Landesstrasse nach Schnals bis zur Wechselzone in Unser Frau, knapp 9 km und ca. 500HM kürzer als sonst war ich dann nach knapp 1:06 bereit für die nächsten 645Hm und ca. 12km Berglauf bis zum nächsten Wechsel in Kurzras. Da diesmal die erholsame Abfahrt zwischendurch gefehlt hat und aufgrund des gewohnt hohen Niveaus bei diesem Wettkampf wieder ziemliches Tempo gemacht wurde, war die erste steile Rampe Richtung Stausee Vernagt wieder ein besonderes Vergnügen und nur für die Profis wirklich durchgehend laufbar. Ab der Hälfte des Stausees ging es dann wegen der Schneelage statt auf Trails auf der Strasse weiter Richtung Talschluss, so dass ich hier doch endlich gut in den Rhythmus gekommen bin und ein paar Plätze wieder gut machen konnte.

Beim abschließenden Skibergsteigen durfte ich dann wieder ein paar Athleten an mir vorbei ziehen lassen, da ich noch mit konventionellem Tourenskimaterial unterwegs war hatte ich leider wenig Möglichkeiten mit den leichten Rennskiern der meisten Athleten Schritt zu halten. Endlich am Scheitelpunkt angekommen hieß es dann Felle runter von den Ski und ab auf die Abfahrt ins Ziel nach Kurzras. Hier konnte ich dann nochmal 2 Plätze gut machen und war letztendlich mit Platz 127 von 184 mehr als zufrieden, da dieser Event für mich immer als Vorbereitung für die kommende Triathlonsaison dient um die notwendige Wettkampfhärte zu erlangen. Aufgrund der hervorragenden Organisation und des hohen Erlebniswertes heißt es also auch wieder 2014 für mich auf zum Ötzi Alpin Marathon!"

Teamfahrer Matthias Hartmann (21.04.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Enduro Easyphone Cup #2.

"Am 21.04.2013 stand der zweite Lauf des Enduro Easyphone-Cups im Belgischen Ovifat an. Andreas und Bernhard waren mit Sean, ein australischer Freund von Bernhard, am Start. ?Um kurz nach 5:00 Uhr begann für das Trio der Tag mit einem gemeinsamen Frühstück bei Bernhard. Danach wurde der Range Control-Transporter mit den Geschossen bestückt und es ging gegen 6:30 Uhr Richtung Belgien.

Da es für den ein oder anderen dann wohl doch ein wenig früh war, wurde die entspannte Fahrt mit aufregenden ca. 90 km/h sinnvoll zum Ausruhen genutzt.
Um kurz vor 9:00 Uhr wurde der Wagen dann auf dem Parkplatz der Skistation in Ovifat abgestellt und es ging zur Anmeldung. Nach den üblichen Vorbereitungen ging es um 10:00 Uhr dann auch endlich los mit dem zweiten Event des Enduro Easyphone-Cups. Geplant waren insgesamt sechs Wertungsprüfungen, die alle an besagter Skistation gestartet wurden. Entgegen des sonst für Enduro-Events typischen Rundkurses gab es einen zentralen Platz als Ausgangspunkt sowie die Nutzung eines Schlepplifts, um den Berg wieder zu erklimmen.

Das Rennen selbst begann mit der ersten Wertungsprüfung auf einem Downhill-Kurs. Hier ging es ordentlich bergab, was zumindest bei Andreas und Sean recht ordentlich lief. Bei Bernhard zeichneten sich leider schon im ersten Run die ersten technischen Probleme mit der Variostütze ab. Diese wollte aus irgendeinem Grund nicht in der jeweils gewünschten Position bleiben, was grade bei der Fahrtrichtung bergab nicht wirklich förderlich war und so immer das Tempo rausgenommen werden musste. Entsprechende Zeiten waren die Folge. Aber auch die anderen beiden wurden nicht verschont. Bei Sean gab es einen Platten, den er sich keine 100 m nach dem Start des zweiten Laufs zu zog.

Der dritte Lauf lief für alle recht gut und so kam die anschließende Mittagspause auch recht gelegen. Nach der Pause ging es dann für viele recht überraschend mit einem Massenstart in die vierte Runde. Sowohl Bernhard als auch Sean kamen ganz gut durch’s Feld und warteten nach der Zieldurchfahrt auf Andreas, der zwischen den beide gestartet war. Da dieser aber auf sich warten ließ, der nächste Start aber auch anstand, fuhren die beiden zum Start. Zur großen Überraschung trafen sie unterwegs Andreas, der neben einem gestürzten Fahrer kniete. An dieser Stelle muss Andreas noch großer Respekt und Anerkennung gezollt werden, da er seinen Wertungslauf abgebrochen hat, um dem Verletzen zu helfen. Wie sich nachher leider herausstellte hat sich der Fahrer den Oberarm gebrochen. Dieser Sturz sowie ein leichterer einer anderen Fahrerin haben den Veranstalter auch dazu bewogen den letzten und sechsten Run zu streichen, da es eine längere zeitliche Verzögerung gab. Somit war der fünfte Lauf, der auf der gleichen Strecke wie der dritte Run ausgetragen wurde, auch die finale Wertungsprüfung.

Durch die technischen Probleme und die vorbildliche Hilfsbereitschaft gab es Platzierung im hinteren Tabellenbereich. Als Bester der drei war Sean auf Platz 114, dicht gefolgt von Bernhard auf Platz 119 und Andreas auf dem 130. Platz.
Und wenn es mit den technischen Defekten noch nicht genug gewesen wäre wollte der Range Controler auch nicht mehr fahren; ein funktionsuntüchtiger Anlasser war der Grund. Somit gab es noch eine spontane Runde Kakao, um die Wartezeit auf den belgischen Pannendienst zu verkürzen. Es war auch noch ausreichend Zeit, um der Siegerehrung beizuwohnen. Sieger wurde, wie schon bei der ersten Veranstaltung in Esneux der erst 15-jährige Martin Maes aus dem GT Factory Team. Das nächste Rennen steht am 05.05.2013 an. Dann geht es zum dritten Event des Enduro Easyphone-Cups nach Amay."

Teamfahrer Bernhard Hinsken (21.04.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Lüttich-Bastogne-Lüttich.

"Es sind laut Autoanzeige 4,2 Grad Außentemperatur als ich mein Auto endlich zwischen zahlreichen holländischen Wohnanhängern abstelle. 276KM liegen vor mir. Zu dem Zeitpunkt der Saison, verbunden mit über 4000HM, ist das reichlich. Dennoch ist es ein lang gehegter Traum Lüttich-Bastogne-Lüttich einmal zu fahren. Nun also bei winterlichen Temperaturen. Meine ganze Hoffnung liegt in meinem im Hotel angelegten vielschichtigem Zwiebelprinzip. Ohne lange Handschuhe, Helmunterziehkappe und mehreren Schichten Windschutz im Oberkörperbereich sieht man hier nur wenige. Die wenigen die mit kurzen Sachen dampfend am Start stehen haben zudem Eddy Merckx Trikots an und Sturzringe auf dem Kopf und haben wahrscheinlich schon den Krieg überlebt.

Wie auch immer, es geht los – die ersten Kilometer laufen sofort zügig. Mein Konzept, eine gute Gruppe für die Ebene zu finden geht auf. Ich finde mich sofort in einem Pulk von Italienern, Schweizern, Belgiern und vor allem sehr sehr vielen Holländern. 35Km/h Schnitt lassen sich da mit kurzer Führung im Wind schon verkraften. Während meine Beine langsam auftauen, erstarren meine Zehen langsam aber sicher.

Die Zeit bis Bastogne (km108) vergeht relativ schnell. Komme mit meinem Nahrungskonzept (alle 30min essen) gut voran. Ich zwänge mir zwar den ein oder anderen Energiegel rein, aber auch in der Kälte braucht der Körper etwas Nahrung. Toll auch die Verpflegungsstellen, wo es eiskalte Elektrolytgetränke und sehr sehr guten Honigkuchen gibt.

Dann geht es mit der Cote Saint Roche los. Ich habe mir vorgenommen, sämtliche Rampen im guten, aber nie im roten Bereich zu fahren. Das klappt auch als die Passagen kommen, an denen die individualisierte Zeit genommen wird. Wenngleich dort einige voran preschen, fahre ich (sofern man bei 39-23 maximal von „fahren“ sprechen kann) meinen Stiefel hoch. Die mittlerweile dezimierte italienisch-schweizerische Gruppe begleitet mich nun schon den ganzen Tag. In der Ebene wird doch relativ viel Druck gemacht – an den Cotes fährt jeder für sich. Oben wird zur Not kurz gewartet.
An der Redoute – die schon von zahlreichen Wohnwagen bevölkert wird, wage ich mal etwas. Für alle Couchpotatoes: die Steigung sieht im Fernsehen deutlich flacher aus! Auch wenn man gut und gleichmäßig hochfahren kann, zieht sie sich (vor allem bei Gegenwind) recht lange. Mit 320W/Schnitt bin ich am Ende unter den besten 15%. Toll!

Der Rest rauscht nunmehr im Adrenalinrausch an einem vorbei. Es geht über die mittlerweile gewohnt schlechten belgischen Straßen, vorbei an bereits jubelnden Belgiern und Holländern hinein nach Lüttich. Dort wo man vor rund 9h gestartet ist, wartet die ersehnte Medaille und die echt belgischen Pommes.
Kaum zu glauben – es ist geschafft. Ein Traum! Schneller und besser als ich es mir je hätte erträumen können. Müde aber nicht total KO geht es erst Richtung Dusche und dann in die Stadt. Die Feiernacht (ohne Andy Schleck ;)) wurde noch lang – zu Recht!"

Teamfahrer Christian Radde (20.04.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Warm-up-Marathon Hellental.

"4:30 Uhr Wecker – zum Frühstück Nudeln – Zeit für den ersten MTB Marathon 2013.
Den „Warm Up Marathon“ in Hellental im Hochsolling war ich noch nie gefahren, hatte bisher terminlich nie gepasst. Ich kannte weder den Streckenverlauf, wusste nur vom Marathon in Neuhaus, dass der Solling auch bei wenig Höhenmetern im Profil, ganz schön hart sein kann. Streckenlänge 62 km (geht ja noch !) bei 1200 hm (is ja nix !) bin ich dann um 09:50 Uhr im Massenstart aller Distanzen losge“knallt“ – anders will ich das nicht bezeichnen, wenn man auf der ersten Runde schon einen Schnitt von über 20 km/h auf Long Distance hinlegt und damit schon mit den Cross Country Fahrern (1 Runde) mitfährt.
 
Es begann gleich vom Start weg mit einem übelsten Anstieg durch den Ort (18%!), der sich auf knapp 1 km hinzog, danach eine kurze, schnelle Abfahrt, anschließend ein sich lang ziehender Anstieg, Wellenprofil, 2 völlig zerschlammte Trailabfahrten und ganz zum Schluss ein übler Wiesenanstieg – kurze schnelle Passage – dann wieder ein gemeiner Waldautobahnanstieg mit Abfahrt durch einen Techniktrail.
Der Boden war dermaßen matschig durch die Witterung der letzten Wochen, dass ich auf Waldautobahn zum Teil dachte hinten einen Platten zu fahren. Die Trailpassagen hingegen empfand ich weniger schwierig – trotz Warnung vorab – Fahrtechnik ist eher
genau mein Ding, weshalb ich im Trail häufig noch überholte.
 
In der zweiten Runde fuhr ich auch noch zu schnell, da mir eine andere Starterin dicht folgte. Kurz vor dem zweiten Rundendurchlauf überholte sie…ich hinterher:…:“Ey, fährst Du zwei oder drei Runden?“ Sie: „ Zwei, bin gleich fertig!“ Na, super…viel zu schnell gefahren :P
 
Am Wiesenanstieg spielte man für mich: „I will survive“ – Danke, Jungs – war auf jeden Fall eine tolle Party ! :)
 
Nach 3-maliger Durchfahrt des tiefen Schlammtrails, war meine Schaltung völlig zu. Ich versuchte mittels Wasserflasche den Dreck vom Umwerfer zu spülen, nichts zu machen, das Zeug war bereits komplett durch den Fahrtwind eingetrocknet. Somit fuhr ich „Alp de Lönskrug“ nach dem Rundendurchlauf mit ziemlich großem Gang hoch und wollte oben mit „Mutti“ sprechen – die war aber nicht da! …half alles nix – hab das dann zu Ende gebracht mit einer Fahrzeit von 3:19 h und dem 1. Platz Long Distance overall. War zwar nicht sonderlich schlau eingeteilt das Rennen, aber dafür ziemlich schnell, denn auf 2 Runden, wär ich auch mindestens Zweite geworden und die Zweite auf 3 Runden folgte mir 42 Minuten später.
 
Insofern ein schöner Formtest, um wieder ins Marathon fahren einzusteigen – und das Ding war nicht ohne!"

Teamfahrerin Monika Reker (14.04.13).

 

 

 

 

 

 

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht GP von Börger.

"Nach diversen Wochen Schnee und Kälte schien endlich mal die Sonne beim Frühjahrsklassiker „der Große Preis von Börger“ – mitten im Emsland. Das Rennrad gerade einen Tag von der Rolle gehoben, 2 Wochen krass – intensives Trainingslager in den Beinen, ein paar „hm“ beim AminoSkin Teamtreffen den Tag zuvor in die Beine geschraubt, stand ich etwas zermatscht Sonntag am Start des Hobbyrennens der Frauen. Mal wieder zu spät angereist, das falsche Laufrad eingepackt *Modell Stein* – wieso geht der blöde Tacho nicht … und beim Aufpumpen flog mir auch noch das Ventil um die Ohren – „fäng ja gut an“!

Letztes Jahr hatten wir Windstärke 7-8 eiskalt aus Osten und ich hatte keine Lust noch einmal 54 km allein im Wind EZF zu fahren, bedingt durch einen 3-fachen Überschlag mit dem Rad im letzten Jahr, nachdem mich ein Hitzkopf in der Kurve geschnitten hatte und der Wind meinen 60 kg den Rest gab.

Zum Glück waren wir Mädels uns vom Start weg einig eine Gruppe zu fahren. Nach dem Start zunächst noch an der Spitzengruppe der Herren, mussten wir nach ein paar Kilometern reißen lassen. Mit 5 Männern und 3 Frauen bildete sich eine zweite Verfolgungsgruppe, die gut harmonierte und zeitweise perfekt belgische Kreisel fuhr. Das Tempo blieb recht konstant hoch, trotz der Windverhältnisse auf freier Fläche im Emsland und den leichten, aber doch auch spürbaren Anstiegen.
In der zweiten Runde erfasste unsere Gruppe eine Windhose, die uns eine Ladung Sand in die Gruppe blies. Ich bekam die Ladung in den Mund und Linda in die Augen – fast wäre sie mir hinten ins Rad gefahren – ging aber noch mal gut.

2 km vor dem Ziel lösten sich die Herren aus der Gruppe heraus und Linda versuchte mich mit einem Sprint am Anstieg abzuschütteln, was ihr nicht gelang, so dass nur ein ausgefahrener Zielsprint die Entscheidung zwischen uns herbeiführen konnte. Mit 50 km/h Spitze zogen wir den Sprint über die Ziellinie und Linda gewann das Rennen knapp mit nicht einmal einer halben Laufradlänge. Die spätere Drittplatzierte konnte das hohe Tempo im Zielsprint nicht mithalten und so gab es einen schönen zweiten Platz für mich….obwohl mich der altbekannte Wettkampfausschuss gar nicht gewertet hatte – einfach vergessen! Lag es am neuen Trikot oder waren Linda und ich zu schnell :P ?
 
Insgesamt ein tolles Rennen mit spannendem Finale – Fairness und Teamgeist – so machen Radrennen Spass! Danke Mädels! :)"

Teamfahrerin Monika Reker (07.04.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Enduro ES1-Serie.

"Premiere in Maboge, Belgien: Am 07.04.13 fand im Belgischen Maboge der erste Lauf der neuen ES1-Serie statt. Diese “Enduro Mountain Bike Belgian Series” wird von Starting Line asbl organisiert und von Freecaster.tv unterstützt. Zu der Premiere kamen über 100 Teilnehmer aus vier Nationen, wobei die Belgier mit über 90 Startern das größte Kontingent stellten. Deutschland war mit den Fahrern Felix (Eisenbieger Duisburg), Matthäus (-) und Bernhard aus dem Ruhrpott vertreten.

Es ging am frühen Sonntagmorgen aus Maastricht los, wo ich tags zuvor einen Bekannten besucht hatte. Kleiner Einschub am Rande: Maastricht ist sehr zu empfehlen; tolle Altstadt gepaart mit modernen Bauten, nette Bars und Cafés und ein Spitzen-Thailänder… aber das nur am Rande. :)
Die Fahrt war recht entspannt, bis ca. 20 km ein paar Autos vor mir bremsten. Wie sich heraus stellte gab es wegen eine recht heftigen Verkehrsunfalls kurzzeitig eine Vollsperrung, was natürlich meinen ganzen Zeitplan über den Haufen warf. Aber solange den Insassen nichts (schlimmeres) passiert ist…

Ich schaffte es jedenfalls noch meine Unterlagen abzuholen und traf auch gleich noch auf dem Parkplatz Felix und Matthäus; das “Team Germany” war komplett und somit konnte es zum ersten Start gehen. Was keiner vorher gesagt hatte war, dass der Hinweg zum Start auch eigentlich die Strecke der ersten Wertungsprüfung sein sollte. Eigentlich insofern, als dass sich wohl kurzfristig umentschieden werden musste und es dann einen amtlichen Downhillkurs runter ging. Warum auch nicht? Schon mal ein ordentlicher Einstand. Da Downhill nicht grade meine Paradedisziplin ist, war ich sehr froh, dass ich sturzfrei runter gekommen bin. Unten angekommen warteten die anderen beiden, die vor mir gestartet waren, auf mich und wir machten uns gemeinsam auf die längste Transferetappe des Tages von ca. 10 km. Es ging entlang von wunderschönen Häusern durch eine ganz tolle Landschaft. Da ich das erste Mal in den Ardennen war hat es mich wirklich beeindruckt. Die Sonne, die den ganzen Tag schien hat dann natürlich ihr Übriges dazu getan. Die zweite Wertungsprüfung war für mich halbwegs ok, was daran lag, dass ich an einer Stelle am Hang den Gripp verloren habe und ein Stücken auf dem Hintern samt Bike gerutscht bin; damit war sie hin, die Podiumsplatzierung. ;)

Schlechter erging es Felix, bei dem ganz plötzlich ein Baum in den Weg sprang und ihn nicht vorbei lassen wollte. Da es anfänglich hieß Schulter und eine Rippe seien gebrochen (O-Ton eines weiteren Teilnehmers zu mir), war für ihn das Rennen schon zu Ende. Matthäus, der direkt hinter Felix gestartet war, holte den Wagen und beide fuhren dann ins Krankenhaus. Wie sich im Nachhinein herausstellte war es “nur” eine starke Prellung und es war nichts gebrochen; also Glück im Unglück!

Die dritte Etappe war so, wie ich mir eine Enduro-Strecke vorstelle… ein paar Tretpassagen, ein paar leichte technische Elemente und ansonsten viel Flow. Es ging teilweise über Singletrails, die nicht breiter als der Lenker waren und wo ich des Öfteren mit dem Helm einen dünnen Ast von einem Strauch streifte. Ähnlich sah es auch auf Stage vier aus, was allerdings auch noch damit gekrönt wurde, dass es nach dem Zieldurchlauf zur letzten Wertungsprüfung durch eine wunderschöne kleine Stadt ging. Da waren die Mountainbiker schon ein sehr schöner Blickfang für alles Leute in den Cafés. Der beschriebene Weg zog sich nach der Stadtdurchfahrt ein wenig und ich konnte feststellen, dass die ca. 1100 Hm auf den insgesamt ca. 32 km nicht ganz spurlos an mir vorüber gingen. Richtig gezeigt hat sich die nicht mehr ganz 100%ige Konzentration ausgerechnet auf der letzten gezeiteten Strecke, die wie schon Stage 1 der Downhillkurs war. Hier bin ich bei einem Drop kurz vor dem Ziel sehr unsanft über den Lenker abgestiegen und kopfüber auf Brust und Kopf geknallt. Ergebnis war, dass mir kurz die Luft weg blieb und ein kleiner Steg des Helmvisiers durchbrach. Glücklicher Weise konnte ich den Lauf noch zu Ende fahren, was von der Zeit her allerdings jenseits von Gut und Böse war.

Unter’m Strich blieb ein 87. Platz in der Gesamtwertung und ein 44. Platz bei den Masters 1. Mit dem Ergebnis kann ich gut leben, da ich trotz des Sturzes, der mir eine leichte Gehirnerschütterung und ordentliche Verspannungen bescherte, einen superschönen Tag in Belgien hatte. Es war so etwas wie ein Kurzurlaub."

Teamfahrer Bernhard Hinsken (07.04.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Düren-Merken.

"Das AminoSkin Cycling Team war am gestrigen Sinntag bei eisigen Temperaturen um den Gefrierpunkt beim Radrennen in Düren-Merken in der C-Klasse am Start. Nach einem sehr schnellen Start konnten sich drei Fahrer vom Feld lösen, leider ohne einen der AminoSkin Teamfahrer. Die beiden Fahrer Christian Mießen und Thomas Bontenackels setzen mit einer sechs Fahrer starken Gruppe nach, versuchten jedoch vergeblich aufzuschließen, da die Zusammenarbeit in der Gruppe lange nicht optimal lief. Fünf Runden vor Schluss fiel einer der Spitzenreiter zurück, sodass das Rennen um den letzten verbliebenen Podiumsplatz für unsere Teamfahrer wieder eröffnet war. Christian nutzte zwei Runden vor Schluss eine günstige Situation zur Attacke und konnte sich noch einmal mit einem weiteren Fahrer absetzen. Am Ende belegte er den 3. Platz und bescherte dem AminoSkin Cycling Team einen schönen Podestplatz. Thomas rundete die Teamleistung ab und belegte den 5. Platz."
Teamfahrer Christian Mießen & Thomas Bontenackels (24.03.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht Enduro Easyphone Cup #1.

"Am 17.03.2013 ging für uns nun die Rennsaison richtig los. Es stand der erste Lauf des Enduro Easyphone-Cups im belgischen Esneux an. Da für das Wochenende winterliche Temperaturen vorhergesagt waren, wurde sich gemeinschaftlich darauf verständigt, dass wir erst morgens anreisen wollten; was bei einer Entfernung von gut 200 km auch nicht wirklich ein Problem darstellen sollte. So wurde sich um 6:00 Uhr in Duisburg getroffen. Neben unserem Team um Bernhard, Andreas und Stephan waren auch noch Andreas von Mount Three und Jenny von emotion Sportswear mit dabei, wobei nur die vier Herren am Renngeschehen teilnehmen wollten. Gegen 8:45 Uhr, also pünktlich zum Beginn der Einschreibung, kamen wir im beschaulichen Esneux an. Würde man sonst eine Schule oder ein Vereinsheim als Startpunkt vermuten, gab es dort grade mal zwei kleine Pavillons, unter denen zwei Biertische aufgestellt wurden… fertig war das “Anmeldeterminal”. Geparkt wurde übrigens entlang einer abschüssigen Straße; halt dort, wo Platz war. Allein dieses machte schon einen sehr angenehmen und entspannten Eindruck.

Nach der Einschreibung ging es nun also los. Die insgesamt gut 200 Teilnehmer aus Belgien, Deutschland, Frankreich und Holland machten sich auf den Weg zur ersten Wertungsprüfung. Hier ging es dann in der Reihenfolge der Startnummern auf die teilweise noch recht matschige Strecke. Als erstes startet ein Teilnehmer auf einem Bike von GT und einem schwarzen Trikot, auf dem auf dem Ärmel 3 Figuren abgebildet waren; zwei männliche und eine weibliche. Und als der Schriftzug “Atherton” noch daneben stand wurde nicht schlechtgestaunt. Es war Martin Maes, Mitglied des GT Factory Teams um die Geschwister Atherton und Sohn des mehrfachen Belgischen Meisters und Veranstalters Patric Maes. Da in einem Abstand von 15 Sekunden gestartet wurde hatten wir mit den Startnummern 93 (Stephan), 94 (Bernhard) und 97 (Andreas) noch ein wenig Zeit und konnten uns noch ein bisschen ausruhen. Mit der Startnummer 112 war Andreas von Mount Three auch noch recht kurz hinter uns, sodass wir uns nach den Zieldurchfahrten sammeln konnten, um dann gemeinsam weiter zur nächsten Stage zu fahren. Zu dieser ging es dann über den Sammelplatz, auf dem auch die Anmeldung stattfand, wieder denselben Weg nach oben auf den Berg. Und als wir an einem Schild vorbei kamen, an dem die Richtung zu den weiteren Startpunkten gekennzeichnet war, kam der böse Gedanke auf, dass es nicht das letzte Mal sein sollte, dass wir genau diesen Weg nehmen sollten. Das sollte aber den Spaß, den wir hatten, nicht trüben.

Es stellte sich (leider) auch heraus, dass die dritte und vierte Wertungsprüfung auf ein und derselben Strecke gezeitet wurde. Immerhin gab es dazwischen eine Mittagspause, in denen zur Stärkung Nudeln gereicht wurden. Ob dieses daran lag, dass nach dem vierten Lauf für Bernhard das Rennen leider schon zu Ende war, wird wohl nie geklärt werden. ;)

Auf einem sehr matschigen Teilstück in einer breiteren Rinne musste er unsanften Kontakt mit dem Boden und Wurzeln nehmen, was auch nicht ganz ohne Folgen für die Hinterradbremse war. Ein kleines Teil im Bremshebel brach ab und da so das Hinterrad permanent blockiert war, war somit der erste nach der vierten Stage aus dem Rennen. Es war für uns leider nicht der einzige Ausfall, denn schon kurz nach dem Start der sechsten und letzten Laufs brach bei Andreas eine Pedale aus der Kurbel, sodass er diese Fahrt nicht zu Ende bringen konnte. Dafür “durfte” er den Weg, den wir sonst mehrfach bergauf gefahren und geschoben haben, dieses Mal aus der anderen Richtung laufend erleben.

Somit blieb unter’m Strich Stephan als Einziger von der Bike Brigade schadensfrei und kam im ersten Enduro-Rennen der Saison auf den 121. Platz. Andreas wurde immerhin trotz des fehlenden sechsten Ergebnisses in der Tabelle erwähnt. Andreas von Mount Three kam auf Platz 98. Er musste aber auch besser sein als wir, da er auch unser Fahrer war. ;)

Als Ergebnis bleibt aber festzuhalten, dass es trotz der ein oder anderen Verschleißerscheinung an Mensch und Material eine super schöne und entspannte Veranstaltung war, die auf jeden Fall nach einer Wiederholung schreit. Diese wird es dann auch schon am 21.04.13 geben. Dann findet in Ovifat Rennen #2 des belgischen Easyphone-Cups statt. Auch dort werden wir wieder antreten."

Teamfahrer Bernhard Hinsken (17.03.13).

AminoSkin Cycling Team - Rennbericht 12h Indoor DM MTB.

"Am 23.02. stand die Deutsche Meisterschaft im 12 Stunden Indoor Mountainbiken in Rotenburg/ Fulda bei uns in der Rennplanung, zugleich erster Start eines AminoSkin Cycling Teams – wenn auch noch ohne Teamtrikots – bei der Kälte, wäre davon aber auch generell nicht viel zu sehen gewesen. Andre und ich starteten zum ersten Mal bei dieser Veranstaltung im zweier Mixed – hatten keine gute Rennvorbereitung – wollten eigentlich nur einen ersten Formtest und ein erstes MTB-Rennen nach der langen Winterpause. Im November/ Dezember hatten wir beide nach der letzten Saison pausiert, beide im Januar Grippe, mich biss zu allem Überfluss noch 2 Wochen vor dem Rennen ein Hund in den Oberschenkel und 3 Tage vor dem Start quälte ich mich noch mit Magen/ Darminfektion … Andre mitten im Lernstress zum 3. Staatsexamen…am Freitag vor dem Rennen wusste ich noch wo mein Magen liegt, der Start stand noch in Frage und Andre hätte sonst als Einzelstarter ummelden müssen – er selber noch Grippe angeschlagen - aber wir hatten Glück – ich war Punkt auf die Minute wieder hergestellt.

Der Rennparcours 30% Außenanlage und 70 % Indoor, gefühlt wie 80 % Outdoor, aufgrund der extremen Witterung. Es herrschte Schneetreiben, die Temperatur deutlich unter null Grad. Thermobekleidung, Überschuhe – noch nie sind wir ein Rennen unter so extremen Witterungsverhältnissen gefahren. Der Parcours sehr kurz (Länge ca. 4,5 km) hatte es in sich, da Schwierigkeitsgrade eingebaut waren, die zum Teil an Cyclocrossrennen erinnerten. Enge Kurvendurchfahrten und Slalom zum Teil auf nassem, dreckigem und somit stark rutschigem Untergrund. Im Parkhaus war der Stahlbeton so glatt und nass, dass diverse Teilnehmer in den ersten Stunden stürzten. Mir passierte das einmal – Andre gleich zweimal. Die engen Kurven musste man zum Teil in Schrittgeschwindigkeit fahren, bremsen vermeiden, um dann hart anzutreten, um auf den paar geraden Teilstücken auf Tempo zu kommen. Dem Material machte Dreck und Streusalz das Leben schwer, den Teilnehmern die extrem kalte Außenluft im Wechsel mit über 25 Grad in der Sporthalle, die pro Runde durchfahren werden musste. Die meisten Teilnehmer klagten nach ein paar Stunden über akutes Belastungsasthma, einige Teams gaben aufgrund dessen das Rennen auf – ich kämpfte auch mit starkem Husten.

Wir entschieden uns zunächst jeweils eine Stunde durchzufahren, was im Nachhinein auch das Beste war. Andre ging das Rennen zu Beginn zu schnell an, wir führten ca. 3 Stunden, dann bekam er einen Krampf und musste das Tempo drosseln. Ich entschied mich von Anfang an ohne Sturzrisiko saubere Rundenzeiten zu fahren und nicht auf Maximal zu setzen – zudem wollte ich einen ersten Formtest zu 24-Stunden Rennen absolvieren – möglichst saubere Rundendurchschnittszeiten. Wir rutschten nach Andres Krampf zunächst auf Rang 7 ab, wir entschieden jedoch noch bis 17 Uhr in Stunden zu wechseln, was sich auch auszahlen sollte. Die anderen Teams waren zu schnell und brachen sichtlich ein. Ab 17 Uhr versuchten wir noch von Rang 4 auf 3 zu fahren und wechselten auf jeweils 3 Runden, was eindeutig ein Fehler war. Die Wechselzone war durch den Veranstalter nicht für Zuschauer gesperrt. Man musste aus der Rennstrecke über eine Palette hinter die Bande zum Wechsel auf den anderen Partner, um anschließend mit dem Bike durch die Zuschauermenge ca. 50 m weiter wieder in den Parcours einzusteigen. Ausgerechnet beim Ausstieg der Wechselzone lief dann auch noch das Onlineergebnis per Beamer und Schaulustige blockierten die Wechselzone.
Der Hallenboden zu glatt für Radschuhe. Unlauter empfanden wir die Regel, wer einen Betreuer dabei hat, darf den ohne Bike in der Wechselzone laufen lassen, so dass diese Teams einen eindeutigen Vorteil hatten.
Insgesamt hat uns jeder Wechsel 30 Sekunden Zeit gekostet und somit auch die Möglichkeit noch aufs Podium zu fahren. Zudem nahmen die Podiumteams ihre Frauen aus dem Rennen, um ihre Rundenzeiten hoch zu halten, andernfalls hätten wir ihnen das Podium streitig gemacht.

Über den 4. Platz bei der deutschen Meisterschaft freuen wir uns dennoch sehr, insbesondere bei der schlechten Vorbereitung. 63 Runden fuhr ich im zweit-besten Rundendurchschnitt der Frauen im zweier Team Mixed national und bin erstaunt über diese gute Fahrleistung zu diesem Saisonzeitpunkt – kann nur noch besser werden – und dann Andre, dann bekommst Du auch noch einen Pokal! :)"

Teamfahrer Monika Reker & André Döring (23.02.13).

AminoSkin Cycling Team - Trikot.

Die Radsaion 2013 steht in den Startlöcher. Wir freuen uns auf die zukünftigen Radsporterlebnisse mit dem AminoSkin Cycling Team! Vorab gibt es schon einen ersten Blick auf das offizielle Teamtrikot!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AminoSkin Cycling Team - Teamfahrer Jörg Jaksche.

Mit Jörg Jaksche hat das AminoSkin Cycling Team einen weiteren prominenten Fahrer in seinen Reihen. Ganz im Sinne des Jedermann Teams geht es dem 36-Jährigen um die Freude am Radsport und das Erlebnis in der Gruppe.

"Radfahren hat mir immer Spaß gemacht und ich bin auch in den letzten Jahren immer noch regelmäßig gefahren.", sagt Jörg Jaksche. "Aber es geht jetzt nicht mehr darum, Erster zu werden oder andere zu distanzieren." Der ehemalige Radprofi freut sich auf die anstehenden Veranstaltungen mit dem AminoSkin Cycling Team.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AminoSkin Cycling Team - Teamfahrer Maro Engel.

Unser erstes offizielles Teammitglied im AminoSkin Cycling Team ist der Motorsportler (DTM, 2008-2011) Maro Engel!

Er macht nicht nur auf vier Rädern eine gute Figur und freut sich auf zukünftige gemeinsame Ausfahrten und Treffen!

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